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ASEW-Newsletter
Ausgabe Nr. 02/2017

ASEW-Projektgemeinschaft zu intelligenten Messsystemen tagt im März

Die ASEW bietet seit Jahren Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, sich in mittlerweile neun thematische Arbeitskreise einzubringen. Die in den Arbeitskreisen ausgetauschten Erfahrungen und angestoßenen Produktideen kommen seither regelmäßig dem gesamten Netzwerk zugute. Unter anderem gehen etwa Musterverträge für verschiedene Contractingangebote sowie komplette White-Label-Produkte auf die Tätigkeit der ASEW-Arbeitskreise zurück.

Aktuell bereitet die ASEW die Gründung eines weiteren thematischen Netzwerkelements vor: Die Projektgemeinschaft „Geschäftsmodelle mit intelligenten Messsystemen“ kommt erstmals am 16. März in Köln zusammen. Die Projektgemeinschaft widmet sich der Unterstützung kommunaler Energieversorger beim anstehenden Smart Meter-Rollout aus vertrieblicher Sicht. Im Fokus stehen die Herausforderungen, vor allem aber die Chancen, die der beginnende Rollout intelligenter Messsysteme ermöglicht. Ziel ist ebenfalls die Unterstützung der ASEW-Mitgliedsunternehmen bei der Entwicklung einer eigenen Digitalstrategie.

Ansprechpartner
Christoph Landeck
0221.931819-18
landeck@asew.de

E-world energy & water 2017: Digitalisierung als Schwerpunkt

Die E-world energy & water konnte auch 2017 mit neuen Bestwerten punkten. Mit 710 Ausstellern (ein Plus von 9,2 Prozent) aus 30 Nationen warfen in diesem Jahr so viele Unternehmen wie noch nie ein Licht auf die Zukunft der Energiebranche. Rund 25.000 Fachbesucher (+4 Prozent) interessierten sich für Trends und Neuigkeiten rund um Energieerzeugung und Wasserversorgung. .

Laut Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, komme auf der E-world der Markt zusammen. 77 Prozent der Fachbesucher seien zudem „Entscheider, vorwiegend von Energieversorgungsunternehmen, Dienstleistern Industrieunternehmen und Stadtwerken, und direkt an Einkäufen und Beschaffungen [...] beteiligt.“ Dr. Niels Ellwanger, Vorstand der con|energy AG, zufolge mache die Beteiligung aller großen Aussteller, zahlreicher Newcomer und auch der Politik deutlich, dass sich in Essen alljährlich die Branche treffe. Hier „werden die Themen gesetzt“.

Einen deutlichen Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr Herausforderungen sowie Chancen der Digitalisierung. Insbesondere das Thema intelligente Messsysteme lag dabei im Fokus vieler Gespräche und Präsentationen. Folgerichtig war denn auch der Bereich Smart Energy mit 150 sich präsentierenden Unternehmen einer der größten in Essen. Gespräche und Diskussionen drehten sich hier vor allem um die möglichst effiziente Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugung, Speichersystemen und Verbrauchern.

Die ASEW setzte vor Ort Akzente mit Angeboten zu Mieterstrom-, PV- und Wärmelösungen. In zahlreichen Gesprächen am gemeinsamen Stand mit VKU, ZfK und ICG konnten entsprechende Unterstützungsleistungen interessierten Mitarbeitern von Energieversorgungsunternehmen nahegebracht werden. Auch das ASEW-Angebot zu Energieeffizienz-Netzwerken stieß auf großes Interesse. Hier konnten auch die Mitarbeiter der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke weiterhelfen, die erstmals in Essen vertreten waren.

Die nächste E-world energy & water findet vom 6. bis 8. Februar 2018 in Essen statt.

Ansprechpartner
Tanja Kriesten
0221.931819-23
kriesten@asew.de

ASEW-Erfolgsbarometer: Auskunft über Kundenzufriedenheit

Stadtwerke-Angebote müssen zielgerichtet auf die Kunden zugeschnitten sein. Wie lässt sich aber messen, ob diese auch wirklich zufrieden sind? Und wie blicken Kunden überhaupt auf ihren Energieversorger? Ein bewährtes Messinstrument für die Kundenzufriedenheit ist das ASEW-Erfolgsbarometer. Auch 2017 bieten wir diese Befragung Ihrer Privat- und Gewerbekunden wieder an.

Der Auftaktworkshop für Gewerbekunden findet am 02. März 2017 in Köln statt. Der Auftaktworkshop für Privatkunden folgt am 20. Juni 2017 in Hannover. Gemeinsam wird im Rahmen der Workshops das Befragungsdesign und der Fragenkatalog festgelegt. Die Befragung selbst läuft für Gewerbekunden ab April 2017, für Privatkunden ab September 2017.

Das Erfolgsbarometer ist eine telefonische sowie Online-Befragung ausgewählter Kunden zu deren Zufriedenheit hinsichtlich verschiedener Leistungen ihres Energieversorgers. Die Auswertung der erhobenen Daten stellt eine belastbare Basis für die Optimierung von Strukturen und Angeboten dar. Da die Kunden mehrerer Energieversorger befragt werden, ergibt das Benchmark, wie die Teilnehmer im Branchenvergleich aufgestellt sind.

