BG

ASEW-Newsletter
Ausgabe Nr. 05/2017

ASEW-PV-Lösung: Unkomplizierter Einstieg ins Geschäftsfeld

Der Bereich PV-Lösungen entwickelt sich aktuell interessant: Mieterstromgesetz, sinkende Preise für Solarstromspeicher und PV-Module sowie gute Realisierungsraten bei PV-Ausschreibungsprojekten geben dem Bereich wichtige Impulse. Auch die ASEW bietet Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit BayWa r.e. eine White Label-PV-Lösung. Rund 40 erfolgreiche Implementierungen von PV-Lösungen in den letzten 12 Monaten sprechen dabei für sich.

Unsere modular aufgebaute White-Label-Lösung umfasst

  • die Leadgenerierung über einen unkompliziert handhabbaren PV-Rechner
  • Möglichkeiten zur PV-Speichernachrüstung und Integration von Ladestationen für Elektroautos, 
  • sämtliche Vertragswerke für Sie, Ihre Kunden und eingebundene Handwerker,
  • Kooperationen mit regionalen Installateuren
    sowie
  • ein breites und kostengünstiges Angebot an PV-Modulen, Wechselrichtern, Speichern, E-Ladestationen und auf Wunsch auch Wärmepumpen.

Weitere Einblicke in Chancen des Geschäftsfelds sowie die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Stadtwerken und Dienstleistern geben wir am 22. Juni 2017 in Köln im Rahmen unserer kostenfreien Veranstaltung „Vertrieb von PV-Lösungen – Erfahrungsaustausch im Netzwerk“.

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de

Erklärfilme und Broschüren ergänzt & überarbeitet

Kunden besitzen heute vielfältige Möglichkeiten, um sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Dabei sind Online-Angebote in der Regel das erste Mittel der Wahl. Die eigene Webpräsenz wird so immer mehr zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt in der Kommunikation mit den eigenen Kunden wie auch bei der Akquisition von Neukunden.

Umso wichtiger sind attraktiv aufbereitete Informationen. Die ASEW bietet Mitgliedsunternehmen bewährte Instrumente für die Kundenkommunikation: Mit den ASEW-Erklärfilmen informieren Sie Kunden gebündelt und auf unterhaltsame Weise über komplexe Themen. Mit Filmen zu den Strompreisbestandteilen, den Vorteilen einer Energieberatung oder zum Klimaschutz bieten Sie nicht nur wichtige Informationen, sondern werben zugleich auch für eigene Leistungen. Unser Angebot haben wir zudem um einen Erklärfilm zu intelligenten Messsystemen erweitert.

Mit den ASEW-Broschüren haben Ihre Kunden eine weitere Möglichkeit, sich über aktuelle Themen der Energiewirtschaft zu informieren. Das Spektrum reicht dabei von erneuerbaren Energien bis zu energetischen Sanierungen. Ende des Monats sind zudem Broschüren unter anderem zu den Themen E-Mobilität und Heimspeichersysteme verfügbar.

Sowohl unsere Erklärfilme als auch die Broschüren können Sie künftig auch in Form eines Flatrateangebots nutzen – als Paketlösung wahlweise komplett oder individuell zusammengestellt.

Ebenfalls der Kundenkommunikation dient das Label KLIMAfreundlich. Das Label erlaubt die Kennzeichnung einer Vielzahl an Aktivitäten und Maßnahmen, die dem Klimaschutz zugutekommen. Der mit dem Label verbundene Klimazähler bündelt diese Einzelmaßnahmen in einfacher Form: Als eingesparte Tonnen Kohlendioxid. Wahlweise werden diese auch äquivalent in Form gepflanzter Bäume oder mit dem Auto zurückgelegter Erdumrundungen dargestellt.

Während unser Label vielfältige Einzelmaßnahmen hervorhebt, hilft der neue Service- und Produktfinder Ihren Kunden dabei, passgenau Angebote und Dienstleistungen auf Ihrer Webseite zu finden. Dank des übersichtlichen Aufbaus bietet das neue Werkzeug zudem interessante Cross-Selling-Möglichkeiten.

