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ASEW-Newsletter
Ausgabe Nr. 03/2017

ASEW-Projektgemeinschaft zu intelligenten Messsystemen gestartet

Die ASEW bietet seit Jahren Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, sich in mittlerweile neun thematische Arbeitskreise einzubringen. Die in den Arbeitskreisen ausgetauschten Erfahrungen und angestoßenen Produktideen kommen seither regelmäßig dem gesamten Netzwerk zugute. Unter anderem gehen etwa Musterverträge für verschiedene Contractingangebote sowie komplette White-Label-Produkte auf die Tätigkeit der ASEW-Arbeitskreise zurück.

Kürzlich startete die ASEW ein weiteres thematisches Netzwerkelement: Die Projektgemeinschaft „Geschäftsmodelle mit intelligenten Messsystemen“ hat ihre erste Sitzung erfolgreich absolviert. Sie widmet sich der Unterstützung kommunaler Energieversorger beim anstehenden Smart Meter-Rollout aus vertrieblicher Sicht. Im Fokus stehen die Herausforderungen, vor allem aber die Chancen, die der beginnende Rollout intelligenter Messsysteme bietet. Ziel ist ebenfalls die Unterstützung der ASEW-Mitgliedsunternehmen bei der Entwicklung einer eigenen Digitalstrategie.

Ansprechpartner
Christoph Landeck
0221.931819-18
landeck@asew.de

ASEW erweitert PV-Angebot

PV-Angebote für Endkunden sind trotz der stetig gesunkenen EEG-Vergütung weiterhin ein attraktiver Bestandteil des Portfolios kommunaler Energieversorger. Denn in Form eines nach Eigenverbrauch optimierten Modells rechnen sich PV-Lösungen nach wie vor wirtschaftlich. Die ASEW unterstützt Stadtwerke seit letztem Jahr mit einer modularisierten White Label-Lösung. Diese wird nun um interessante Andockpunkte für weitere Folgedienstleistungen erweitert. 

Rund um einen eigenen PV-Rechner als Vertriebsinstrument ermöglicht das PV-Paket der ASEW künftig auch die Nachrüstung von PV-Bestandsanlagen durch Solarstromspeicher, die Einbindung von Wärmepumpen als konstante Verbraucher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs sowie die Einbeziehung der Ladeinfrastruktur von E-Mobilitätsangeboten. 

Darüber hinaus erarbeitet die ASEW aktuell auch ein Peer-to-Peer-Modell, das etwa Flatrateangebote für Endkunden ermöglicht. Wer bereits Nutzer der ASEW-PV-Lösung ist, hat am 24. Mai 2017 bei einer exklusiven Veranstaltung in Tübingen die Gelegenheit, mehr zu den Möglichkeiten der erweiterten PV-Lösung zu erfahren.

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de

Zuwachs für das ASEW-Netzwerk

Das ASEW-Netzwerk wächst auch 2017 weiter. Zum Netzwerk gehören seit kurzem sechs neue Mitglieder. Der ASEW-Leitausschuss bestätigte die Beitritte zur ASEW auf seiner letzten Sitzung in Soest.

Die Tatsache, dass die ASEW erneut eine Reihe kommunaler Energieversorger davon überzeugen konnte, das Netzwerk zu verstärken, zeigt: Kommunale Unternehmen wissen den Wert von Kooperationen zu schätzen und bringen sich aktiv in Netzwerke ein. Die ASEW kann hierbei mit zahlreichen Möglichkeiten punkten, die der Arbeit in der Energiewirtschaft zugute kommen.

Ansprechpartner
Anne Zimmermann 
0221.931819-16
zimmermann@asew.de

Trier, Schwedt & Konstanz: Erfolg beim VKU-Innovationspreis 2017

Der VKU-Innovationspreis 2017 geht in diesem Jahr an gleich drei ASEW-Mitgliedsunternehmen. Die Jury wählte sie aus den über 40 eingegangenen Bewerbungen als Preisträger aus. Die ausgezeichneten Projekte reichen vom Breitbandausbau auf dem Land bis zur energieautarken Kläranlage. VKU-Präsident Michael Ebling betonte bei der Verleihung anlässlich der diesjährigen VKU-Verbandstagung, „dass die enorme Bandbreite aller Bewerbungen zeigt, wie vielfältig und modern kommunale Unternehmen sind. Alle Prämierten sind wichtige Ideengeber für die Branche.“

In der Kategorie Kommunale Wasser-/Abwasserwirtschaft waren die Stadtwerke Trier AöR mit dem Projekt „Energieautarkes Hauptklärwerk“ erfolgeich. Den Stadtwerken gelang es, das Klärwerk vom Stromfresser zum „intelligenten Vorzeigebetrieb“ zu entwickeln. Die Energie, die die Anlage benötigt, erzeugt sie völlig autark aus Klärgas, Solar- und Windenergie – inzwischen sogar mehr als benötigt. Eine weitere Besonderheit: Der Abgleich von Energiebedarf und -erzeugung gelingt dank eines künstlichen neuronalen Netzes in Echtzeit – also nicht nur bilanziell.