Ansprechpartner
Florian Kettel
0221.931819-14
kettel@asew.de

Ludwigshafen: Regelenergie mit Speicher

Die Technischen Werke Ludwigshafen AG (TWL) wollen eine innovative Kombination aus Gasturbine und Speicher in den Energiemarkt einbringen. Wie Reiner Lübke, Technischer Vorstand der TWL, betont, verbinde das neuartige Konzept die schnelle Reaktionszeit des Speichers mit der „unendliche[n] Kapazität“ der Gasturbine für die dauerhafte Bereitstellung von Energie. Eine 8-Megawatt-Batterie und eine 5-Megawatt-Gasturbine sollen künftig einen Beitrag zum Ausgleich von Schwankungen und damit zur Netzstabilisierung leisten. Für die Kombination der beiden Anlagen haben die TWL ein Patent angemeldet, das sich derzeit in der Prüfung befindet.

Die TWL gehen von einer Bauzeit von zwölf Monaten aus und werden nach eigenen Angaben gut 6 Millionen Euro investieren. Das Projekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie“ (SINTEG) gefördert.

Auch die ASEW bringt sich aktuell in die SINTEG-Forschung ein. Während die TWL Teil des Konsortiums Designetz sind, erfolgen die ASEW-Aktivitäten im Rahmen des WindNODE-Konsortiums. Weitere Informationen hierzu finden sich unter www.windnode.de.

www.twl.de

Gütersloh: Großauftrag aus dem kommunalen Raum

Die Stadtwerke Gütersloh GmbH haben bei einer Ausschreibung des Kreises Gütersloh den Zuschlag für die Lieferung von Strom und Gas für mehrere Einrichtungen erhalten. Die Laufzeit des zum 1. Januar startenden Rahmenvertrags beträgt zunächst drei Jahre. Die Stadtwerke versorgen künftig sowohl die Kreisverwaltung als auch die Einrichtungen des sozialen Dienstleistungsunternehmens Wertkreis Gütersloh, das zu den größten Arbeitgebern der Region zählt, mit Strom und Wärme. Zum Vertrag gehört ebenfalls die Energielieferung für die Gemeinden Langenberg und Herzebrock-Clarholz sowie der Städte Borgholzhausen, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg.

Der Großauftrag umfasst nach Angaben der Stadtwerke rund 570 Abnahmestellen für Strom und etwa 230 für Gas. Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda wertet die Entscheidung des Kreises „als eine wichtige Unterstützung bei unserem Ziel, unsere Position als kreisweit größtes Energieversorgungsunternehmen weiter auszubauen“.

www.stadtwerke-gt.de

Augsburg & Heidelberg: MeteringSüd als Gateway-Administrator

Netzbetreiber aus Bayern und Baden-Württemberg wollen gemeinsam das Thema Smart-Meter-Gateway-Administration bearbeiten. Zu „MeteringSüd“ gehören LEW Verteilnetze, die Allgäuer Überlandwerke, die Stadtwerke Augsburg Energie, die Stadtwerke Heidelberg Netze, die Elektrizitätswerke Reutte, die Technischen Werke Schussental Netz, die Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerke und die SEW Stromversorgung.

Insgesamt bringen die beteiligten Partner rund 1,1 Millionen Messstellen für Strom in den Verbund ein. Gut ein Fünftel davon müssen in den kommenden Jahren mit einem intelligenten Messsystem ausgerüstet werden. Wie Roger Weninger, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft und Vorstand der Stadtwerke Augsburg Energie, betont, bündelten die Unternehmen in der Metering-Süd „das Knowhow der Partner und können Größenvorteile realisieren“.

Davon sollen indes nicht nur die Gesellschafter profitieren. Zum Angebot soll bald auch ein umfangreiches Dienstleistungs-Paket für andere Energieversorger gehören.

Die ASEW unterstützt Stadtwerke beim Thema Rollout im Rahmen der Projektgemeinschaft „Geschäftsmodelle mit intelligenten Messsystemen“. Ziel ist dabei die gemeinsame Entwicklung von Kommunikationsstrategien und Mehrwertdienstleistungen für den Vertrieb. Die erste Sitzung findet am 16. März 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr in Köln statt. Für ASEW-Mitglieder ist die Teilnahme wie bei allen Arbeitskreisen kostenfrei. Details zu den weiteren Inhalten der Projektgemeinschaft sowie die Möglichkeit zur Anmeldung haben Sie unter 0221.931819-18 oder landeck@asew.de.

www.sw-augsburg.de
www.stadtwerke-heidelberg.de

Neuss: Erfolgreich mit Contracting

German Contract GmbH, eine Tochter der Stadtwerke Neuss GmbH, hat die eigenen Aktivitäten im Bereich Contracting ausgebaut. Anfang des Jahres ging in der Hattinger Gemüsescheune eine Pellet-Produktionsanlage in Betrieb, die künftig Waldrestholz-Pellets produzieren wird. Die Anlage wurde nach den Worten von German-Contract-Geschäftsführer Dirk Hunke bereits Mitte 2016 installiert. Allerdings habe der Probebetrieb gezeigt, dass die vorhandene Strommenge nicht ausreichend gewesen sei. Dies habe man durch einen größeren Transformator – 600 statt 400 Kilovoltampere Dauerleistung – beheben können.

