Sperren: Mehr Milde angebracht?

(vom 27.04.2019)

Künftig soll es weniger Strom- und Gassperren geben. Dazu gibt es eine Initiative der rot-rot-grünen Landesregierung in Berlin. In einem Antragentwurf der drei Fraktionen heißt es dazu, der Berliner Senat solle aufgefordert werden, bei Energieversorgern unter anderem darauf hinzuwirken, dass auf Sperren weitestgehend verzichtet wird, wenn zum Beispiel Kinder davon betroffen sind.

Dem Entwurf zufolge soll zudem eine Sperrung erst bei Energieschulden über 200 Euro greifen. Vor Wochenenden und Feiertagen sollen zudem grundsätzlich keine Sperrungen erfolgen.

Laut einer Antwort der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe auf eine Anfrage der Linksfraktion gab es 2018 in Berlin insgesamt 18.877 Strom-Sperrungen – ein Anstieg um mehr als 14 Prozent. Dem energiepolitischen Sprecher der Linksfraktion, Michael Efler, zufolge könnten Strom- und Gassperren zu Gefährdung der Gesundheit insbesondere von Kranken, Kindern und Schwangeren führen. Man wolle, dass der Senat und die Versorger alle Möglichkeiten nutzten, um Sperren zu verhindern.

www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/senat

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