Preisträger Breitband/Telekommunikation sind die Stadtwerke Schwedt GmbH mit dem Projekt „Digitalisierung des ländlichen Raumes und Schaffung von smarten Anwendungsfällen“: Seit 1998 betrachten die Stadtwerke Telekommunikation als Teil der Daseinsvorsorge. 2012 haben die Stadtwerke als erster kommunaler Energieversorger in Deutschland das eigene Breitbandnetz rückkanalfähig gemacht – zur Übertragung weiterer Dienste wie Telefonie und Internet. Die Stadtwerke Schwedt arbeiteten konsequent daran, die letzten „weißen Flecken“ bei der Breitbandversorgung im Umland auszumerzen und Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen zu kombinieren. So wurden etwa früh die Grundlagen für Demand-Side-Management und Smart-City-Anwendungen gelegt.

Den Sonderpreis „Regionale Energiewende“ errangen die Stadtwerke Konstanz GmbH. Ihr Projekt „Mieterstrommodell mit variablen Tarifen auf Basis intelligenter Messsysteme“ überzeugte die Jury, weil es dezentral organisiertes Energieliefer-Contracting mit Telekommunikation und Smart Metering zukunftsträchtig verknüpft. Ziel der Stadtwerke war es, alternative wie intelligente Vermarktungsmöglichkeiten für dezentral erzeugten Strom zu finden. Weil die Erzeugung regional erfolgt, bleibt die Wertschöpfung vor Ort und Kundenbindung wird gefördert. Von Anfang an haben die Stadtwerke dabei geplant, auch Produkte von anderen Unternehmen zu adaptieren.

www.swt.de
www.stadtwerke-schwedt.de
www.stadtwerke-konstanz.de

Nürnberg: Tiefbauarbeiten ab sofort im eigenen Haus

Die N-ERGIE Service GmbH, Tochter der N-ERGIE AG, ist seit 1. Januar Mutter eines besonderen Kindes: Der Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung. Diese soll künftig die Tiefbauarbeiten des Konzerns durchführen. Bislang waren diese immer an Dritte vergeben worden. Wie N-ERGIE mitteilte, sei es aber in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, bei Bauleistungen passende Betriebe zu finden. Deshalb habe man das Tiefbauunternehmen übernommen. 

Wie der N-ERGIE-Vorstandsvorsitzende Josef Hasler sagte, werde N-ERGIE auch in den nächsten Jahren hohe Investitionen im eigenen Netzgebiet leisten. „Wir wollen, dass die Langguth GmbH weiter wächst und dadurch unsere unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten stärkt. So können wir die Wertschöpfungstiefe im Bereich Tiefbau schnell und gesichert umsetzen.“

www.n-ergie.de

Bremen: Zuschlag für Restmüllverwertung

In einer europaweiten, öffentlichen Ausschreibung hat die Bremer swb AG den Zuschlag für alle drei Lose zur energetischen Verwertung des Restmülls der Stadtgemeinde Bremen erhalten. Dabei handelt es sich um etwa 100.000 Tonnen Restabfall pro Jahr. Der Vertrag über die Verwertung läuft bis Mitte 2028, eine Verlängerung um zweimal je drei Jahre ist möglich.

Der swb-Vorstandsvorsitzende Dr. Torsten Köhne sprach von einem „bemerkenswerte[n] Erfolg für unsere Entsorgungssparte und ein deutliches Zeichen dafür, dass wir im regionalen Markt, in diesem Geschäftsfeld, konkurrenzfähig aufgestellt sind.“

In einer Unternehmensmitteilung heißt es, für die modernen swb-Anlagen bedeute das eine wichtige Basisversorgung mit Abfall für die Erzeugung von Fernwärme und Strom.

www.swb-gruppe.de 

Rastatt: Sieg gegen Netze BW

Die Star.Energiewerke GmbH & Co. KG haben einen Sieg gegen Netze BW errungen. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf entschied, dass der Netzbetreiber mehrere Stromentnahmestellen der Star.Energiewerke als eine Entnahmestelle behandeln muss. Das OLG folgte mit seinem Urteil nicht der Auffassung der Vorinstanz. Da Netze BW auf Widerspruch gegen das Urteil verzichtete, ist dieses nun rechtskräftig. Damit sinken auch rückwirkend die Netzentgelte im Netzgebiet der Star.Energiewerke.

Auslöser des Rechtsstreits war eine Umstellung der Ermittlung der Jahreshöchstlast von einer gepoolten zu einer entpoolten Betrachtung. Die Star.Energiewerke gingen mit einem Missbrauchsantrag gegen diese Umstellung vor. Das OLG Düsseldorf folgte schließlich der Ansicht der Star.Energiewerke.