Ansprechpartner
Torsten Brose 
0221.931819-26
brose@asew.de

Mit dem ASEW-Erfolgsbarometer Kunden in die Köpfe schauen

Wer würde nicht gerne den eigenen Kunden in die Köpfe schauen? So lange das nicht funktioniert, muss die Zufriedenheit auf anderem Weg gemesen werden. Ein bewährtes Messinstrument für die Kundenzufriedenheit ist das ASEW-Erfolgsbarometer. Auch 2017 bieten wir diese Befragung Ihrer Privatkunden an.

Der Auftaktworkshop findet am 20. Juni 2017 in Hannover statt. Gemeinsam wird im Rahmen der Workshops das Befragungsdesign und der Fragenkatalog festgelegt. Die Befragung selbst läuft ab September 2017.

Das Erfolgsbarometer ist eine telefonische sowie Online-Befragung ausgewählter Kunden zu deren Zufriedenheit hinsichtlich verschiedener Leistungen ihres Energieversorgers. Die Auswertung der erhobenen Daten stellt eine belastbare Basis für die Optimierung von Strukturen und Angeboten dar. Da die Kunden mehrerer Energieversorger befragt werden, ergibt das Benchmark, wie die Teilnehmer im Branchenvergleich aufgestellt sind.

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de

Laufend zu Neuen Energien

Fast sechs Kilometer bei herrlichem Laufwetter: Zum zehnten Mal startete am 11. Mai der FILA-Firmenlauf. Mit dabei in diesem Jahr: Die ASEW-Runners!

Unter dem einprägsamen Motto „Laufend zu Neuen Energien“ traten 12 Mitarbeiter der ASEW, und damit sechzig Prozent der Belegschaft, zum Lauf rund um den Fühlinger See an. 

Für die ASEW war es sicherlich nicht der letzte gemeinsame Lauf. Das Ziel für 2018 ist bereits ausgegeben: Anmeldequote 100 Prozent! Die Chancen stehen so schlecht nicht. 2018 feiert der FILA-Firmenlauf seinen elften Geburtstag. Bei dieser vielversprechenden Zahl ist für Kölner eine Teilnahme fast schon Pflicht...

Ansprechpartner
Sarah Scholz  
0221.931819-28
scholz@asew.de

Ludwigsburg: Förderung für Fernwärmenetz

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH setzen auf Fernwärme. Das zahlt sich aus: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, übergab kürzlich einen Förderbescheid. Durch das kommunale Modellvorhaben wird eine der größten Solarthermie-Anlagen in Deutschland mit einer Kollektorfläche von über 10.000 Quadratmetern errichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Anlagen dieser Größe sind in Deutschland bisher noch kaum verbreitet. Die Staatssekretärin betonte, dass, um beim Klimaschutz voranzukommen, neueste Technologien auf innovative Weise angewandt werden müssten. „Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim zeigen, dass es in der kommunalen Infrastruktur hohe Potenziale für den Klimaschutz gibt.“

Der Zusammenschluss mehrerer Wärmenetze in Ludwigsburg zu einem Verbund bietet große Effizienzpotenziale. Dadurch werden allein die Treibhausgas-Emissionen um rund 40 Prozent reduziert. Rund fünf Kilometer Fernwärmeleitungen werden für den Anschluss der Solarthermie-Anlage und den Netzverbund in den kommenden drei Jahren verlegt. Im Rahmen des Projektes wird der bestehende vorwiegend erneuerbar betriebene Ludwigsburger Fernwärmeverbund mit einem großen Wärmespeicher verbunden. Die Förderung über 10,4 Millionen Euro erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

www.swlb.de

Erlangen: Silbernes Jubiläum für die Energieberater

Energieberatung gehört zum Markenkern der deutschen Stadtwerke. Neben der Belieferung mit Strom und Gas ist sie in den Augen der Kunden vermutlich die bekannteste Dienstleistung ihrer Energieversorger. Die Energieberater der Erlanger Stadtwerke AG freuen sich nun auf ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren beraten sie die Kunden rund um die Themen Energiesparen und Energieeffizienz. 1992 wurde das Energieberatungszentrum gegründet, um dabei zu unterstützen, möglichst rationell und sparsam mit Energie umzugehen.