1,5 Millionen Euro hat die Installation gekostet, jährlich 4.000 Tonnen Pellets soll die Anlage erzeugen. Dabei ist der dezentrale Vertrieb durchaus eines der Hauptziele, denn es sei doch „ökologisch nicht sinnvoll, dass Pellets aus den USA importiert werden“. Die Anlage ist ein Pilotprojekt. Erweist es sich als Erfolg, sollen andere Interessierte die Möglichkeit erhalten, diese Herstellungsweise zu nutzen.

www.germancontract.com 
www.stadtwerke-neuss.de

 

Wipperfürth: Lernerlebnis Energiewende

Die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) ermöglicht Schülern der Region einen Blick auf die Energiewelt von morgen. Im „Lernerlebnis Energiewende“ wirft der Pädagoge Friedhelm Susok gemeinsam mit ausgewählten Schulen einen Blick auf die Energieversorgung der Zukunft. Hierbei erfahren die Schüler auch, was es braucht, um die Energiewende weiterzuentwickeln. Wie Sonja Gerrath von der BEW betont, vermittelt das „hoch emotionale Lerntheater“ in 90 Minuten spielerisch und mit vielen interaktiven Elementen Wissen rund um die Energiezukunft. „Lernerlebnis Energiewende“ wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

BEW-Geschäftsführer Jens Langner sieht in der Unterstützung der Schulen durch die BEW eine Investition in die Zukunft. „Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit und eng mit der Energiewende verknüpft.“ Deshalb sei es wichtig, dass junge Leute sich schon früh für den sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Energie und Umwelt sensibilisierten. Das könnten Kinder und Jugendliche aber nur, wenn sie die vielschichtigen Zusammenhänge kennen und wüssten, was sie selbst auf welche Art beeinflussen könnten. So wachse auch „das Bewusstsein für die eigene Mitverantwortung“.

Sonja Gerrath glaubt, dass die BEW mit ihrem Angebot den Nerv der Kinder und Jugendlichen trifft: Rückmeldungen wie „spannende kurze Einheiten mit viel Möglichkeiten zum Mitmachen“, „ich habe viel Neues und Wichtiges erfahren“, „werde künftig anders mit Energie umgehen“ oder „habe nicht gewusst, was Energieversorger alles schon leisten und auch machen“ bestätigen sie in dieser Einschätzung. Auch der BEW-Geswchäftsführer ist sich sicher, dass die Klimaschützer von morgen heute heranwachsen. „Es liegt an uns Erwachsenen, welche Haltung sie entwickeln.“

www.bergische-energie.de

Netzentgelte: Modernisierungsgesetz auf dem Weg

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes verabschiedet. Damit liegen die Vorstellungen der Bundesregierung für die Anpassung der Netzentgeltstruktur an die aktuellen Erfordernisse für die parlamentarische Beratung vor. Im Kern regelt das Gesetz die schrittweise Abschaffung der  vermiedenen Netzentgelte. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel betonte, dass dies ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Kostengerechtigkeit bei den Netzentgelten darstelle. Die Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte dämpfe bundesweit die Netzkosten. Zugleich wirke sie der Spreizung der Netzentgelte in Deutschland insgesamt entgegen.

Konkret sieht der Gesetzentwurf eine Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte in drei Schritten vor: Zunächst sollen die Berechnungsgrundlagen korrigiert, im zweiten Schritt ab 2018 für Anlagen mit volatiler Stromerzeugung und ab 2021 für alle anderen Anlagen die Zahlungen für Neuanlagen vollständig und für Bestandsanlagen schrittweise über 10 Jahre abgeschafft werden. Das Bundeskabinett sollte sich ursprünglich bereits früher mit dem Entwurf befassen. Offensichtlich bestand jedoch entgegen der Meinung des BMWi noch weiterer Abstimmungsbedarf der einzelnen Ressorts.

Anders als ursprünglich erwartet sieht der Gesetzentwurf keine, insbesondere von den Regierungen der östlichen Bundesländer erwartete, einheitlichen Netzentgelte vor. Insbesondere die Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte ist vor allem in der KWK-Branche auf hefftige Kritik gestoßen. Durch die Neuregelung befürchtet die Branche herbe Einschnitte für die Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen.