Im Kern ging es um die Auslegung des Begriffs „galvanische Verbindbarkeit“, der 2014 neu in die Stromnetzentgeltverordnung aufgenommen worden war. Netze BW hatte dies technisch betrachtet und damit wörtlich ausgelegt. Wie die Star.Energiewerke mitteilten, bedeutete dies eine Million Euro Mehrkosten allein im Jahr 2014. Gemeinsam mit anderen gründeten die Star.Energiewerke die Kostengemeinschaft Arge Energie und legten Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein. Die BNetzA teilte die Auffassung, die eine weitere Auslegung des Begriffs annahm. 

www.star-energiewerke.de

Friedberg: 100 MW-Marke greifbar

Die OVAG Energie AG kratzt aktuell an der 100-Megawatt-Marke bei der installierten Windenergieleistung: Mit dem neuen Windpark in Mücke sind laut OVAG-Energie-Vorstand Rainer Schwarz fast 96 Megawatt an Windenergie-Leistung installiert. Dieses Ergebnis sei Ausdruck „einer konsequenten Ausrichtung unseres Unternehmens auf den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten“.

Die neuen Anlagen sind mit einer Gesamthöhe von rund 206 Metern deutlicher als die bereits länger vor Ort installierten Windenergieanlagen sichtbar. Wie Dr. Hans-Peter Frank, verantwortlich für Handel und Erzeugung bei der OVAG, betont, sei der Standort „für Mittelgebirgsverhältnisse sehr windhöffig. Wir erwarten hier einen Jahresstromertrag von etwa 13,4 Millionen Kilowattstunden“.

Erst kürzlich hatte die hessische Landesregierung die Windenergie-Zubauzahlen für 2016 veröffentlicht. Demnach machten allein die neuen OVAG-Windparks „gut acht Prozent“ der insgesamt 316 Megawatt im vergangenen Jahr neuinstallierten Leistung in Hessen aus. Der für den Windpark Mücke zuständige Projektentwickler Hessenenergie, eine Tochter der OVAG, hat ebenfalls acht Prozent der in Hessen installierten Windenergiekapazität von 1.700 Megawatt realisiert. Die OVAG Energie AG investierte 2016 insgesamt 40 Millionen Euro in neue Windprojekte.

www.ovag-energie.de

Mieterstrom & Ausschreibungen: BMWi veröffentlicht Eckpunkte

Der Bundesrat erteilte der Bundesregierung Ende 2016 einen klaren Auftrag: Mieterstrom aus PV-Anlagen soll verstärkt und vor allem besser gefördert werden. Das Bundeswirtschaftsministerium ließ sich Zeit, hat nun aber Eckpunkte für die künftige Mieterstromförderung veröffentlicht. Der ursprüngliche Plan einer Gleichstellung mit Eigenverbrauchsmodellen ist indes vom Tisch. Das Ministerium favorisiert stattdessen eine direkte Förderung analog KWK-Anlagen.

Vermieter sollen künftig sowohl von den Einnahmen aus dem Stromverkauf profitieren als auch durch einen Einspeisetarif gefördert werden. Dieser liegt zwischen 3,8 Cent je Kilowattstunde im Leistungssegment bis 10 Kilowatt und sinkt über 3,47 Cent je Kilowattstunde im Segment bis 40 Kilowatt auf 2,21 Cent je Kilowattstunde im Bereich bis 100 Kilowatt – zusätzlich zur EEG-Vergütung. Das Ziel dieser Förderung: „Mieter unmittelbarer als bisher als Akteure an der Energiewende [...] beteiligen, [...] [durch] eine stärkere Verbreitung von Mieterstrommodellen den Photovoltaik-Ausbau steigern [...] [dabei zugleich aber] Überförderung aus beihilferechtlichen Gründen [vermeiden]“.

Fast zeitgleich wurden auch die Bedingungen für „Gemeinsame Ausschreibungen für Windenerieanlagen und Solaranlagen“ nach § 39i EEG 2017 bekannt. Diese sind eine Forderung der EU-Kommission im Rahmen der Notifizierung des EEG 2017. Die technologieneutralen Ausschreibungen sollen erstmals 2018 für die Dauer von drei Jahren durchgeführt werden. Zweimal jährlich soll dabei dann insgesamt 400 Megawatt pro Jahr zur Förderung ausgeschrieben werden. Diese Ausbaumenge wird entsprechend in den parallel laufenden technologiespezifischen Ausschreibungen weniger gefördert.