Neben einer Grundlagenberatung bei der Heizungsmodernisierung bieten die Berater des Energieberatungszentrums klassische Leistungen wie Stromverbrauchsanalysen oder Thermografie-Aufnahmen, aber auch Messgeräteverleih, Beratung zu Förderprogrammen oder Informationen für Schulen. Auch sozial Schwache werden nicht übersehen: Mit dem Einsatz von Energiesparhelfern für einkommensschwache Haushalte lassen die Energieberater auch hilfs- und schutzbedürftige Verbraucher nicht allein.

www.estw.de

Bad Belzig: Künftig auch Strom von den Stadtwerken

Die Stadtwerke Bad Belzig GmbH steigen in den Stromvertrieb ein. Zum 1. Juni startet der Verkauf von Strom. Laut Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Gabriel biete das Unternehmen damit Haushalten und Betrieben ab sofort die komplette Versorgung aus einer Hand. Seit 25 Jahren bereits bewähre sich das Unternehmen in den Sparten Wasser und Abwasser, Erdgas und Fernwärme. Nun stehe den etwa 5.000 Kunden ein weiteres Angebot offen.

Das Stadtwerke-Stromprodukt heißt FlämingStrom und ist „100 Prozent aus erneuerbaren Energien und klimaneutral erzeugt“.

Der Start des Stromvertriebs klappte nun im zweiten Anlauf: Bereits in den 90er Jahren versuchte man sich hieran, damals untersagte das brandenburgische Wirtschaftsministerium den Stadtwerken jedoch eine Genehmigung. Ziel der Stadtwerke ist es, in Bad Belzig und Umgebung noch dieses Jahr bis zu 500 Kunden von FlämingStrom zu überzeugen.

www.swbelzig.de

Aachen: Vattenfall übernimmt Trianel PED

Vattenfall hat die digitale Vertriebsplattform „Trianel PED“ der Trianel GmbH übernommen. Damit will das Unternehmen sein Angebot für dezentrale Energielösungen in Deutschland ausbauen. Trianel PED bietet Dienstleistungen rund um die Bereiche Photovoltaik, Speichersysteme, Wärmelösungen und E-Ladestationen. Zur Kaufsumme schweigen sich die Partner aus. Trianel wird gemeinsam mit Vattenfall weiterhin die Angebote rund um Trianel PED und die damit verbundenen White-Label-Produkte anbieten.

Die Potenziale für entsprechende Lösungen sind groß. In den kommenden Jahren wird vor allem der Bereich dezentrale Energielösungen wachsen. Wie der Geschäftsführer der Vattenfall Europe Sales GmbH, Rainer Wittenberg, betont,  ermögliche es Trianel PED, „das stark wachsende Interesse unserer deutschen Kunden an nachhaltigen Energielösungen noch besser zu bedienen.“ Laut dem Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, Sven Becker, habe Trianel mit Trinal PED digitale Pionierarbeit geleistet. „Über die Kooperation mit Vattenfall kann die notwendige Skalierung und Weiterentwicklung der Plattform gewährleistet werden. Dadurch erhalten auch die Stadtwerke-Kunden leistungsfähigere White-Label-Lösungen.“

www.trianel.com

Bochum: Unterstützung für Gemeinnütziges

Die Stadtwerke Bochum GmbH fördern mit der Aktion „Wofür schlägt dein Herz?“ gemeinnützige Projekte in der Region. Die Förderung kann zwischen 2.500 und 15.000 Euro liegen. Welche Projekte Geld erhalten, entscheidet sich in einer Online-Abstimmung auf der Stadtwerkewebseite. Wie der Sprecher der Stadtwerke-Geschäftsführung, Dietmar Spohn, betonte, stellten sich seit dem 4. Mai 90 Bürgerprojekte der Abstimmung. Diese endet am 23. Mai um 12.00 Uhr.

Insgesamt stehen in diesem Jahr 500.000 Euro bereit, davon werden 350.000 Euro in der Bürgerabstimmung ausgeschüttet. Alle Bochumer können fünf Herzen an Bürgerprojekte ihrer Wahl vergeben, Kunden der Stadtwerke unter Angabe ihrer Kundennummer sogar zehn. Die einzelnen Projektbeschreibungen werden auf der Stadtwerkewebseite präsentiert. Seit 2013 haben die Stadtwerke mit ihrem neuen Sponsoring-Konzept mehr als 200 Bürger- und Zukunftsprojekte aus Bochum gefördert.

www.stadtwerke-bochum.de

Mieterstrom: Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf

Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom beschlossen. Damit sollen gezielt PV-basierte Mieterstrommodelle direkt gefördert werden. Der parlamentarische Beratungsprozess ist in der Nacht mit der ersten Lesung des Gesetzentwurfs gestartet. Dabei wurde deutlich, dass der Entwurf vor allem hinsichtlich besserer Bedingungen für zumindest kleinere Quartierskonzepte sowie bei steuerlichen Begünstigen für die Wohnungswirtschaft nochmals angepasst werden soll.

