Regionalstrom: ASEW unterstützt Stadtwerke

(vom 29.01.2019)

Anfang 2019 ist das neue Regionalnachweisregister des Umweltbundesamts gestartet, das die Vermarktung von EEG-gefördertem Strom mittels Regionalnachweisen ermöglicht. Darüber hinaus endet 2020 für die ersten regenerativen Erzeugungsanlagen die Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Grund genug, sich intensiv Gedanken über die zukünftige Nutzung dieser Anlagen zu machen. Für beide Fälle bietet sich die Konzipierung eines Regionalstromprodukts an. Dabei erhalten Stadtwerke nun tatkräftige Unterstützung von der ASEW.

Das neue ASEW-Angebot umfasst neben Beratungsleistungen zur Einführung und Umsetzung eines Regionalstrom-Produktes unter anderem die bewährte Dienstleistung der Beschaffung der Herkunftsnachweise (HKN) und der Verwaltung der Konten im Herkunftsnachweisregister (HkNR) beim Umweltbundesamt. Hinzu kommt die Abwicklung aller mit den neuen Regionalnachweisen verbundenen Pflichten. Zudem bietet die ASEW weitreichende Unterstützung für das Marketing und begleitet die Produktzertifizierung. Für Christian Esseling, Verantwortlicher für den Bereich Ökoenergien bei der ASEW, liegen die Vorteile deutlich auf der Hand: „Eigene Entwicklungsarbeit für ein neues Stromprodukt wird so deutlich reduziert und ein regelkonformes Angebot sichergestellt.“

Regionale Energieversorger können dabei auf den Erfahrungsschatz aus 20 Jahren zurückgreifen, den die ASEW seit der Einführung ihrer ersten Energiedachmarke energreen 1999 aufbauen konnte. „Als weiterer Vorteil kommt die Stärke des weitgespannten ASEW-Netzwerks zum Tragen. Diese speist sich aus der gebündelten Kompetenz von rund 300 Stadtwerken, die die ASEW für die Produktentwicklungen effizient zusammenführte.“

Interessierte Stadtwerke können ebenfalls auf eine Online-Plattformlösung zugreifen, die ein kundenindividuelles Regionalstrom-Angebot erlaubt. Eine solche Plattform haben die RheinEnergie AG und die Stadtwerke Soest GmbH entwickelt. Die Plattform wird als White-Label-Lösung angeboten und ermöglicht Stadtwerken, regionale Energieerzeuger und Verbraucher transparent zusammenzubringen. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt – mit entsprechenden Vorteilen für nachgeordnete Projekte im Bereich regenerativer Energien. Die Zertifizierung des über die Plattform angebotenen Regionalstrom-Produktes übernimmt die ASEW.

Ziel der Kooperation: Dem Thema Regionalstrom Schwung zu geben. „Das eigene Alleinstellungsmerkmal deutlich zu machen, ist heute mehr denn je zentral für den eigenen Erfolg“, so Torsten Brose, Leiter Vertriebslösungen bei der ASEW. „Prädestiniert hierfür sind gerade regionale Stromangebote, die auch tatsächlich von identifizierbaren Anlagen vor Ort gespeist werden. Unser Ansatz bietet regionalen Energieversorgern die Möglichkeit, unkompliziert und doch umfassend entsprechende Angebote auszurollen.“ Weitere Informationen gibt es unter www.asew.de/regionalstrom.

Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de

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