Haus
Arbeitszimmer

Computer

Was darf es denn sein? PC oder Notebook? Überlegen Sie sich schon vor dem Kauf eines neuen Computers, wofür Sie ihn benötigen. Setzen Sie den Computer hauptsächlich für Büroarbeiten ein und nutzen Textverarbeitungsprogramme, ist ein Standard-PC ausreichend. Denn dieser verbraucht weniger Strom als ein Highend-Gerät mit einer Hochleistungsgrafikkarte für aufwändig programmierte 3-D-Spiele. Notebooks sind im Vergleich zum PC günstiger im Verbrauch.

Standby/Steckerleisten

Aufgepasst beim Standby-Betrieb: Der Verbrauch während des Standby-Betriebs schwankt zwischen 0,1 und 10 Watt. Grundsätzlich kein hoher Verbrauch, aber überprüfen Sie mal, wie viele Geräte sich in Ihrem Haushalt oft im Standby-Betrieb befinden. Sie werden staunen. Eine einfache Abhilfe schaffen schaltbare Steckerleisten. Sie sind günstig und helfen Ihnen ohne viel Aufwand beim Sparen. Ersparnis: In einem Vier-Personen-Haushalt können sich durch Standby-Betrieb die Stromkosten leicht um 100 Euro und mehr im Jahr erhöhen. Hinweis: Bildschirmschoner verringern nicht den Standby-Verbrauch.

Monitor

In den letzten Jahren haben sich Flachbildschirme (auch LCD- oder TFT-Monitor genannt) weitestgehend durchgesetzt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Röhrenmonitor verbrauchen Flachbildschirme deutlich weniger Strom.

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Drucker

Achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten auf die Verbrauchsdaten bzw. Energieeffizienz der Geräte. Denn über die Gesamtlebensdauer eines Gerätes gerechnet, sind die entstehenden Stromkosten oft höher als der Anschaffungspreis.

Allgemeine Tipps

  • Tintenstrahldrucker sollten nicht abrupt vom Netz getrennt werden, da der Druckkopf möglicherweise nicht in der Parkposition steht.
  • Während der Arbeit reicht der normale Standby-Betrieb des Druckers, da dieser sonst viel Tinte durch die Reinigung des Druckkopfes nach dem Einschalten verbraucht.
  • Stimmen Sie bei Kopierern vorher den Einsatz von Zusatzgeräten, die zwischen Steckdose und Gerät gesteckt werden, mit dem Hersteller oder der Leasingfirma ab.
  • Viele Kleingeräte gibt es als schnurlose Variante mit Akkuladestation. Prüfen Sie, ob Sie diesen Gerätetyp wirklich benötigen. Die Ladestationen haben meist erhebliche Standby-Verbräuche, auch wenn das Gerät nicht benutzt wird.
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Fenster

Bevor Sie im Sommer wegen überhitzter Räume auf ein Kühlgerät zurückgreifen, prüfen Sie kostengünstige Alternativen.

Allgemeine Tipps:

  • Verschatten Sie die Fenster nicht so weit, dass Sie die Beleuchtung anschalten müssen. Denn durch die Wärmeabgabe der Beleuchtungsmittel erhöht sich die Raumtemperatur weiter.
  • Öffnen Sie nachts die Fenster und lassen Sie die Räume auskühlen. Schließen Sie die Fenster am Morgen wieder rechtzeitig.
  • Nur eine außenliegende Verschattung vermeidet wirksam das Eindringen von Sonnenwärme.

Hinweis: Wenn der Abluftschlauch eines Kühlgerätes in einem gekippten Fenster liegt, gelangt über dieses Fenster wieder warme Außenluft in die Räume.

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Wohnzimmer

Hifi: Standby-Schlummer?

Viele Geräte der Unterhaltungselektronik signalisieren mit einer kleinen roten Lampe, dass sie ausgeschaltet sind. Zwar sind Bildschirm und Lautsprecher dann tatsächlich außer Betrieb, aber mindestens das Netzteil ist noch an die Stromversorgung angeschlossen, um beispielsweise den Empfang von Signalen der Fernbedienung zu gewährleisten. So fließt dauerhaft Strom durch das Netzteil und wird nutzlos in Wärme umgesetzt. Bei einigen Elektrogeräten sucht man den Hauptschalter vergebens. Diese lassen sich nur durch das Ziehen des Netzsteckers abschalten.