Bemerkenswert liest sich indes bereits die Einleitung der Eckpunkte. Das BMWi macht deutlich, dass dieses Pilotvorhaben nicht bedeute, „dass die gemeinsamen Ausschreibungen auch nach dem Jahr 2020 fortgeführt werden sollen. Das Bundeswirtschaftsministerium hält nach wie vor technologiespezifische Ausschreibungen für vorzugswürdig.“ Folgerichtig kritisiert die Opposition das Vorhaben denn auch ungewöhnlich scharf. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Oliver Krischer, bezeichnete die Eckpunkte als „Ergebnis einer irren Energiepolitik von Union und SPD“.

www.bmwi.de

Emissionshandel: Gemeinsame europäische Position

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich im Umweltrat auf eine gemeinsame Position zur Reform des Emissionshandels verständigt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die Einigung, die nach harten Verhandlungen zustande gekommen sei. Insbesondere habe Deutschland sich mit zwei Kernforderungen durchgesetzt und so einiges erreicht. „Erstens ist es gelungen, die Klimaschutzwirkung des Emissionshandels deutlich zu stärken. Investitionen in den Klimaschutz werden damit attraktiver. Die Zeit der dramatischen Zertifikats-Überschüsse ist bald vorbei. Zweitens haben wir es geschafft, die europäische Industrie vor unfairem Wettbewerb zu schützen.“ 

Künftig sollen doppelt so viele überschüssige Zertifikate in die Reserve verschoben und damit dem Markt entzogen werden. Neu ist auch, dass die Reserve nach oben begrenzt wird – oberhalb einer bestimmten Grenze werden CO2-Zertifikate dauerhaft gelöscht. Die Folge ist, dass es am Markt früher Knappheit gibt und sich Investitionen in den Klimaschutz eher lohnen.

Die Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht, werde effektiv geschützt. Der Anteil der Zertifikate, die kostenlos zugeteilt werden, kann um bis zu zwei Prozent steigen, um den sogenannten Korrekturfaktor zu vermeiden. Bei den Emissions-Benchmarks für einzelne Branchen werden die technischen Fortschritte künftig realistischer abgebildet. Die jährliche Mindestreduktion beträgt nach der Position des Umweltrats 0,2 Prozent.

www.bmub.bund.de

Grundversorgung: Kündigung nur mit Bedingungen

Die Kündigung eines Stromvertrages der Grundversorgung durch den Grundversorger ist in der Regel unzulässig. Dies entschied das Landgericht Frankenthal in einem Urteil in zweiter Instanz.

Grund für das Urteil war die Klage eines Kunden, der die einseitigen Preiserhöhungen des Grundversorgers jahrelang gerügt hatte. Seiner Einschätzung nach waren diese nicht angemessen. Er kürzte deshalb seine Zahlungen um den seiner Meinung nach nicht angemessenen Betrag. Als Folge kündigte der Grundversorger seinem Kunden. In erster Instanz entschied bereits das Amtsgericht Ludwigshafen, dass diese Kündigung so nicht rechtens sei. Der Versorger müsse zuvor weitere Mittel ausschöpfen, sprich die Rückstände einfordern oder einklagen, schließlich eine Stromsperre verhängen. Erst als letztes Mittel komme dann die Kündigung infrage. Andernfalls werde das Prozessrisiko einseitig dem Kunden auferlegt. In der Begründung heißt es unter anderem, dass der Versorger erst im Laufe des Prozesses die Angemessenheit seiner Preisanpassungen kommunizierte.

Das Urteil legt somit ein wichtiges Fazit nahe: Ein Grundversorgungsvertrag kann in der Regel nicht ordentlich gekündigt werden.

http://lgft.justiz.rlp.de/de/startseite/

ÜNB: Zwei Gigawatt Reserve nötig

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber wollen Reservekraftwerke mit einer Kapazität von zwei Gigawatt errichten. Das geht aus einem Bericht von Amprion, Tennet, Transnet BW und 50Hertz hervor. Demnach drohen zu Beginn des kommenden Jahrzehnts aufgrund der Abschaltung des letzten Atomkraftwerks vor allem im Süden Unsicherheiten in der Energieversorgung. Der Grund: Die vorgesehenen Trassen, die Windstrom von der Küste in die Ballungs- und Verbrauchzentren des Südens transportieren, werden wohl frühestens 2025 fertiggestellt.

Besonders kritisch sei hierbei die erste Hälfte des kommenden Jahrzehnts. Deshalb sollen sogenannte Netzstabilisierungsanlagen, konkret flexibel einsetzbare Gasturbinen, mit einer Gesamtleistung von rund zwei Gigawatt in Südhessen, Bayern und Baden-Württemberg gebaut werden. Möglich macht das Paragraph 13k des Strommarktgesetzes. Diese Anlagen werden von den ÜNB betrieben und sollen nur übergangsweise und außerhalb des Marktes über einen fest definierten Zeitraum zum Einsatz kommen.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, habe die Bundesnetzagentur auf Grundlage des Berichtes nun zwei Monate Zeit, die Berechnungen der ÜNB zu überprüfen. Fällt diese Prüfung positiv aus, dürften die ÜNB eigene Kraftwerke errichten und die Kosten über die Netzkosten abrechnen. Allerdings müsse die EU dem Beschluss dann noch zustimmen. Insbesondere aus Bayern gab es Zustimmung. Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sagte, sie sehe sich durch den Bericht bestätigt. Bayern erhebe seit Jahren solche Forderungen nach Gaskraftwerken.

www.bundesnetzagentur.de
www.netztransparenz.de 

BAFA: Unter neuer Leitung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat einen neuen Leiter. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries verabschiedete Dr. Arnold Wallraff als bisherigen BAFA-Chef und ernannte zugleich Andreas Obersteller zum neuen Leiter des BAFA. Oberstellner war bislang Unterabteilungsleiter in der Abteilung Europapolitik des BMWi. Die Bundesministerin würdigte die Arbeit des scheidenden BAFA-Chefs: „Das BAFA hat in der Amtszeit von Dr. Arnold Wallraff zahlreiche neue Kompetenzen und wichtige Aufgaben hinzugewonnen. Jeglicher Aufgabenzuwachs wurde von Präsident Wallraff schnell und erfolgreich gemanagt."