Unterdessen kündigte Thüringen an, eine Bundesratsinitiative für einheitliche Stromnetzentgelte in Deutschland zu initiieren. Laut Landesumweltministerin Anja Siegesmund brauche Deutschland die Energiewende, „aber ebenso brauchen wir eine gerechte Verteilung der Kosten“. Es könne nicht sein, „dass Länder wie Thüringen mit dem stärksten Ausbau erneuerbarer Energien durch höhere Netzkosten bestraft und andere Länder durch günstigeren Strom bevorteilt werden“. Siegesmund verlangte, dass die Bundesregierung ihre Zusage für eine gerechtere Verteilung der Netzkosten einhält.

www.bundesregierung.de

Gebäudeenergiegesetz: Union hat Bedenken

Die Bundesregierung konnte sich bislang nicht, wie eigentlich angestrebt, auf den Beschluss des Entwurfs für ein Gebäudeenergiegesetz einigen. Die Unionsfraktion hat dies vorläufig verhindert, der Punkt wurde von der Tagesordnung der dieswöchigen Kabinettssitzung entfernt. Die Unions-Abgeordneten sehen noch Diskussions- und Änderungsbedarf. Damit wird der bereits in der Verbändeanhörung diskutierte Gesetzentwurf möglicherweise doch nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet.

Das „Handelsblatt“ zitiert aus einem Brief an Kanzleramtschef Peter Altmaier. Darin machen die Unionsabgeordneten ihre Überzeugung deutlich, dass der Entwurf der Bundesregierung dem Ziel des bezahlbaren Bauens und Wohnens zuwiderlaufe. Kritisch sehen die Abgeordneten unter anderem den ab 2019 geltenden neuen Niedrigst-Energiestandard 55, den das Gesetz vorerst nur für neue öffentliche Gebäude vorsieht. Dieser könnte nach den geltenden KfW-Regeln das Gebot der Wirtschaftlichkeit verletzen.

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, fürchten die Abgeordneten eine Übertragung auch auf Privatgebäude. Zudem sei unklar, ob die erreichbaren Einsparungen bei Treibhausgasen den dadurch verursachten Aufwand rechtfertigten. Befürchtet wird hier konkret, dass die Bundesregierung bestimmte Energieträger, insbesondere Erneuerbare, begünstigen könnte.

www.bmwi.de

Mobilität: Erdgas soll doch steuerbegünstigt bleiben

Die Bundesregierung will Steuerbegünstigungen für Erdgas erhalten, diejenigen für Flüssiggas dagegen streichen. Die Steuerbefreiung für Strom aus nachhaltigen Kleinanlagen soll hingegen bleiben. Das Bundeskabinett passt damit nach einer Mitteilung „im Wesentlichen nationale Regelungen an das EU-Recht an, und zwar zum Beihilferecht und zur Energiesteuerrichtlinie“.

Erdgas, das als Kraftstoff verwendet wird, soll über 2018 hinaus bis 2026 steuerbegünstigt sein. Die Steuerbegünstigung soll aber in den letzten drei Jahren stufenweise zurückgefahren werden. Für Flüssiggas sollen die Steuervorteile im kommenden Jahr hingegen wegfallen. Während mit Flüssiggas etwa eine halbe Million Autofahrer unterwegs sind, nutzen Erdgas sehr viel weniger Autofahrer. Die Steuerbegünstigung von Biokraftstoffen, deren beihilferechtliche Genehmigung ausgelaufen ist, plant die Bundesregierung ebenso fortzusetzen. Sie strebt hierfür eine neue beihilferechtliche Notifizierung bei der EU an.

Zum Schutz betroffener Unternehmen will die Bundesregierung zudem die Steuerbefreiung für Strom aus Kleinanlagen mit erneuerbaren Energieträgern beibehalten. Hierfür bedarf es allerdings der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission. Nicht zuletzt sollen im ÖPNV eingesetzte Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge ebenso steuerbegünstigt werden wie Oberleitungsbusse und der Schienenbahnverkehr.

www.bundesregierung.de

EEG: Ökostromförderung als Wahlkampfthema?

In der CDU wird offenbar der Ausstieg aus der bisherigen Förderpraxis für neue Ökostromanlagen diskutiert. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, zirkuliert dazu derzeit ein Diskussionspapier für das Programm zur Bundestagswahl am 24. September. In dem Entwurf heißt es, man werde ein Konzept erarbeiten, um „bis zum Ende der kommenden Wahlperiode aus der EEG-Förderung für Neuanlagen aus[zu]steigen, damit wir dann den EEG-Kostenscheitel erreichen.“ Verbraucher sollten über neue Finanzierungsmodelle entlastet werden. Dabei wolle man sowohl das EEG als auch die Netzentgelte in den Blick nehmen.

„Steuern und Abgaben müssen [...] begrenzt und stattdessen wirksame Marktpreissignale in den Mittelpunkt gestellt werden.“ Auf wenig Gegenliebe von Seiten überzeugter Umwelt- und Klimaschützer dürfte das Vorhaben stoßen, Ziele der Energiewende „bei Bedarf“ anzupassen. Die CDU halte demnach zwar an ambitionierten energie- und klimapolitischen Vorgaben fest, wolle aber „die Folgen für unsere wirtschaftliche und soziale Entwicklung kontinuierlich und systematisch durch ein Monitoring prüfen und die Ziele bei Bedarf anpassen“. Ein genaueres Monitoring und die stärkere Berücksichtigung von Versorgungssicherheit und Kosten der Energiewende hatte zuletzt auch der Bundesrechnungshof verlangt. „Nur wenn die Energiewende bezahlbar bleibt, findet sie ausreichend Akzeptanz und kann zum Vorbild für andere Länder werden“.

