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Regensburg: Berater helfen Einkommensschwachen

Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG (REWAG) wollen einkommensschwache Menschen verstärkt vor Energiearmut bewahren. Seit zwei Jahren diskutiert die REWAG deshalb mit verschiedenen Sozialverbänden am sogenannten Runden Energietisch. Das Ergebnis der Arbeit: Künftig beraten zwei Energiesparhelfer einkommensschwache Haushalte, wie man Strom und Wärme effizient nutzt.

Die zwei Energiesparhelfer sollen dabei nicht die Arbeit anstelle der Betroffenen übernehmen. Vielmehr sollen sie Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und ‎direkt vor Ort beraten. ‎Das Ziel ist, Kosten zu ‎senken, so Energieschulden bereits im Vorfeld zu vermeiden ‎und in letzter Konsequenz die damit ‎verbundenen Mahnverfahren und Energiesperrungen zu verhindern. ‎Die ‎Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-‎Schwarzfischer, lobte den Ansatz, der zu Hause bei den Betroffenen unterstützend ansetze.

Einkommensschwache Haushalte sind besonders von Energiearmut ‎bedroht. Energieausgaben nehmen einen ‎nicht unerheblichen Teil der monatlich ‎Zahlungen ein. Zudem werden diese im Falle von ALGII-Empfängern nur zum Teil direkt vom Amt überneommen. Zudem haben die energierelevanten Leistungsanteile in der Vergangenheit nicht die Preisanstiege im Energiebereich abgebildet. Bei der letzten ALGII-Anpassung umfasste der Anteil für Strom etwa einen niedrigen, einstelligen Centbetrag.

Künftig können gerade Empfänger von Transferleistungen wie ALG II von der Unterstützung der Energiesparhelfer profitieren. Diese zeigen Wege zur ‎Energieeinsparung auf ‎und können auf Soforthilfen, etwa Energiesparlampen, im Wert ‎von bis zu 50 Euro ‎pro Haushalt zurückgreifen. Außerdem informieren sie über ‎den Aufbau der Stromrechnung, die ‎Funktion von Abschlägen oder die Einhaltung ‎von Fristen.

Der REWAG-Bereichsleiter Kundenservice/Marktkommunikation, Michael Matzke, sieht im ‎Einsatz der Energiesparhelfer einen ‎interessanten Ansatz, um die bisherigen Energieeffizienz-Maßnahmen der ‎REWAG zu ergänzen: „Dies gilt es jetzt in der zweijährigen ‎Projektlaufzeit nachzuweisen. Ich hoffe auch persönlich sehr, dass ‎das Angebot gut angenommen wird.“‎

www.rewag.de



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Markus Edlinger

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