Steckerleisten

Aufgepasst beim Standby-Betrieb: Die Leistungsaufnahme während des Standby-Betriebs schwankt zwischen 0,1 und 10 Watt. Scheinbar nicht viel, aber überprüfen Sie einmal, wie viele Geräte sich in Ihrem Haushalt oft im Standby-Betrieb befinden. Sie werden staunen. Eine einfache Abhilfe schaffen schaltbare Steckerleisten. Sie sind günstig und helfen Ihnen ohne viel Aufwand beim Sparen. Speziell für den Einsatz bei Fernsehgeräten und HiFi-Anlagen wurden Steckerleisten entwickelt, die sich über die normale Fernbedienung ein- und ausschalten lassen. Häufig verbrauchen Hifi-Anlagen je nach Nutzungsdauer mehr Strom durch den Standby-Verbrauch als durch die aktive Nutzung des Gerätes.

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Beleuchtung (Deckenlampe)

Glühlampe

Stufenweise ist das Handelsverbot herkömmlicher Glühlampen und Halogenlühlampen in Kraft getreten. Wenn Sie Glühlampen durch Energiesparlampen (auch Kompaktleuchtstofflampen genannt) oder LEDs austauschen, folgen Sie nicht nur dem Wunsch des Gesetzgebers, Sie sparen auch Energie!
Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa achtzig Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer.

Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampe rechnen sich im Vergleich zur konventionellen Glühlampe schon nach ca. 1.000 Betriebsstunden. Seit Energiesparlampen durchweg mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind, können sie bedenkenlos in Räumen mit häufigen Schaltzeiten eingesetzt werden.
Energiesparlampen sind auch mit Lichtfarben wie etwa warmweiß (Lichtfarbe unter 3300K) erhältlich und schaffen dann ähnlich wie die Glühlampe eine behagliche Atmosphäre.

Wichtig für die Umwelt: Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber und anderen Schwermetallen. Sie gehören daher nicht in den Hausmüll, sondern müssen getrennt entsorgt werden. Der Fachhandel nimmt alle defekten Energiesparlampen kostenlos an. Außerdem stehen auf Ihrem örtlichen Wertstoffhof entsprechende Sammelbehälter bereit.

LEDs

LED-Lampen (lichtemittierende Dioden) lassen sich auch im Privathaushalt optimal einsetzen, da häufiges An- und Ausschalten einer LED nicht schadet. Zudem haben sie eine Lebensdauer von 20.000 bis 80.000 Betriebsstunden. Achten Sie auch hier unbedingt auf Qualität, Energieeffizienz und die Lichtfarbe. Hier gibt es große Unterschiede, die sich häufig im Preis widerspiegeln.

Halogenlampen

Zur Akzentbeleuchtung werden Halogenstrahler heute nicht mehr benötigt. Hier eignen sich auch hochwertige LED-Spots. Diese können gegenüber Halogenlampen bis zu 80% an Energie einsparen.

Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen haben von allen Lampentypen die höchste Lichtausbeute. Dreibanden-Leuchtstofflampen erreichen bei sehr guter Farbwiedergabe bis zu 105 Lumen/Watt, also das Siebenfache einer Glühlampe. Alle Leuchtstofflampen benötigen ein Vorschaltgerät.

Setzen Sie nur elektronische Vorschaltgeräte von Markenherstellern ein. Denn sie sparen Energie und verlängern die Lebensdauer der Lampen.

Wichtig für die Umwelt: Auch Leuchtstofflampen müssen wie Energiesparlampen als Sondermüll entsorgt werden.

Kostenvergleich Leuchtmittel

Ein Vergleich der Beleuchtungsarten lohnt sich. Denn mit einer energieeffizienten Beleuchtung lassen sich Kosten deutlich reduzieren. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung daher auch die Lebensdauer der jeweiligen Beleuchtungsart.

Energielabel

Auch für Lampen gibt es ein EU-Label, welches meistens auf der Verpackung aufgedruckt ist. Je höher der Lichtstrom (Lumen) pro Watt ist, desto effizienter ist die Lampe.

