Batteriezellfertigung: EU-Förderung kommt

(vom 12.12.2019)

Die EU wird die Entwicklung von Batterien für Elektroautos fördern. Die Kommission hat dazu umfangreiche Staatshilfen genehmigt. Diese sollen vor allem in den Aufbau einer eigenen europäischen Batterieproduktion fließen. Insgesamt geht es um 3,2 Milliarden Euro. Damit können sieben Mitgliedsstaaten in den kommenden Jahren Forschungsprojekte voranbringen. Die EU erhofft sich darüber hinaus, dass private Investitionen mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro zusätzlich stimuliert werden.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zufolge sei die Batteriefertigung in Europa für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft von strategischem Interesse. Diese biete große Chancen im Hinblick auf saubere Mobilität und Energie sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Die von der EU beschlossene Förderung soll 2031 auslaufen.

Europa hat bei der Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos gegenüber Asien viel aufzuholen. Derzeit werden geschätzt mehr als 80 Prozent der Batterien weltweit in Asien produziert, lediglich drei Prozent kommen aus Europa. Die EU-Kommission hatte deswegen bereits Ende 2017 eine Batterieallianz ins Leben gerufen.

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