Die wesentlichen Rahmendaten:

  • Die geförderten PV-Anlagen mit einer Leistung „bis zu 100 Kilowatt“ müssen sich „auf, an oder in einem Wohngebäude“ befinden, dessen Fläche zu mindestens 40 Prozent zum Wohnen genutzt wird.
  • Die Förderung erfolgt über einen Mieterstromzuschlag; Basis für die Berechnung sind die geltenden PV-Vergütungssätze. Von diesen werden 8,5 Cent je Kilowattstunde abgezogen.
  • Für die Förderung gilt eine Obergrenze von 500 Megawatt pro Jahr.
  • Mieterstromverträge dürfen eine Laufzeit von höchstens einem Jahr haben, Kündigungsfristen von mehr als drei Monaten zum Laufzeitende sind unwirksam.
  • Der Preis für PV-Mieterstrom darf 90 Prozent des geltenden Grundversorgungstarifs nicht überschreiten.

Der Entwurf stieß allgemein auf ein geteiltes Echo.

Die ASEW begrüßt den Gesetzesansatz grundsätzlich. ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz sagte, mit der Entscheidung, der Förderung von PV-basiertem Mieterstrom ein eigenes Gesetz zu widmen, mache die Bundesregierung deutlich: „Mieterstrom genießt im Kontext der Energiewende hohe Priorität.“ Allerdings bestehe auch Verbesserungspotenzial. Mit dem Förderdeckel von 500 Megawatt jährlich zeige der Bund in gewissem Sinne, dass er Angst vor der eigenen Courage habe. Schade sei insbesondere, dass der Gesetzentwurf sich auf Einzelgebäude beschränke und Regelungen für (Neubau-)quartiere vermissen lasse. Damit werde Potenzial verschenkt, das aktuell verstärkt von Stadtwerken in vielen Projekten vor Ort gehoben werde.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), sagte, der Kabinettsbeschluss bestärke die Hoffnung, dass noch in dieser Legislaturperiode wichtige Hemmnisse für solare Mieterstromangebote fallen. Damit solare Mieterstromprojekte nun aber tatsächlich zum Standard im Neubau und Bestand werden können, sind nach Meinung von BSW-Solar einige Nachbesserungen nötig. So sollten etwa Betreiber kleiner Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Kilowattpeak von Lieferantenpflichten im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes befreit werden.

Der Bundesverband der Deutschen Energiewirtschaft (BDEW) gibt zu bedenken, es komme darauf an, wie das neue Förderinstrument ausgestaltet sei. Auf keinen Fall dürfe es zu einer Umverteilung der Lasten und zu sozialer Ungerechtigkeit führen. Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf würde aber genau das bewirken. Nach den Worten von Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, würden wenige privilegierte Haushalte von den Netzentgelten befreit, während viele andere draufzahlten.

www.bundesregierung.de

Energiesteuer: Einigung bei Erdgasmobilität

Die von der Bundesregierung geplante Verlängerung der Energiesteuerermäßigung von Erdgaskraftstoff ist weithin begrüßt worden. So erklärte Peter Meyer von der „Initiative Zukunft Erdgas“ in einer Anhörung des Finanzausschusses, gerade im Nutzfahrzeugbereich, der für ein Drittel der Schadstoffemissionen im Verkehrssektor verantwortlich sei, könne Erdgas als Kraftstoff zu einer „unmittelbaren, spürbaren Entlastung führen“. Durch Einsatz etwa von „Power-to-Gas“ entwickle sich Erdgas auch immer stärker zu einem „Partner der Energiewende“.