Kurztipps

  • Wählen Sie den Lampentyp nach Ihren Anforderungen und den räumlichen Gegebenheiten aus.
  • Gestalten Sie Decken, Wände und Fußböden hell. Denn dadurch „schlucken“ sie weniger Licht.
  • Setzen Sie besser eine leistungsstarke Lampe als viele leistungsschwache Lampen ein.
  • Halten Sie die Allgemeinbeleuchtung eher niedrig, beleuchten Sie dafür aber einen Arbeitsplatz oder eine Leseecke gut. Falls möglich, sollten Sie die Arbeitsplätze tageslicht orientiert einrichten.
  • Beachten Sie: Eine indirekte Beleuchtung benötigt für die gleiche Helligkeit eine höhere Lampenleistung und damit mehr Energie als eine direkte, punktuelle Beleuchtung.

Verwenden Sie gut reflektierende Leuchtenschirme und stauben Sie die Leuchten regelmäßig ab.

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Fernseher

Der Stromverbrauch Ihres Fernsehers hängt vor allem von der Bildschirmgröße und dem Fernsehtypen sowie der Kontrastschärfe ab. Ob Röhrengerät, LCD- oder Plasmabildschirm: Je nach Gerätetyp gibt es beim Strombedarf große Unterschiede. Achten Sie beim Kauf eines neuen TV-Gerätes daher auf die Energieeffizienzklassen der EU-Energielabels. Ab 2014 bezeichnet die Energieeffizienzklasse A+, ab 2017 A++ und ab 2020 A+++ das energieeffizienteste Gerät.

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Schlafzimmer

Fenster/Lüften

Frischluft ist unerlässlich für ein gesundes Raumklima. Doch stundenlang gekippte Fenster sorgen weniger für frische Luft als für eine hohe Heizkostenrechnung. Ein ständig gekipptes Fenster kann Energiekosten von bis zu 200 Euro pro Jahr verursachen.

Richtig lüften im Schlafzimmer

Beim Schlafen mögen es viele Menschen eher kühl. Beheizen auch Sie Ihr Schlafzimmer weniger als beispielsweise das Wohnzimmer? Wenn ja, ist Vorsicht geboten. Denn das führt zu niedrigen Oberflächentemperaturen der Außenwände und erhöht somit die Gefahr der Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft. „Beheizen“ Sie Ihr Schlafzimmer daher nicht durch das Öffnen der Schlafzimmertür. In dem Fall nämlich gelangt warme, aber auch feuchtere Luft aus dem Wohnraum in das Zimmer und erhöht die Feuchtebelastung des Raumes zusätzlich. Besser: eine kontinuierliche, moderate Beheizung und ausreichende Belüftung des Raumes. Grundsätzlich gilt: Mit einer kurzen Stoß- bzw. Querlüftung sind die besten Ergebnisse zu erzielen. Denken Sie daran, beim Lüften das Heizkörperthermostat zu schließen.

Faustregeln für das Lüften

Beachten Sie beim Lüften folgende Faustregel für die Stoßlüftung:

  • nur 2 - 3 Minuten bei Frost
  • ca. 5 Minuten bei 0 - 5°C
  • 5 - 10 Minuten bei 5 - 10°C
  • 10 - 15 Minuten bei 10 - 15°C

Kurztipps

  • Aus Hygienegründen (Schimmel und Milben) keine Bettkästen, sondern Betten auf Füßen verwenden.
  • Einbauschränke, die oben oder unten geschlossen sind, an ungedämmten Außenwänden grundsätzlich vermeiden. Denn wenn die warme Raumluft diese Wandbereiche nicht erreicht, kühlen diese ab und die Feuchtigkeit aus der Raumluft kondensiert dort. Stellen Sie die Möbel entweder vorzugsweise an die Innenwände oder rücken sie diese ein Stück von der Wand ab.
  • Möbel bei Schimmelgefahr vor Außenwänden mit ca. 10 cm Abstand aufstellen.
  • Zu Raumecken und Deckenkanten ca. einen halben Meter Abstand lassen.
  • An kritischen Außenwänden nur Möbel mit Füßen verwenden.
  • Bilder an kritischen Außenwänden mit Abstandshaltern aufhängen.
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Beleuchtung (Stehlampe)

Kostenvergleich Leuchtmittel

Ein Vergleich der Leuchtmittel lohnt sich. Denn mit einer energieeffizienten Beleuchtung lassen sich Kosten deutlich reduzieren. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung daher auch die Lebensdauer der jeweiligen Beleuchtungsart.