Zudem wird auf die Bedeutung der Energieeffizienz verwiesen, die bereits mit 17 Milliarden Euro gefördert werde. Hausbesitzern wird versichert: „Eine Verschärfung der Anforderungen an den (Gebäude-)Bestand wird es mit der Union nicht geben.“ Für den Klimaschutz müsse der europäische Emissionshandel das zentrale Instrument bleiben. Die CDU wolle nationale Interventionen vermeiden. Die führten nur zu Emissionsverlagerungen und Kostenerhöhungen. Neben Energie und Industrie sollten auch Sektoren wie Verkehr in den Emissionshandel einbezogen werden.

www.bundestag.de

EuGH: Industrie unter Umständen ohne CO2-Zertifikate

Betriebe, die CO2 industriell verwerten, müssen sich nicht am europäischen Emissionshandel beteiligen. Das entschied der europäische Gerichtshof (EuGH) Mitte Januar. Der EuGH gab damit dem Kläger, der Firma Schäfer Kalk GmbH & Co. KG im rheinland-pfälzischen Hahnstätten, Recht. Hintergrund sind die Bestimmungen zu Ausnahmen vom europäischen Emissionshandel. Dieser sieht nur für das Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS) Ausnahmen vor, nicht aber für die industrielle Verwertung von CO2 (CCU). Der EuGH erklärte die entsprechende Regelung in der Emissionshandelsrichtlinie für ungültig.

Die Klägerin, ein Kalkhersteller, hatte argumentiert, dass das in einer Kalkbrennerei anfallende CO2 aufgefangen werden und in einer anderen Anlage zur Herstellung von Kalziumkarbonat verwendet würde – dadurch würde CO2 chemisch gebunden und nicht freigesetzt, sei also keine Emission. Das Umweltbundesamt teilte diese Auffassung nicht, das Verwaltungsgericht Berlin, vor dem das Unternehmen klagte, hegte jedoch Zweifel an der Gültigkeit der entsprechenden EU-Verordnung, setzte das Verfahren aus und legte es dem EuGH vor.

http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=9ea7d2dc30d511ca0b1106b94a2d91688975ef7fb0bc.e34KaxiLc3qMb40Rch0SaxyKbNv0?text=&docid=186967&pageIndex=0&doclang=de&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=632194

Offshore-Windbranche optimistisch

Vergangenes Jahr speisten 156 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 818 Megawatt in Deutschland erstmals ins Netz ein. Damit waren zum Ende des Jahres 2016 insgesamt 947 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4.108 Megawatt am Netz. Das geht aus einer gemeinsamen Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW), des Bundesverbands WindEnergie (BWE), der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE sowie von VDMA Power Systems und der Windenergie-Agentur WAB hervor.

Die Verbände bewerten den Zubau 2016 insgesamt positiv. Die Stromerzeugung aus Windenergie auf See betrug etwa 13 Terawattstunden. Das entspricht einem Anstieg um fast 57 Prozent im Vergleich zu 2015. Damit versorgt Offshore-Windenergie rund 3 Millionen Haushalte mit Strom. Weitere 21 Anlagen mit zusammen 123 Megawatt Leistung wurden vergangenes Jahr vollständig errichtet und werden demnächst ans Netz angeschlossen. Für den Ausbau sehen die Verbänden 2017 mit etwa 1.400 Megawatt und danach mit durchschnittlich etwa 1.000 Megawatt pro Jahr bis 2019 eine Kontinuität.

Die jüngsten Ausschreibungsergebnisse in Dänemark und den Niederlanden zeigten zudem eine positive Tendenz: Die Kosten bei entsprechenden Projektvolumina seien deutlich gesunken. Das ist für Deutschland vermutlich ebenfalls zu erwarten, auch wenn die Rahmenbedingungen teilweise erhebliche Unterschiede aufweisen und eine Übertragung des Trends somit eins zu eins schwierig ist.

Die Branche beschäftigt rund 20.000 Menschen; diese Zahl wird in den kommenden Jahren voraussichtlich stabil bleiben. Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt indes etwas in Richtung Wartung und Betrieb bestehender Windenergieprojekte. Kritisch wird die Situation der Industrie absehbar mit dem Blick auf die Jahre 2021 und 2022, für die die Bundesregierung den Zubau auf jeweils 500 Megawatt beschränkt hat. Die Reduzierung des Ausbauvolumens und die starre Festlegung auf die Jahresmengen belasten nach Ansicht der Offshore-Windverbände die Wertschöpfung am Standort Deutschland aufgrund des langen Vorlaufs der Produktion schon in den nächsten Jahren.

Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de

 

E-Mobilität! Oder doch Brennstoffzelle?