Eigentlich wären die Steuerbegünstigungen für komprimiertes und verflüssigtes Erdgas sowie für Flüssiggas Ende des Jahres 2018 ausgelaufen. Mit dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes will die Bundesregierung aber die Steuerbegünstigung für Compressed Natural Gas (CNG) und Liquefied Natural Gas (LNG) bis Ende 2026 verlängern, wobei ab 2024 eine sukzessive Absenkung erfolgen soll.

www.bundesfinanzministerium.de

Forschung: Kratzen an der 900-Millionen-Marke

Die Ausgaben der Bundesregierung für die Energieforschung haben sich in der letzten Dekade mehr als verdoppelt. Wurden 2006 noch rund 399 Millionen Euro ausgegeben, flossen 2016 fast 876 Millionen in die Energieforschung. Die Bundesregierung hebt im Bundesbericht Energieforschung 2017 hervor, dass in Deutschland mittlerweile fast ein Drittel des Stroms aus Wind-, Solar-, Wasser- und Biomasseanlagen stamme. Damit seien die erneuerbaren Energien die wichtigste Stromquelle. Gleichzeitig sei der Primärenergieverbrauch in den letzten Jahren spürbar gesunken, „im Zeitraum 2008 bis 2014 um 8,3 Prozent“. Eine Vielzahl an Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die die Bundesregierung unterstütze, habe die Grundlage für diese Erfolge geliefert. „Die Energiewende wird damit weltweit zu einer Erfolgsmarke Made in Germany.“

Im Bereich Windenergie wurden die Forschungsausgaben seit 2006 von 38,42 Millionen auf 86,24 Millionen im Jahr 2016 erhöht, für die Photovoltaik stiegen die Ausgaben in diesem Zeitraum von 67,08 auf 116,57 Millionen. Die Forschungsausgaben des Bundes für Bioenergie sanken seit 2006 von 40,86 auf 30,43 Millionen Euro. Für die Forschung an Brennstoffzellen und Wasserstoff wurden 2006 19,47 Millionen ausgegeben, 2016 waren es 18,498 Millionen Euro. Die Forschungsausgaben für Energiespeicher stiegen von 31,02 Millionen Euro auf 56,98 Millionen. Geforscht wird in allen Bereichen. So berichtet die Bundesregierung von neuen Optionen für die Energiewende, beispielsweise durch das Umrüsten ehemaliger Steinkohlebergwerke zu Pumpspeichern.

Der Bericht enthält auch ein deutliches Bekenntnis zur Fusionsforschung: „Die Bundesregierung setzt zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung in Deutschland auch auf die Fusionsforschung.“ Deshalb werde der Bau des Internationalen Kernfusionsreaktors ITER in Südfrankreich unterstützt. ITER solle mit einem Fusionsplasma im 500-Megawatt-Bereich zehnmal mehr Energie liefern als zur Aufheizung des Plasmas benötigt werde. Das erste Plasma in dem Fusionsreaktor solle 2025 gezündet werden. Deutschland verfüge in der Kernfusion im internationalen Vergleich über ein herausragendes wissenschaftliches Niveau. Deutsche Firmen und Forschungsinstitute hätten bisher Aufträge für ITER in einem Volumen von 500 Millionen Euro eingeworben. Für die Kernfusion wurden zwischen 2012 und 2016 533,57 Millionen Euro im Rahmen der institutionellen Energieforschung bereitgestellt.

www.bmwi.de

Ausschreibungen I: Entwurf für KWK-Ausschreibungen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Referentenentwurf zur Ausschreibung von KWK-Anlagen mit einer Leistung zwischen einem und 50 Megawatt veröffentlicht. Bereits am 1. Dezember 2017 soll die erste Ausschreibung mit einem Leistungsvolumen von 100 Megawatt abgeschlossen sein.

Der Entwurf sieht jährlich zwei Ausschreibungstermine zum 1. Juni sowie zum 1. Dezember mit einem Volumen von je 100 Megawatt vor. Ab 2018 werden davon 25 Prozent für innovative KWK-Systeme reserviert; dieser Anteil steigt bis 2021 sukzessive auf 32,5 Prozent. Maximal werden 7 Cent bei konventioneller und 12 Cent je Kilowattstunde bei innovativer KWK für höchstens 30.000 bzw. 45.000 Vollbenutzungsstunden vergütet.