Energielabel

Auch für Lampen gibt es ein EU-Label, welches meistens auf der Verpackung aufgedruckt ist. Je höher der Lichtstrom (Lumen) pro Watt ist, desto effizienter ist die Lampe.

Kurztipps

  • Wählen Sie den Lampentyp nach Ihren Anforderungen und den räumlichen Gegebenheiten aus.
  • Gestalten Sie Decken, Wände und Fußböden hell. Denn dadurch „schlucken“ sie weniger Licht.
  • Setzen Sie besser eine leistungsstarke Lampe als viele leistungsschwache Lampen ein.
  • Halten Sie die Allgemeinbeleuchtung eher niedrig, beleuchten Sie dafür aber einen Arbeitsplatz oder eine Leseecke gut. Falls möglich, sollten Sie die Arbeitsplätze tageslicht orientiert einrichten.
  • Beachten Sie: Eine indirekte Beleuchtung benötigt für die gleiche Helligkeit eine höhere Lampenleistung und damit mehr Energie als eine direkte, punktuelle Beleuchtung.
  • Verwenden Sie gut reflektierende Leuchtenschirme und stauben Sie die Leuchten regelmäßig ab.
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Beleuchtung (Deckenlampe)

Glühlampe

Stufenweise ist das Handelsverbot herkömmlicher Glühlampen und Halogenglühlampen in Kraft getreten. Wenn Sie Glühlampen durch Energiesparlampen (auch Kompaktleuchtstofflampen genannt) oder LEDs austauschen, folgen Sie nicht nur dem Wunsch des Gesetzgebers, Sie sparen auch Energie!
Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa achtzig Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer.

Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampe rechnen sich im Vergleich zur konventionellen Glühlampe schon nach ca. 1.000 Betriebsstunden. Seit Energiesparlampen durchweg mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind, können sie bedenkenlos in Räumen mit häufigen Schaltzeiten eingesetzt werden.
Energiesparlampen sind auch mit Lichtfarben wie etwa warmweiß (Lichtfarbe unter 3300K) erhältlich und schaffen dann ähnlich wie die Glühlampe eine behagliche Atmosphäre.

Wichtig für die Umwelt: Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber und anderen Schwermetallen. Sie gehören daher nicht in den Hausmüll, sondern müssen getrennt entsorgt werden. Der Fachhandel nimmt alle defekten Energiesparlampen kostenlos an. Außerdem stehen auf Ihrem örtlichen Wertstoffhof entsprechende Sammelbehälter bereit.

LEDs

LED-Lampen (lichtemittierende Dioden) lassen sich auch im Privathaushalt optimal einsetzen, da häufiges An- und Ausschalten einer LED nicht schadet. Zudem haben sie eine Lebensdauer von 20.000 bis 80.000 Betriebsstunden. Achten Sie auch hier unbedingt auf Qualität, Energieeffizienz und die Lichtfarbe. Hier gibt es große Unterschiede, die sich häufig im Preis widerspiegeln.

Halogenlampen

Zur Akzentbeleuchtung werden Halogenstrahler heute nicht mehr benötigt. Hier eignen sich auch hochwertige LED-Spots. Diese können gegenüber Halogenlampen bis zu 80% an Energie einsparen.

Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen haben von allen Lampentypen die höchste Lichtausbeute. Dreibanden-Leuchtstofflampen erreichen bei sehr guter Farbwiedergabe bis zu 105 Lumen/Watt, also das Siebenfache einer Glühlampe. Alle Leuchtstofflampen benötigen ein Vorschaltgerät. Setzen Sie nur elektronische Vorschaltgeräte von Markenherstellern ein. Denn sie sparen Energie und verlängern die Lebensdauer der Lampen. Wichtig für die Umwelt: Auch Leuchtstofflampen müssen wie Energiesparlampen als Sondermüll entsorgt werden.

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Heizung

Lassen Sie die Wärme nicht entweichen! Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und die Vorhänge, damit die Wärmeverluste durchs Fenster verringert werden.

Dosieren Sie die Wärme und überheizen Sie Ihre Wohnung nicht. Wenn Sie die durchschnittliche Raumtemperatur um ein Grad Celsius absenken, sparen Sie rund sechs Prozent an Heizkosten ein.