Der künftige BAFA-Chef unterstrich in seiner Antrittsrede, er sehe das BAFA als „Dienstleistungsbehörde für das Bundeswirtschaftsministerium wie auch für unsere Kunden in den Kompetenzbereichen Energie, Außenwirtschaft, Wirtschaftsförderung und Abschlussprüferaufsicht“. Es sei sein Ziel, das BAFA als moderne, serviceorientierte Behörde weiterzuentwickeln.

www.bafa.de

20 Strompreiszonen in Deutschland?

Aktuell gibt es in Deutschland einen Großhandelspreis für Strom. Doch diese Einheit besteht vielleicht nicht mehr lange. Agora Energiewende fordert die Aufspaltung Deutschlands in mehrere Preiszonen. Der Hintergrund: Das aktuelle System geht davon aus, dass der Strommarkt am effizientesten ist, wenn Angebot und Nachfrage in einem möglichst großen Raum bilanziert werden. Dabei werden Störungen etwa durch das nicht ideal aufgebaute Netz, das nur begrenzte Kapazitäten für die Übertragung von Nord nach Süd aufweist, ausgeblendet.

Der aktuelle Netzentwicklungsplan sieht denn auch bis 2030 neue Leitungstrassen mit einer Länge von 3.800 Kilometern vor; weitere 7.600 bis 8.500 Kilometer Leitungen sollen zudem verstärkt oder modernisiert werden. Die Übertragungsnetzbetreiber kalkulieren mit Kosten von bis zu 50 Milliarden Euro für den Ausbau. Festhalten lässt sich in jedem Fall, dass die Energiewende einen erheblichen Mehrbedarf an Redispatch zur Folge hatte. Die Kosten hierfür, allein 2015 mehr als 400 Millionen Euro, haben sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt.

Agora Energiewende schlägt deshalb nicht weniger vor, als das geltende System komplett auf den Kopf zu stellen. Das Stromsystem in Deutschland, über die Jahre gewachsen, sei „hochgradig willkürlich und chaotisch“. Es sei weder volkswirtschaftlich effizient noch der Bevölkerung zuzumuten, dem bisherigen Leitprinzip des Stromnetzes weiterhin zu folgen. Der Ausweg: Eine „klare Struktur“ mit drei Ebenen: Eigenverbrauch, regional und bundesweit.

Eigenverbraucher sollen nach den Vorstellungen künftig weder Mehrwertsteuer noch Konzessionsabgabe zahlen. Außerdem sollen 20 bis 40 „Stromregionen“ innerhalb Deutschlands entstehen, in denen „smarte Regionalmärkte“ den Strom handeln. Ein bundesweiter Handel mit Strom findet erst auf der dritten Ebene statt.

Skandinavien arbeitet  bereits mit einem ähnlichen System: Der Strommarkt Nord Pool erstreckt sich über sieben Länder. Norwegen verfügt darin etwa über fünf, Schweden über vier und Dänemark über zwei unterschiedliche Preiszonen.

Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de

 

Stadtwerke: Reiche Förderkultur

Wer in Sachen Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder Elektromobilität investieren will, der sollte sich auch beim örtlichen Stadtwerk nach Förderprogrammen erkundigen. Das ergab die jährliche Umfrage der EnergieAgentur.NRW unter den 152 Energieversorgungsunternehmen in NRW, an der sich 80 Unternehmen beteiligten. Die Bandbreite der Förderung ist dabei groß und reicht von Haushaltsgeräten, solarthermischen Anlagen und Wärmepumpen über Mini-BHKW bis zu Erdgasfahrzeugen.

Die EnergieAgentur.NRW fragt die Förderangebote der EVU einmal jährlich ab und veröffentlicht die Ergebnisse auf ihrer Webseite. Der Blick lohnt vor jeder Investition in Sachen Energieeffizienz: Hier melden viele Stadtwerke im Laufe des Jahres auch Aktualisierungen ihrer Förderprogramme oder nennen neue Programme. 

Dabei beginnen sich die nordrhein-westfälischen Energieversorger auf das Zeitalter der Elektromobilität einzustellen. Nach der jüngsten Umfrage fördern inzwischen 12,5 Prozent die Installation einer Ladestation für E-Autos. Laut Günter Neunert von der EnergieAgentur.NRW hätten die Energieversorger im Vorjahr praktisch noch keine systematische Förderung für Ladeinfrastruktur angeboten. Vor allem im Münsterland und im Ruhrgebiet werden Ladestationen gefördert. 

