E-Mobilität: Reichweite von 2.400 Kilometern?

(vom 27.10.2019)

610 Kilometer: Diese Reichweite gibt Tesla für sein Modell S pro Akkuladung an. Nach Herstellerangaben wird dieser Spitzenwert sogar nach der strengen Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure (WLTP) erzielt. Das bislang meistverkaufte E-Auto, der Nissan Leaf, kommt auf deutlich bescheidenere 285 Kilometer. Opel gibt für den Ampera-e 380 Kilometer an.

Ein E-Auto, dass mit einer Ladung stolze 2.400 Kilometer schafft, wirkt da fast wie Magie. Und doch könnte das laut Berichten von „Winfuture“ und „Cleantechnica“ bald Realität werden. Die Wunderbatterie, die das leisten soll, ist kein Lithium-Ionen-Hochleistungsakku, sondern eine Aluminium-Luft-Batterie. Schaffen soll diese das über eine sehe hohe Energiedichte.

Das Konzept ist schon länger bekannt, bisher krankten Modelle aber an „Nebenwirkungen“. Diese hat der britische Ingenieur Trevor Jackson offenbar beseitigt. Einer der Punkte, für den Jackson eine Lösung gefunden haben soll, ist der Elektrolyt. Dieser fungiert als Transportmedium für die Elektronen zwischen den beiden Batteriepolen. Bisherige Elektrolyte sind stark ätzend. Hier testete Jackson wohl eine Flüssigkeit, die man „theoretisch sogar trinken könnte“.

Eine Herausforderung gibt es jedoch noch: Strenggenommen handelt es sich beim „neuen“ Ansatz nicht um einen Akku. Hier kommen Tankstellen ins Spiel: Sie sollen leere Batterien in anderthalb Minuten tauschen und dann recyceln. Zwei französische Universitäten haben Jacksons Konzept überprüft und validiert. Sie erhielten dafür vom Advanced Propulsion Center einen Forschungszuschuss von rund 125.000 Euro.

Ansprechpartner
Hanno Ahlrichs
0221.931819-25
ahlrichs@asew.de

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