Richtig heizen

Nachts genügt in den Wohn- und Schlafräumen eine Temperatur von 16 bis 18 Grad. Das spart leicht zwanzig bis dreißig Prozent Energie ein. Einige moderne Heizungsregelungen besonders von Etagen-Heizungen können für einen bestimmten Zeitraum auf Ferienbetrieb geschaltet werden. Vorteil: Wenn Sie nach Hause kommen hat die Regelung bereits automatisch in den Normalbetrieb umgeschaltet und Sie kommen in eine warme Wohnung.

Thermostatventil

  • Stellen Sie Thermostatventile richtig ein.
    Bei richtiger Handhabung können sie zu einer Energieersparnis von bis zu zwanzig Prozent beitragen.
  • Thermostatventile ermöglichen die raumbezogene Temperaturregelung:
    Wenn die eingestellte Raumtemperatur erreicht ist, schließt sich das Ventil automatisch. Räume, die die gewünschte Temperatur noch nicht erreicht haben, werden weiter aufgeheizt.
  • Oft wird der Fehler gemacht, dass man das Thermostatventil bis zum Anschlag aufdreht in der Hoffnung, der Raum würde dann schneller warm werden. Das trifft nicht zu.
  • Damit ein Thermostatventil richtig funktioniert, muss um den Einstellknopf herum Raumtemperatur herrschen. Kommt es wegen Gardinen oder Verkleidungen zum Wärmestau, ist es möglich, dass sich das Ventil schließt, obwohl der Raum noch nicht ausreichend erwärmt ist. In diesem Fall empfiehlt sich die Nachrüstung eines Fernfühlers.

Programmierbare Thermostatventile

Durch programmierbare Thermostatventile lassen sich die Absenk- und Aufheizzeiten für jeden Raum individuell in Abhängigkeit von der Uhrzeit für die gesamte Woche einstellen. Das erhöht den Komfort und hilft beim Energiesparen.

Nicht verdecken

Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht von langen Vorhängen, Möbeln oder anderen Gegenständen verdeckt werden. Dadurch können bis zu 20 Prozent der Wärme verloren gehen.

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Kueche

Kühlschrank

Wählen Sie Ihren Kühlschrank nach Ihrem persönlichen Bedarf aus. Je größer der Kühlschrank, desto höher ist sein Energieverbrauch. Als allgemeine Faustregel für das benötigte Kühlschrankvolumen gilt: 60 Liter pro Person.
Stand der Technik sind Kühlschränke der Energieeffizienzklasse A+++. Kühlschränke der Klasse A sind hinsichtlich ihrer Energieeffizient nur noch als mittelmäßig einzuschätzen.

Gefrierfach

Überlegen Sie genau, ob Sie ein Gefrierfach benötigen. Eine Kühl-/Gefrierkombination verbraucht im Durchschnitt 50 Prozent mehr Energie als ein Kühlschrank, selbst bei Geräten mit der Energieeffizienzklasse A+++.

Energielabel

Nutzen Sie bei der Neuanschaffung eines Kühl- oder Gefrierschrankes die Chance Ihren Stromverbrauch deutlich zu reduzieren. Das EU-Label zeigt Ihnen die Energieeffizienzklassen, daran können Sie die Umweltverträglichkeit des Gerätes auf einem Blick erkennen.

Kurztipps

  • Messen Sie den Stromverbrauch Ihres Gerätes mindestens für 24 Stunden und multiplizieren Sie diesen mit 365 Tagen. Dann vergleichen Sie diesen Wert mit dem von einem effizienten Neugerät.
  • Vermeiden Sie es, Ihren Kühlschrank in die Nähe des Herdes oder der Heizung zu stellen. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto weniger Energie verbraucht Ihr Kühlschrank.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Gummidichtungen der Türen auf Verschmutzungen oder Risse, sonst könnte Kälte aus dem Kühlschrank entweichen. Auch ist es wichtig, die Lüftungsgitter an Vorder- und Rückseite vom Staub zu befreien, damit die Abwärme besser abgeleitet werden kann.
  • Ordnung ist das halbe Leben, dies gilt auch für den Kühlschrank. Halten Sie Ordnung im Kühlschrank, denn je länger Sie bei offenem Kühlschrank suchen müssen, desto mehr Energie verbraucht dieser. Vermeiden Sie es auch, warme Lebensmittel oder Gerichte in den Kühlschrank zu stellen. Umgekehrt reduziert Tiefkühlware, die Sie vor der Zubereitung im Kühlschrank langsam auftauen lassen den Verbrauch.
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Kochen und Backen