Die Energieversorger in Thüringen setzen in Zukunft auf den Trend Elektromobilität. Die 32 Energieversorger des Landes bauen deshalb in den kommenden drei Jahren ein landesweites Netz von Ladesäulen auf. Nach Angaben der Thüringer Energie AG sollen für rund sechs Millionen Euro 370 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge entstehen. Neben einheitlichen Standards für die Ladesäulen soll auch ein standardisiertes Zugangs- und Bezahlsystem per Ladekarte das Laden erleichtern. 

Wie die Thüringer Energie AG mitteilte, ist der Freistaat somit das erste Bundesland, das flächendeckend über ein einheitliches Ladenetz verfügt. Die Investitionskosten teilen sich Energieversorger, das Land Thüringen und der Bund. Die Lademöglichkeiten sollen maximal 30 Kilometer entfernt voneinander liegen. Derzeit sind in Thüringen 400 E-Fahrzeuge zugelassen.

Dagegen will eine Allianz aus Autoherstellern und anderen Konzernen der E-Mobilität nicht unwidersprochen das Feld im Verkehrssektor überlassen. Statt Batterien setzen die Konzerne auf die Brennstoffzelle und den Energieträger Wasserstoff. Um dieses Ziel voranzubringen, haben sich dreizehn Konzerne, darunter die Autobauer Daimler, BMW und Toyota sowie die Gasehersteller Linde und Air Liquide, zum Hydrogen Council zusammengeschlossen. Das teilten die Unternehmen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit. Die Unternehmen stecken momentan zusammen pro Jahr 1,4 Milliarden Euro in den Ausbau der Brennstoffzellentechnik. Gegenüber Batterien hat Wasserstoff den Vorteil von höheren Reichweiten und schnellerer Betankung.

Das Hydrogen Council will unter anderem auch dabei helfen, die 2015 in Paris verabschiedeten Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen. Toyota-Verwaltungsratschef Takeshi Uchiyamada zufolge sei ohne die Unterstützung von Regierungen dieses Projekt indes nicht möglich. In Deutschland ist der Anteil von Fahrzeugen mit Brennstoffzelle mit weniger als 0,001 Prozent am Gesamtbestand verschwindend gering. Die meisten dieser Fahrzeuge gehören zudem den Herstellern selbst. Linde etwa hat im letzten Jahr mit 50 Fahrzeugen des Herstellers Hyundai das erste wasserstoffbasierte Carsharing Deutschlands, „Bee Zero”, aufgebaut. Mitte Januar wurde in Kamen die 26. deutsche Wasserstofftankstelle eröffnet. Bis Ende 2018 sollen 100 Tankstellen in Deutschland entsprechend gerüstet sein. Eine weitere Hürde stellt die Verfügbarkeit von Serienfahrzeugen dar. Erst Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen die ersten Autos mit Brennstoffzelle in eine nennenswerte Serienproduktion gehen. BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich sieht denn ein weltweites Angebot auch nach 2025 noch nicht.

Neben Daimler, BMW, Toyota, Linde und Air Liquide gehören zum Hydrogen Council die Ölkonzerne Shell und Total, die Auto- und Motorradbauer Honda, Hyundai und Kawasaki, der Energiekonzern Engie, der Rohstoffkonzern Anglo American sowie der Bahntechnik-Spezialist Alstom.

Ansprechpartner
Hanno Ahlrichs
0221.931819-25
ahlrichs@asew.de

Wärmewende kommt nicht voran

Auch 2016 brachte der Wärmewende nicht den erhofften Durchbruch. Darauf machte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) unter Verweis auf eine Auswertung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufmerksam. Das BAFA hatte die Zahl der im Jahr 2016 gestellten Förderanträge im Marktanreizprogramm (MAP) und anderen Förderprogrammen für Solar-, Holz- und Wärmepumpen-Heizungen veröffentlicht. Zwar stieg die Zahl der Förderanträge im MAP gegenüber dem Vorjahr für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt um knapp 5 Prozent auf über 70.000. Laut BEE falle diese Bilanz bei näherer Betrachtung aber eher durchwachsen aus.

Denn die Zahlen liegen weit unter denen des bislang besten Jahres 2008, in dem über 250.000 Anträge eingingen. Auch basiere die Zunahme fast ausschließlich auf einem Anstieg der Anträge für Wärmepumpen in Neubauten, die erst seit vergangenem Jahr gefördert werden. Hier wuchs der Anteil um 6.000 auf 22.000 Anträge. Während Holzheizungen auf niedrigem Niveau fast stagnierten (geringe Zunahme um 1,7 Prozent), werden Solarthermieanlagen immer weiter marginalisiert. Insgesamt sank die Zahl entsprechender Anträge im MAP deutlich um 12,5 Prozent auf nur noch 23.000.