Die Bioenergieverbände und der Deutsche Bauernverband wiesen darauf hin, dass die Bioenergie in vielerlei Hinsicht einen hochwertigen Beitrag zu innovativen KWK-Systemen leisten könne. Allerdings können die Verbände nicht nachvollziehen, warum das BMWi die Anrechnung von erneuerbaren Brennstoffen auf den Mindestanteil erneuerbarer Wärme verbieten will. Um echte Innovationen anzureizen, sollten Projektierer einen möglichst großen wirtschaftlichen und technischen Gestaltungsspielraum bei der Konzeption ihrer KWK-Systeme erhalten.

www.bmwi.de

Ausschreibungen II: Erfolg bei PV-Freiflächenanlagen

Die Bundesregierung wertet die Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen als Erfolg. Wie aus einer Auswertung der Bundesnetzagentur hervorgeht, seien 96 Prozent aller in der ersten Ausschreibungsrunde 2015 bezuschlagten Projekte bis zum Stichtag realisiert worden.  Lediglich eine Anlage sei nicht bis zum 8. Mai auch am Netz gewesen. Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake zufolge sei das Ergebnis hervorragend. „Die Fördersätze wurden wettbewerblich ermittelt und jetzt steht fest, dass die Akteure ihre Projekte zu diesen Konditionen auch realisieren.“

2015 fanden insgesamt drei Ausschreibungsrunden für Photovoltaik-Freiflächenanlagen statt. Alle drei Ausschreibungsrunden mit einem Volumen von insgesamt 500 Megawatt waren von einer hohen Wettbewerbsintensität gekennzeichnet. Die Gebotsmenge war jeweils deutlich überzeichnet. Das Preisniveau ist von Runde zu Runde gesunken: von 9,17 Cent in der ersten Runde bis auf 6,58 Cent je Kilowattstunde im Februar 2017. Dies sei ein Indiz für die Effizienz des Ausschreibungsverfahrens. In der zweiten und dritten Runde hätten auch kleinere Akteure Zuschläge erhalten.

www.bundesnetzagentur.de

Sinkender Endenergieverbrauch?

Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass der Endenergieverbrauch in Zukunft sinken wird. Im Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan 2017 (NEEAP) heißt es, der Endenergieverbrauch habe im Jahr 2015 stagniert beziehungsweise sei gestiegen. Nach den an die EU übermittelten Daten erhöhte sich der Gesamtendenergieverbrauch von fast 8.698,8 Petajoule 2014 auf 8.876,6 Petajoule im Jahr 2015. „Gründe sind vor allem der kräftige Anstieg der Wirtschaftsleistung, ein Bevölkerungszuwachs sowie die im Vergleich zum Vorjahr ungünstigere Witterung.“

Insbesondere im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Klimaschutzprogramms 2020 werde jedoch mit einem zukünftigen Rückgang des Endenergieverbrauchs gerechnet. Schätzungen deuteten darauf hin, dass der Gesamtprimärenergieverbrauch in Deutschland zwischen 2008 und 2020 voraussichtlich um gut zwölf Prozent zurückgehen werde.

Der NEEAP geht auch auf den Umsetzungsstand des NAPE ein. Es seien Sofortmaßnahmen ins Leben gerufen worden, welche der Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen dienten. „Dazu zählen beispielsweise die Qualitätssicherung und Optimierung der bestehenden Energieberatungsprogramme des Bundes, die Weiterentwicklung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Weiterentwicklung der KfW-Energieeffizienzprogramme zur Förderung von Investitionen in energieeffiziente Technologien durch Unternehmen.“ Ergänzend habe die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen eingeführt, etwa das wettbewerbliche Ausschreibungsmodell für Energieeffizienz (STEP up!) oder eine Verpflichtung zur Durchführung eines Energieaudits für Nicht-KMU.

Eine Möglichkeit für entsprechende Einsparungen stellen auch Einsparcontracting-Modelle dar. Im Projekt Energy Performance Contracting Plus (EPC+) beteiligt sich die ASEW an einem von der EU geförderten Projekt, das die Erarbeitung eines standardisierten White Label-Ansatzes sowie die weitere Verbreitung dieser Contractingform zum Ziel hat.

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

 

Erneuerbare weltweit erste Wahl

Erneuerbare Energien gewinnen weltweit an Bedeutung. Wie die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) in ihrem Bericht „Rethinking Energy 2017“ betont, müssten jetzt die richtigen politischen Zeichen gesetzt werden. In seiner dritten Auflage stellt der Bericht heraus, dass der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien das Wirtschaftswachstum stärkt und neue Beschäftigungsmöglichkeiten schafft – und somit zum Wohl der Menschen und einer klimafreundlichen als auch friedlicheren Zukunft beitragen könne. Für eine nachhaltige Entwicklung seien erneuerbare Energien daher entscheidend, einschließlich des von den Vereinten Nationen vereinbarten Ziels, „erschwingliche, zuverlässige, nachhaltige und moderne Energie für Alle“ zu gewährleisten.