Neben dem bekannten Elektroherd mit Kochplatten oder Ceranfeld gibt es noch weitere Herdtypen. Der Gasherd zum Beispiel ist nicht nur bei Hobbyköchen sehr beliebt. Wenn Sie über einen Erdgasanschluss verfügen ist der Gasherd eine sparsame und umweltfreundliche Alternative zum Elektroherd.
Hinzu kommt besonders in den letzten Jahren ein steigendes Angebot von Induktionskochfeldern. Die Energie wird in Form eines elektromagnetischen Feldes auf den Boden des (ferromagnetischen) Kochgeschirrs übertragen und dort in Wärme umgewandelt. Deshalb können auf diesen Geräten nicht alle Töpfe verwendet werden. Der Vorteil: Die Herdplatte wird nicht mehr heiß.

Töpfe

Wählen Sie die Kochtopfgröße immer passend zur Größe der Kochstelle und verwenden Sie einen Deckel. Nutzen Sie Kochtöpfe mit ebenen Böden und passenden Deckeln. Im Vergleich zu gewölbten Böden sparen Sie bis zu 15% an Energie. Wenn Sie konsequent den Deckel auf dem Topf lassen, können Sie noch einmal bis zu 60 % Energie sparen.

Schnellkochtopf

Der Einsatz eines Schnellkochtopfes lohnt sich bei allen Lebensmitteln, die länger als 20 Minuten garen müssen. Sie sparen nicht nur bis zu 30 % an Energie, sondern auch 50 % an Zeit.

Wenig Wasser erhitzen

Erhitzen Sie nicht mehr Wasser als Sie tatsächlich benötigen. Jeder Liter unnütz erhitztes Wasser ist bares Geld.

Kurztipps für das Backen

  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens – es ist bei den meisten Gerichten nicht notwendig.
  • Während des Backvorgangs sollten Sie die Backofentür nicht öffnen, wenn es sich vermeiden lässt. Denn bei jeder Öffnung entweicht viel Wärme.
  • Nutzen Sie die Umluftfunktion Ihres Backofens, sofern er darüber verfügt. Die Wärme wird besser übertragen, und es reichen deutlich niedrigere Temperaturen für den Garprozess aus. Das spart 25% bis 40% Energie.
  • Nutzen Sie zum Aufbacken z.B. von wenigen Brötchen nicht den Backofen, sondern den Toaster mit Brötchenaufsatz. Das spart bis zu 70% an Energie.
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Teekanne

Viele Kleingeräte erleichtern die Küchenarbeit. Da kommen schon mal schnell ein paar Kilowattstunden zusammen.

Wasserkocher

Der Wasserkocher ist die sparsamste und schnellste Art, kleine Mengen an Wasser z.B. für eine Kanne Tee zu erhitzen. Ziehen Sie ihn immer dem Herd vor. Erhitzen Sie nur die wirklich benötigte Menge an Wasser und schauen Sie ab und an mal in Ihren Wasserkocher hinein, ob sich Kalkablagerungen gebildet haben. Diese lassen sich ganz einfach mit Essig oder Zitronensäure entfernen.

Kaffeemaschine

Nutzen Sie Ihre Kaffeemaschine auch gerne als Warmhalteplatte für Ihren Kaffee? Verwenden Sie dafür besser eine Thermoskanne. Das spart Energie und der Kaffee schmeckt auch besser. Schauen Sie auch bei Ihrer Kaffeemaschine, ob sich Kalk gebildet hat. Wenn ja, nutzen Sie einen Kaffeemaschinenentkalker für die Reinigung.

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Mikrowelle

Mikrowellengeräte sind nicht nur praktisch und zeitsparend. Richtig eingesetzt lassen sich damit auch Energiekosten sparen. Gerade für kleinere und mittlere Gerichte kann die Verwendung einer Mikrowelle mit kombinierter Umluft- oder Grillmöglichkeit günstig und energieeffizient sein. Beim Erwärmen oder Garen lassen sich bis zu 15 Prozent an Stromkosten gegenüber einem Elektroherd einsparen.