Am stagnierenden Markt ist aus BEE-Sicht vor allem die fehlende Neuausrichtung des Wärmemarktes auf erneuerbare Energieträger verantwortlich. Bislang werde die Nutzung fossiler Energieträger doppelt geschont: Die Folgekosten für Umwelt und Klima seien im Heizöl- bzw. Erdgaspreis nicht enthalten. Gleichzeitig werde der Einbau von fossilen Heizungen noch immer vom Staat gefördert. Der BEE appelliert deshalb erneut an die Politik, die Förderung fossiler Heizungen zu beenden und auf den Ausstoß von Kohlendioxid einen Preis einzuführen. Die CO2-Bepreisung führe zu einem transparenten und faireren Wettbewerb zwischen den Energieträgern, in dem erneuerbare Energien punkten können. Dagegen führe das jetzige Förderregime nicht zum grundlegenden Strukturwandel auf dem Wärmemarkt. Zusätzlich zum Förderstopp für fossile Heizungen und zur CO2-Abgabe fordert der BEE auch mehr erneuerbare Energien in Wärmenetzen und in der Prozesswärme sowie eine Vereinfachung des Ordnungsrechts für den Gebäudebestand.

Ansprechpartner
Florian Kettel
0221.931819-14
kettel@asew.de

 

CSR und verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung

Gemäß CSR-Richtlinie sind immer mehr Unternehmen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet. Doch was ist dabei genau zu beachten? Die kostenfreie 2. FutureCamp Früh­jahrs­tagung „CSR und Nach­haltig­keits­bericht­erstattung“ am 15. März 2017 wirft einen genauen Blick auf den Bereich. Die Tagung gibt unter anderem einen Über­blick über die gesetzlichen Anforderungen der Richtlinienumsetzung in Deutschland, die gängigen Standards für die Nach­haltig­keits­bericht­erstattung sowie die Motivation für und den Mehr­wert einer Nach­haltig­keits­strategie. Vertreter aus verschiedenen Unter­nehmen werden Best Practices vorstellen.

Weitere Informationen, das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://future-camp.de/news/aktuelles/569/view/?locale=de_DE.

1. Schweizerischer Stadtwerkekongress

Zum ersten Mal findet am 31. März 2017 der Schweizerische Stadtwerkekongress statt. Gemeinsam eröffnen der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), der Schweizerische Städteverband, die Organisation Kommunale Infrastruktur (OKI) und die Swisspower AG die branchen- und themenübergreifende Begegnungsplattform für den Austausch unter Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung.  Die Erstdurchführung des Schweizerischen Stadtwerkekongresses beleuchtet die Entwicklung der urbanen Zentren, die Herausforderungen in der Energiebranche Schweiz und die Perspektiven aus dem europäischen Umfeld. 

Auf dem Programm stehen Referate, Future Sessions und ein Roundtable-Gespräch mit Stadtwerke-CEOs.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stadtwerkekongress.ch.

Wärme: Potenzial für Vertrieb nutzen

Nach einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) verbrauchen energieeffiziente Wohnhäuser mindestens 60 Prozent weniger Endenergie als ein Durchschnittshaus. Bei strombeheizten Wohnhäusern sind dies sogar 90 Prozent. Der jährliche Endenergieverbrauch lag 2008 bei etwa 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche. Die sanierten und neu errichteten Gebäude verbrauchten dagegen nur 50 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, wenn sie mit Gas, Öl oder Pellets beheizt würden, oder 20 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, wenn sie über eine elektrische Wärmepumpenheizung verfügten. In Energieausweisklassen würde das eine Verbesserung von E (bzw. F bis G für unsanierte Häuser) auf A+ bis B bedeuten.

Damit bietet der Wärmesektor nach wie vor gute Potenziale für kommunale Energieversorger. Insbesondere die seit Jahresbeginn geltende Verpflichtung für Bezirksschornsteinfeger, sämtliche über 15 Jahre alten Heizungsanlagen mit einem Effizienzlabel zu versehen, könnte dieses Potenzial aktivieren helfen. Nach wie vor gilt das im Entwurf zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) aufgestellte Diktum, dass die Energieeffizienz der schlafende Riese der Energiewende ist.

Der sich hier abzeichnende Markt lässt sich hervorragend mit Contractingangeboten erschließen. Die ASEW unterstützt dabei umfassend. Von der Analyse und Optimierung bestehender Produktportfolios über die Begleitung des Geschäftsfeldaufbaus bis zur Implementierung innovativer Contractingmodelle bieten wir eine Vielzahl an Angeboten.

Ansprechpartner
Christoph Landeck 
0221.931819-18
landeck@asew.de

Mieterstrom: Gute Aussichten im Mietermarkt

Photovoltaik an oder auf Mietobjekten besitzt großes Potenzial. Vor allem in Form von Mieterstrommodellen könnte dies die Energiewende noch ein ganzes Stück weiterbringen. Das geht aus einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Prognos und der Kanzlei Boos, Hummel & Wegerich im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Demnach könnten 3,8 Millionen Mietwohnungen mit selbstproduziertem Solarstrom versorgt werden. Die Studie kommt zwar zu dem Schluss, dass es sich in vielen Fällen nicht lohne, das Potenzial zu erschließen. Allerdings könnte gerade dies der lange schon erwarteten Verordnung zu PV-Mieterstrom auf Basis von § 95 Nr. 2 EEG 2017 neuen Schub geben.