Insgesamt ist die Bereitschaft, mit eigenen Förderprogrammen die Nutzung erneuerbarer Energien voranzubringen und die Energieeffizienz zu steigern, weiterhin sehr hoch: Rechnet man die Antworten auf die Gesamtheit aller Energieversorger in NRW hoch, dann bieten fast 90 Prozent Förderungen für Kunden in ihrem Versorgungsgebiet an. „Die Quote ist damit nahezu unverändert.“ 

Ganz oben bei den Förderthemen sind nach wie vor Heizungsumstellungen auf Wärmepumpen. „Dabei werden Wärmepumpen auf Erdgas-Basis von über einem Fünftel der EVU unterstützt, Wärmepumpen auf Strombasis sogar von mehr als einem Viertel“. Zudem bieten mehr als 60 Prozent einen speziellen Stromtarif für Wärmepumpen an. 

Aber auch regenerative Energien profitieren weiterhin von Förderung: 40 Prozent der Energieversorger bezuschussen Solarthermie-Anlagen – genauso viel, wie im Vorjahr, noch rund 12 Prozent eine Photovoltaikanlage (Vorjahr: 17 Prozent). „Die Nutzung der Sonnenenergie ist ein Klassiker. Die solarthermischen Anlagen gewinnen ihre Attraktivität vor allem aus der Tatsache, dass es sich dabei um eine bewährte, zuverlässige Technologie handelt“. 

Stabil blieb indes die Förderung im Bereich Blockheizkraftwerke. Mehr als 30 Prozent der Versorger fördern den Einsatz von BHKW. „Die Kraft-Wärme-Kopplung wird vom Markt nachgefragt, dieser Nachfrage können sich die EVU nicht entziehen“. Das nordrhein-westfälische Klimaschutzministerium fördert die Verbreitung der Kraft-Wärme-Kopplung seit 2014 mit rund 250 Millionen Euro im Rahmen des KWK-Impulsprogramms. Ziel ist es, den Anteil des KWK-Stroms bis 2020 landesweit auf 25 Prozent zu erhöhen.

Ansprechpartner
Michael Kreusch
0221.931819-20
kreusch@asew.de

EEG-Umlagenkonto gut gefüllt

Das von den Übertragungsnetzbetreibern verwaltete EEG-Umlagenkonto hat den Februar mit einem deutlichen Zuwachs abgeschlossen. Bei einem Monatsüberschuss von 1,014 Milliarden Euro weist das Konto einen Gesamtkontostand von 4,574 Milliarden Euro aus. Im Vergleich zum Januar (3,559 Milliarden Euro) ist dies ein deutliches Plus. Auch der Monatssaldo fiel um mehr als zwei Drittel höher aus als im Januar (674,1 Millionen Euro). Dieser Saldo ist zudem der höchste positive Abschluss seit Bestehen des Kontos. Der Grund für diesen außergewöhnlichen Kontostand liegt vor allem in der Erhöhung der EEG-Umlage.

Der Trend scheint also anzuhalten. Auch in den kommenden Jahren wird die EEG-Umlage kaum größere Senkungen erfahren. Dies wirkt sich zudem auf die Kalkulation der Strompreise aus. Entsprechende Preisanpassungen bergen jedoch die Gefahr, dass ohnehin wechselbereite Kunden die Chance zum Versorgerwechsel auch ergreifen.

Somit ist Fingerspitzengefühl bei der Kommunikation gefragt, besser noch die Abmilderung der „schlechten Nachricht“ durch einen Ausgleichsbonus. Wie das am besten funktioniert, zeigt das ASEW-Seminar „Steigende EEG-Umlage: Was nun? Vom optimalen Umgang mit Preisanpassungen“ am 17. und 18. Mai 2017 in Würzburg. Unter anderem zeigt das Seminar anhand von Praxisbeispielen aus der Stadtwerkewelt, wie sich Preiserhöhungen mit Mehrwertleistungen kombinieren lassen.

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

PV-Zubau stagniert

Die Bundesnetzagentur hat die Photovoltaik-Zubauzahlen für den Januar veröffentlicht. Demnach wurden insgesamt 117,27 Megawattpeak Solarleistung neu installiert. Davon entfallen 3,44 Megawattpeak (rund 2,9 Prozent) auf Freiflächenanlagen. Damit steigt die insgesamt installierte Solarkapazität auf 41.341 Megawattpeak.

Hier zeigt sich, dass der Zubau insgesamt weiter auf niedrigem Niveau verharrt. Ein kräftiger Zuwachs zum Jahresende ist auf Mitnahmeeffekte vor Inkrafttreten des EEG 2017 zurückzuführen. Tatsächlich sind von den gemeldeten Anlagen nur rund 33 Megawattpeak auch tatsächlich im Januar in Betrieb gegangen. Der Großteil der Differenz entfällt auf Nachmeldungen für Dezember. Damit wurden im Januar 2017 nur rund ein Viertel der Anlagen von Januar 2016 realisiert.

Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de

 

1. Schweizerischer Stadtwerkekongress

Zum ersten Mal findet am 31. März 2017 der Schweizerische Stadtwerkekongress statt. Gemeinsam eröffnen der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), der Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), der Schweizerische Städteverband, die Organisation Kommunale Infrastruktur (OKI) und die Swisspower AG die branchen- und themenübergreifende Begegnungsplattform für den Austausch unter Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung.  Die Erstdurchführung des Schweizerischen Stadtwerkekongresses beleuchtet die Entwicklung der urbanen Zentren, die Herausforderungen in der Energiebranche Schweiz und die Perspektiven aus dem europäischen Umfeld. 

Auf dem Programm stehen Referate, Future Sessions und ein Roundtable-Gespräch mit Stadtwerke-CEOs.

Weitere Informationen finden Sie unter www.stadtwerkekongress.ch.

Quartierslösungen: Potenzial nicht unterschätzen

Quartierslösungen erlauben die Realisierung energetischer Gesamtkonzepte für ganze Stadtquartiere. Damit eignen sie sich hervorragend als attraktives Geschäftsfeld für Stadt- und Gemeindewerke. Denn gerade Quartierskonzepte geben auch dem eigenen Vertrieb Impulse, lassen sich doch in Quartieren ineinandergreifende Energielösungen verwirklichen. 

Um bei der Erschließung des Potenzials effektiv zu unterstützen, hat die ASEW Ende 2016 einen Expertenkreis Quartierslösungen gegründet. Gerade die kombinierte Betrachtung von Wärme und Strom und deren Einbindung in ein Gesamtkonzept mit den Bereichen Mobilität und Telekommunikation macht solche Lösungen interessant. Der Expertenkreis dient dem Erfahrungsaustausch auf „Praktiker-Ebene“: Alle Teilnehmer bringen umfassende Erfahrungen in die Arbeit ein und arbeiten aktiv in einer der Unterarbeitsgruppen mit. 

Ziel des Expertenkreises ist die Erarbeitung einer optimalen Herangehensweise an die Entwicklung einer individuellen Quartierslösung. Da wirtschaftliche Bewertungen nur einzelfallbezogen und spezifisch erfolgen können, soll dabei ein Leitfaden für die Erarbeitung eines Grobkonzeptes „Quartierlösung Neubau“ entstehen.

Ansprechpartner
Sarah Scholz  
0221.931819-28
scholz@asew.de

Wärme: Vertriebschancen nutzen

Nach einer Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) verbrauchen energieeffiziente Wohnhäuser mindestens 60 Prozent weniger Endenergie als ein Durchschnittshaus. Bei strombeheizten Wohnhäusern sind dies sogar 90 Prozent. Der jährliche Endenergieverbrauch lag 2008 bei etwa 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche. Die sanierten und neu errichteten Gebäude verbrauchten dagegen nur 50 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, wenn sie mit Gas, Öl oder Pellets beheizt würden, oder 20 Kilowattstunden pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr, wenn sie über eine elektrische Wärmepumpenheizung verfügten. In Energieausweisklassen würde das eine Verbesserung von E (bzw. F bis G für unsanierte Häuser) auf A+ bis B bedeuten.

Damit bietet der Wärmesektor nach wie vor gute Potenziale für kommunale Energieversorger. Insbesondere die seit Jahresbeginn geltende Verpflichtung für Bezirksschornsteinfeger, sämtliche über 15 Jahre alten Heizungsanlagen mit einem Effizienzlabel zu versehen, könnte dieses Potenzial aktivieren helfen. Nach wie vor gilt das im Entwurf zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) aufgestellte Diktum, dass die Energieeffizienz der schlafende Riese der Energiewende ist.

Der sich hier abzeichnende Markt lässt sich hervorragend mit Contractingangeboten erschließen. Die ASEW unterstützt dabei umfassend. Von der Analyse und Optimierung bestehender Produktportfolios über die Begleitung des Geschäftsfeldaufbaus bis zur Implementierung innovativer Contractingmodelle bieten wir eine Vielzahl an Angeboten.

Ansprechpartner
Christoph Landeck 
0221.931819-18
landeck@asew.de

Intelligente Messsysteme: Falsche Messungen?

Seit Jahresbeginn werden auch in Deutschland intelligente Messsysteme ausgerollt. Das Ziel: Bis 2033 alle Verbraucher mit einem Jahresverbrauch ab 6.000 Kilowattstunden sowie dezentrale Erzeugungsanlagen mit den neuen Messeinrichtungen auszustatten. Doch aus den Niederlanden sind nun irritierende Studienergebnisse zu vernehmen. Offenbar messen elektronische Energiezähler mit teils eklatanten Abweichungen. Konkret geht es um eine Testreihe, die Professor Frank Leferink von der Universität Twente in Kooperation mit der Amsterdam University of Applied Sciences an neun Smart Metern durchführte.