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Geschirrspüler

Ein moderner Geschirrspüler der Energieeffizienzklasse A+++ ist nicht nur praktisch und schnell, sondern hilft auch gegenüber dem Geschirrspülen per Hand beim Energie- und Wassersparen.

Energielabel

Sie planen die Neuanschaffung einer Spülmaschine? Werfen Sie einen Blick auf das EU-Label. Neben der Energieeffizienzklasse und dem Verbrauch pro Spülgang verrät es Ihnen auch das Füllvolumen und die Geräuschemissionen.

Warmwasseranschluss

Die meisten Geschirrspüler können auch an einen Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Besonders bei einer energieeffizienten zentralen Warmwasserbereitung unter Nutzung von Sonnenenergie ist dies eine sinnvolle Alternative.

Programmwahl

Die Programmwahl bestimmt maßgeblich die Energieeffizienz Ihres Geschirrspülers. Mit den heutigen Spülmitteln reicht für normal verschmutztes Geschirr das Energiespar- oder Kurzprogramm, worüber die meisten Geräte verfügen.
Intensivprogramme sind nur bei starken Verschmutzungen von Nutzen - Probieren Sie es mal aus!

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Badezimmer

WC-Spülung

Moderne Spülkästen verbrauchen mit 3-6 Litern je Spülvorgang nur ein Drittel bis die Hälfte der Wassermenge eines alten Exemplars. Außerdem verfügen sie über eine Wasserstopp-Taste, mit der sich der Spülvorgang unterbrechen lässt. Pro Person lassen sich so etwa 10 Kubikmeter Wasser pro Jahr gegenüber der Nutzung eines alten Spülkastens einsparen.

Undichte Spülkästen

Das Wasser läuft und läuft und läuft. Wenn Sie dieses Verhalten von Ihrem Spülkasten kennen, dann ist dieser undicht. So können bis zu 20 Liter Wasser in der Stunde den Abfluss hinunter rinnen. Das ergibt am Tag 480 Liter, in einer Woche schon 3,3 Kubikmeter und über ein ganzes Jahr gesehen ca. 170 Kubikmeter Wasser.

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Fenster (Lüftung Bad)

Nach dem Duschen oder Baden ist es gerade in Feuchträumen wichtig, gut durchzulüften. Vorteilhaft ist kurzes Lüften direkt nach dem Duschen und Baden. Öffnen Sie das Fenster vollständig. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu lüften, damit Wände und Möbeloberflächen nicht auskühlen. Nach ca. 45 Minuten sollten Sie im Badezimmer noch einmal lüften, damit die Feuchtigkeit, die sich noch in Handtüchern und auf den Wänden befindet, entweichen kann. So beugen Sie Schimmelbildung vor.

Halten Sie die Tür zum Bad möglichst geschlossen, damit die Feuchtigkeit vom Duschen oder Baden nicht in andere Räume entweicht.

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Duschen/Baden

Besser duschen statt baden: Eine Dusche ist erfrischend und macht munter. Wussten Sie, dass die Energiekosten für ein Vollbad ungefähr drei Mal so hoch sind wie für das Duschen? Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr leicht bis zu 150 Euro Energie- und Wasserkosten sparen, wenn öfter geduscht als gebadet wird. Moderne Wasserspar-Brauseköpfe benötigen mit einem Durchfluss von unter zehn Litern pro Minute nur die halbe Wassermenge eines herkömmlichen Duschkopfes – bei gleicher Reinigungswirkung.

Einspartipp

Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr leicht bis zu 150 Euro Energie- und Wasserkosten sparen, wenn öfter geduscht als gebadet wird.

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Wasserbecken

An fast jede Armatur kann ein Durchflussbegrenzer installiert werden. Ein Durchflussbegrenzer (Perlator) mischt das ausströmende Wasser mit Luft und erzeugt so einen konstanten Wasserstrom unabhängig vom Wasserdruck. Die gängigen Modelle lassen ca. 3,5 bis 6 Liter Wasser pro Minute durchfließen. Die Kosten liegen bei etwa 5 Euro.