Gerade deshalb sollten Energieversorger die Möglichkeit entsprechender Dienstleistungen eingehend prüfen. Denn so lässt sich der Markt hervorragend erschließen. „Ganz gleich, ob PV- oder BHKW-basiert, ob mit oder ohne Speichersystem: Mit Mieterstromangeboten stärken kommunale Energieversorger die Bindung werthaltiger Kunden“, sagt Sarah Scholz, Kunden- und Produktmanagerin bei der ASEW. „Entsprechende Angebote lassen sich selbstverständlich auch hervorragend für die Neukundenakquisition einsetzen. Auch festigen entsprechende Angebote in der Regel die Kundenbindung und führen zu einer deutlich erhöhten Kundenzufriedenheit.“

Die ASEW unterstützt Mitglieder dabei mit verschiedenen Leistungen. Neben der Begleitung beim Aufbau des Geschäftsfeldes Contracting bieten wir verschiedene Unterstützungsleistungen. So hat etwa die Projektgemeinschaft Mieterstrom die Grundlage für ein vertriebsfertiges White-Label-Produkt gelegt. Die hier erarbeiteten Unterlagen stehen seitdem allen ASEW-Mitgliedern zur Verfügung. In einem Workshop geben wir eine intensive Einweisung in das umfangreiche Dokumentenpaket.

Ansprechpartner
Samy Gasmi 
0221.931819-13
gasmi@asew.de

Energieberatung: Neue Anforderungen für Expertenliste

Zum 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Anforderungen zur Aufnahme in seine Energieexpertenliste geändert. Konkret betroffen ist hier das Programm „Energieberatung im Mittelstand“. Statt bisher 16 Unterrichtseinheiten sind ab sofort fünfmal so viele Unterrichtseinheiten nachzuweisen. Diese Neuregelung betrifft lediglich Neuaufnahmen in die Expertenliste.

Wer beim BAFA bereits für „Energieeffizient bauen und sanieren – Nichtwohngebäude“ registriert ist, kann, da es weitgehende inhaltlichen Übereinstimmungen gibt, weiterhin bei Nachweis von 16 Unterrichtseinheiten in die Liste aufgenommen werden.

Ansprechpartner
Christoph Landeck
0221.931819-18
landeck@asew.de

Nächste ASEW-Veranstaltungen

07. März 2017, Dortmund:
ASEW-Seminar „Jahresrechnung gestalten“ >>

08. und 09. März 2017, Köln:
ASEW-Seminar „Mit EDL Geld verdienen“ >>

15. und 16. März 2017, Hannover:
ASEW-Seminar „Grundwissen Energiewirtschaft“ >>

21. und 22. März 2017, Dortmund:
ASEW-Seminar „EEG 2017 & Ökostromvertrieb“ >>

27. bis 29. März 2017, Kassel (Teil 1)
24. bis 26. April 2017, Wiesbaden (Teil 2):
ASEW-Qualifizierungslehrgang „Kundenberater Energie & Umwelt“ (Grundkurs) >>

04. April 2017, Stuttgart:
ASEW-Seminar „Kundenanschreiben verfassen“ >>

27. April 2017, Berlin:
ASEW-Seminar „Energierecht“ >>

04. Mai 2017, Hamburg:
ASEW-Seminar „EDL für die Wohnungswirtschaft“ >>

17. und 18. Mai 2017, Würzburg:
ASEW-Seminar „Steigende EEG-Umlage: Was nun?“ >>

23. und 24. Mai 2017, Würzburg:
ASEW-Seminar „Energiedienstleistungen im Fokus“ >>

 

Partnerveranstaltungen

1. Schweizerischer Stadtwerkekongress
31. März 2017, Biel >>

27. Symposium Thermische Solarenergie
10. bis 12. Mai 2017, Bad Staffelstein >>

 

Inhouse-Seminare

Die Inhouse-Schulungen der ASEW sind eine gute Form, möglichst kostengünstig und flexibel viele Mitarbeiter zu schulen. Denn die Schulungen werden auf je spezifische Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten.

Ihnen schwebt beispielsweise ein konkretes Thema vor oder Sie möchten Ihren Vertrieb oder Ihre Mitarbeiter aus dem Kundenzentrum zu wichtigen Themen fit machen? Dann sprechen Sie uns an. Wir stimmen mit Ihnen die Inhalte ab, suchen die passenden Referenten und begeben uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach weiteren Stadtwerken in Ihrer Region. Somit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – sie schaffen es auf effiziente Weise, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden.

 

Ansprechpartnerin
Sabrina Pieruschka 
0221.931819-17
veranstaltungen@asew.de

Nächste ASEW-Arbeitskreise

02. und 03. März 2017, Krefeld:
Arbeitskreis Vertrieb und Marketing >>

07. und 08. März 2017, Köln:
Arbeitskreis Energiedienstleistungen >>

22. und 23. März 2017, Krefeld
Arbeitskreis Energiemanagementsysteme >>

29. und 30. März 2017, Bretten:
Arbeitskreis Innovative Energietechniken >>

Die Arbeitskreise der ASEW stehen allen ASEW-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Sitzungen teilzunehmen.

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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