Es handelt sich um elektronische Drei-Phasen-Energiezähler der Baujahre 2004 bis 2014. Sie waren konform der geltenden gesetzlichen Vorgaben, dennoch erfassten die Zähler den Stromverbrauch falsch. Vor allem bei stark nichtlinearen Lasten, wie sie vielfach bei sparsamen Haushaltsgeräten vorkommen, kamen einige der getesteten Zähler auf Abweichungen von 46 Prozent zu wenig oder sogar 582 Prozent zu viel Stromverbrauch. Die Zähler wurden dabei unter anderem durch dimmbare LED- und Energiesparlampen irritiert. Die Smart Meter, die zu viel Stromverbrauch erfassten, waren sämtlich mit Rogowski-Spulen zur Strommessung ausgestattet. Die Smart Meter mit Hall-Sensoren ermittelten dagegen in der Regel zu niedrige Werte.

Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) im Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) betonte indes, dass die erfassten Probleme durchaus länger schon bekannt seien. Ursache dafür seien hochfrequente Ströme im Frequenzbereich von 2 bis 150 Kilohertz, die etwa Solar-Wechselrichter erzeugten, wenn eingebaute Filter nicht ausreichend dimensioniert seien. Das FNN habe deshalb bereits 2010 gemeinsam mit der VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen seien in den „Leitfaden zur Bewertung der Zuverlässigkeit und Messbeständigkeit von Elektrizitätszählern und Zusatzeinrichtungen“ eingeflossen.

Für den anstehenden Rollout moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme in Deutschland sei durch das FNN unter Bezug auf den Leitfaden ein Basiszähler definiert worden. Bisher seien keine Fehlmessungen an Geräten, die nach FNN-Lastenheften entwickelt wurden, bekannt.

Die intensive Auseinandersetzung mit dem Komplex intelligente Messsysteme ist unabhängig hiervon in jedem Fall angeraten. Auf der forcierten Verbreitung entsprechender Messeinrichtungen basieren zukunftsträchtige Geschäftsmodelle, die dem Vertrieb kommunaler Energieversorger Impulse geben können. Die ASEW hat deshalb kürzlich die Projektgemeinschaft Geschäftsmodelle mit intelligenten Messystemen ins Leben gerufen. Die hier erarbeiteten Ergebnisse sollen künftig dem gesamten Netzwerk zugute kommen.

Ansprechpartner
Christoph Landeck 
0221.931819-18
landeck@asew.de

Nächste ASEW-Veranstaltungen

27. bis 29. März 2017, Kassel (Teil 1)
24. bis 26. April 2017, Wiesbaden (Teil 2):
ASEW-Qualifizierungslehrgang „Kundenberater Energie & Umwelt“ (Grundkurs) >>

04. April 2017, Stuttgart:
ASEW-Seminar „Kundenanschreiben verfassen“ >>

27. April 2017, Berlin:
ASEW-Seminar „Energierecht“ >>

04. Mai 2017, Hamburg:
ASEW-Seminar „EDL für die Wohnungswirtschaft“ >>

11. und 12. Mai 2017, Wolfsburg:
ASEW-Seminar „Geschäftsfeld E-Mobilität“ >>

17. und 18. Mai 2017, Würzburg:
ASEW-Seminar „Steigende EEG-Umlage: Was nun?“ >>

23. und 24. Mai 2017, Würzburg:
ASEW-Seminar „Energiedienstleistungen im Fokus“ >>

24. Mai 2017, Tübingen:
Infotag „PV-Lösungen für Stadtwerke“ >>

 

Partnerveranstaltungen

1. Schweizerischer Stadtwerkekongress
31. März 2017, Biel >>

27. Symposium Thermische Solarenergie
10. bis 12. Mai 2017, Bad Staffelstein >>

 

Inhouse-Seminare

Die Inhouse-Schulungen der ASEW sind eine gute Form, möglichst kostengünstig und flexibel viele Mitarbeiter zu schulen. Denn die Schulungen werden auf je spezifische Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten.

Ihnen schwebt beispielsweise ein konkretes Thema vor oder Sie möchten Ihren Vertrieb oder Ihre Mitarbeiter aus dem Kundenzentrum zu wichtigen Themen fit machen? Dann sprechen Sie uns an. Wir stimmen mit Ihnen die Inhalte ab, suchen die passenden Referenten und begeben uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach weiteren Stadtwerken in Ihrer Region. Somit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – sie schaffen es auf effiziente Weise, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden.

 

Ansprechpartnerin
Sabrina Pieruschka 
0221.931819-17
veranstaltungen@asew.de

Nächste ASEW-Arbeitskreise

22. und 23. März 2017, Krefeld
Arbeitskreis Energiemanagementsysteme >>

29. und 30. März 2017, Bretten:
Arbeitskreis Innovative Energietechniken >>

Die Arbeitskreise der ASEW stehen allen ASEW-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Sitzungen teilzunehmen.

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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