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» Die Veranstaltungen der ASEW haben mich von Anfang an überzeugt. Mitreißende Referenten und Themen, die herausfordern und die Geschäftswirklichkeit widerspiegeln, bilden ein Angebot, das gefällt. Die Qualität der Seminare ist beispielhaft und deshalb ihren Preis wert. Die Lerninhalte sind ein Gewinn für meine tägliche Arbeit. Davon profitieren auch meine Kollegen und erst Recht unsere Kunden. Wer Wert auf Weiterbildung legt, ist bei der ASEW bestens aufgehoben! «

Kati Miersch, Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH

Workshop Community-Lösung PV & Speicher - Über einen Speicherschwarm hin zur Peer-to-Peer Plattform

Wie eine Studie von EuPD-Research jüngst gezeigt hat, sind viele Stadtwerke mit PV-Pacht- oder Kaufmodellen am Markt aktiv. Im Zuge neuer Vermarktungsmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung und den ersten, ab 2020 aus der EEG-Vergütung fallenden PV-Anlagen positionieren sich erste Anbieter am Markt mit neuen Geschäftsmodellen. Es entstehen digitale Plattformen, die dezentrale Energieproduzenten und Energieverbraucher miteinander verbinden und hierbei die Rolle des Direktvermarkters übernehmen. Als solcher kümmern sie sich um alle erforderlichen energiewirtschaftlichen Prozesse.

Das Aufsetzen einer Community- oder Cloud-Lösung ermöglicht Stadtwerken im ersten Schritt neue Absatzmöglichkeiten bei PV- und Speicheranlagen. In Stufe 1 ist die Einbindung von Heimspeichern in einen Speicherschwarm und dessen Verwertung an den Kapazitätsmärkten (derzeit PRL) am attraktivsten. Zusätzlich findet über die technische Lösung eine Eigenverbrauchsoptimierung und Visualisierung beim Kunden statt.

Die ASEW stellt im Workshop den aktuellen Stand der Überlegungen mit dem Technologiepartner TIKO und dem Verwertungspartner WVV vor. Das virtuelle Kraftwerk Schwarmspeicher ist bereits praxiserprobt und wird gemäß zukünftiger Anforderungen weiterentwickelt (Einbindung E-Mobilität, Peer-to-Peer, Blockchain etc.). Wie funktioniert die Technologie? Wie sind die Rahmenbedingungen an den Kapazitätsmärkten? Welche Kosten kommen auf Stadtwerke zu, welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es und wie sieht ein möglicher Business Case aus? Welche  Marketingmöglichkeiten lassen sich auf Grundlage dieser Lösung spielen? Welche Weiterentwicklungen sind angedacht? Diese und weitere Fragen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Im zweiten Schritt soll ein regionales Erneuerbare Energien-Produkt aufgesetzt und ein Angebot für aus der EEG-Förderung fallende Anlagen entwickelt werden. Ziel der Ausbaustufe 2 ist es, gemeinsam mit Stadtwerken eine Peer-to-Peer-Plattform zu entwickeln. Diese soll idealerweise die Abbildung separater Bilanzkreise ermöglichen und regionalen Energieversorgern den Kundenzugang sowie die Lieferung des Reststroms sichern. Jedes Stadtwerk positioniert sich auf der Plattform als regionaler Communityanbieter (als Promoter mehrerer virtueller Communities) und bringt sowohl eigene Erzeuger, als auch Erzeuger von Kunden und Verbraucher in seine virtuelle Community ein.

Um sowohl Stufe 1 als auch Stufe 2 anbieten bzw. umsetzen zu können, sucht die ASEW Mitstreiter. Ziel des Workshops ist es, ASEW-Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren, Detailfragen zu beantworten sowie die Möglichkeiten einer gemeinschaftlichen Entwicklung zu erörtern und zu beschließen. Wie können die nächsten Arbeitsschritte und der Auftrag an die ASEW aussehen?

Workshopinhalte:

  • ASEW: Aktueller Stand der Überlegungen hinsichtlich Community-Lösung
  • TIKO: Detailvorstellung der technischen Lösung
  • WVV: Erfahrungen aus der PRL Vermarktung und Ansatz für eine gemeinsame Lösung
  • EWE: Überlegungen bzgl. der Weiterentwicklung hin zu einer Peer-to-Peer Plattform – Worauf kommt es an?

Datum:

5. September 2018, 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort:

Konferenzraum Johannes Gross, Eupener Straße 70, 50933 Köln

Zielgruppe:

Geschäftsführer sowie Mitarbeiter der Bereiche Vertrieb, Energiedienstleistungen, Produkt- und Unternehmensentwicklung

Teilnahmegebühr:

Kostenfreie Teilnahme für Mitarbeiter von ASEW-Mitgliedsunternehmen.

Ansprechpartner:

Sabrina Pieruschka

Gasmi
E-Mail pieruschka@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 17
Fax 0221 / 93 18 19 - 9
 

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