Kurztipps

  • In fast jedem Bad steht der Hebel der Einhandmischarmatur durchgehend in Mittelstellung, unabhängig davon, ob warmes Wasser benötigt wird oder nicht. Bei kurzem Wasserbedarf kommt das warme Wasser meist gar nicht am Wasserhahn an, bevor dieser geschlossen wird, und kühlt danach ungenutzt in der Leitung wieder aus. Stellen Sie daher den Hebel Ihrer Einhandmischarmatur immer direkt in die Stellung für Kaltwasser.
  • Ein tropfender Wasserhahn verbraucht schon bei 10 Tropfen in der Minute pro Woche bis zu 170 Liter Wasser. Im Laufe eines Jahres ergibt das fast 9 Kubikmeter.
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Keller

Trockner

Mittlerweile erreichen auch Wäschetrockner die Energieeffizienzklasse A+++. Zu den besonders effizienten Geräten zählen Wärmepumpentrockner und Erdgaswäschetrockner. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer als herkömmliche Geräte, durch die geringen Betriebskosten rechnet sich eine Anschaffung nach kurzer Zeit.

Übrigens: Sonne und Wind sind frische, fleißige und völlig kostenlose Wäschetrockner. Überlegen Sie daher genau, ob Sie unbedingt einen Trockner verwenden müssen.

Praxistipps

  • Achten Sie beim Neukauf von Wäschetrocknern auf den Stromverbrauch.
  • Schleudern Sie die Wäsche vor dem Trocknen, denn das verringert den Feuchtegehalt der Wäsche. Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto günstiger das Trocknen.
  • Vermeiden Sie zu lange Trocknungszeiten. Sie schaden der Wäsche und kosten unnötig Energie.
  • Bügelwäsche nur „bügelfeucht“ trocknen. Damit sparen Sie Energie und das Anfeuchten der Wäsche.

Energielabel

Sie planen die Neuanschaffung eines Wäschetrockners? Werfen Sie einen Blick auf das EU-Label. Neben der Energieeffizienzklasse verrät es Ihnen auch den Gerätetyp und die Geräuschemissionen.

Kurztipps

  • Beladen Sie nach Möglichkeit den Trockner immer voll.
  • Überprüfen Sie mit einem Strommessgerät, was das Trocknen kostet.
  • Vergleichen Sie den Verbrauchswert des Trockners, wenn er voll und halb beladen ist.
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Waschmaschine

Achten Sie beim Neukauf von Waschmaschinen auf den Energie- und Wasserverbrauch. Diese sind auch von der Größe der Maschine abhängig. Für einen Haushalt mit bis zu 4 Personen ist ein Füllvolumen von 5 kg ausreichend. Ein Schleuderprogramm mit 1.400 U/min ist empfehlenswert. Eine energiesparende Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von 5 kg verbraucht heute weniger als 1 kWh für eine 60-°C-Wäsche. Mit Leihmessgeräten können Sie feststellen, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte benötigen.

Warmwasseranschluss

Einige Geräte lassen sich auch direkt an Warmwasser anschließen. Besonders bei einer energieeffizienten zentralen Warmwasserbereitung unter Nutzung von Sonnenenergie ist dies eine sinnvolle Alternative.

Energielabel

Nutzen Sie bei der Neuanschaffung einer Waschmaschine die Chance Ihren Strom- und Wasserverbrauch zu reduzieren. Das EU-Label zeigt z.B. mit einen Pfeil auf den grünen Bereich des Treppenlabels, dass es sich um ein energiesparendes Gerät handelt. Weiter unten finden sich die ebenso interessanten Informationen zum Wasserverbrauch und zur Geräuschabgabe.

Voll befüllen

Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine immer optimal aus. Denn so vermeiden Sie die unnötige Verschwendung von Wasser und Strom.

Weitere Praxistipps:

  • Waschen Sie Kochwäsche bei 60°C statt bei 90°C.
  • Kochwäsche sollte eine Ausnahme bleiben, denn der Stromverbrauch der Waschmaschine entsteht überwiegend durch das Aufheizen des Wassers.
  • Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang.

Ersparnis: Wenn Sie Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen und bei weißer Wäsche auf Kochwäsche verzichten, können Sie im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom, 5.000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen.

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Hinweis für iPad-Nutzer: Um in einem Erklärungstext zu scrollen, tippen Sie mit zwei Fingern in den Text und bewegen Sie beide Finger gleichzeitig nach oben oder unten.