Maßgebliche Entscheidungen müssten nun von politischer Seite getroffen werden, gezielte Aktionen folgen. Richtlinien und Vorschriften seien dabei entscheidend für die Schaffung eines stabilen und attraktiven Marktes für regenerative Energien. Politische Regulierung sei vor allem erforderlich, um Risiken zu reduzieren und eine gerechte Finanzierung zu ermöglichen. Laut Bericht haben sich bis heute mehr als 170 Länder Energieziele gesetzt, fast 150 hätten Maßnahmen ergriffen, um Investitionen in erneuerbare Energietechnologien attraktiver zu machen.

Die Batteriespeicherung für Strom könnte sich nach Schätzung der IRENA von heute weniger als 1 Gigawatt bis auf 250 Gigawatt im Jahr 2030 erhöhen. Die globale Photovoltaik-Leistung stieg von 40 Gigawatt im Jahr 2010 auf 219 Gigawatt im Jahr 2015. Die gesamte Photovoltaik-Leistung könnte 2030 bis zu 7 Prozent der weltweiten Stromerzeugung ausmachen. Globale Investitionen in erneuerbare Energien stiegen von weniger als 44,9 Milliarden Euro in 2004 auf 312,6 Milliarden Euro 2015.

Ansprechpartner
Robert Grossmann
0221.931819-19
grossmann@asew.de

 

Bedarf für Netzreserve

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat den Netzreservebedarf für das kommende Winterhalbjahr und das Jahr 2018/2019 bestätigt. Für den Winter 2017/2018 müssen die Übertragungsnetzbetreiber über die bereits gesicherten Reserven noch eine Leistung in Höhe von 1.600 Megawatt beschaffen. Im Jahr 2018/2019 sinkt der Netzreservebedarf voraussichtlich deutlich und kann durch bereits gesicherte Netzreservekraftwerke aus Deutschland gedeckt werden. BNetzA-Präsident Jochen Homann zufolge würde nach wie vor eine Netzreserve benötigt, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten – vorübergehend auch in nennenswertem Umfang. „Im nächsten Jahr ist jedoch mit einer deutlichen Entspannung zu rechnen. Hierzu trägt insbesondere eine Engpassbewirtschaftung zu Österreich bei. Eine echte Trendwende ist jedoch erst zu erwarten, wenn nach Abschaltung der letzten Kernkraftwerke der erforderliche Netzausbau realisiert worden ist.“

Die Analysen weisen für den Winter 2017/2018 einen Bedarf an Reserveleistung in Höhe von 10.400 Megawatt aus. Dieser kann weitestgehend aus dem Bestand an Netzreservekraftwerken gedeckt werden. Hierzu zählen Kraftwerke aus Deutschland mit 5.700 Megawatt Kapazität und bereits kontrahierte Kraftwerke aus dem Ausland mit 3.100 Megawatt Kapazität. Ein guter Teil des neuen Bedarfs geht auf einen erhöhten Sicherheitsstandard zurück, den die Bundesnetzagentur bei der Berechnung angelegt hat. Neu ist, dass nunmehr auch die Möglichkeit systemrelevanter Mehrfachfehler berücksichtig wird. Im Vergleich zu den Vorjahresberechnungen steigt dadurch der für Spitzenzeiten maximal anzunehmende Redispatchbedarf noch einmal an.

Ansprechpartner
Christian Esseling
0221.931819-31
esseling@asew.de

 

Offshore-Windpark kommt ohne Förderung aus

Erstmals soll ein deutscher Offshore-Windpark komplett ohne staatliche Förderung gebaut werden. EnBW und die dänische Dong Energy setzten sich mit Projekten in der Nordsee in der ersten Offshore-Ausschreibung durch. EnBW erhielt den Zuschlag für den 900-Megawatt-Windpark He Dreiht, Dong für die 600-Megawatt-Projekte Energy Borkum Riffgrund West II, Gode Wind 03 und Northern Energy OWP.

Überraschend ist die niedrige Einspeisevergütung. Laut BNetzA-Präsident Jochen Homann liege der durchschnittliche gewichtete Zuschlagswert mit 0,44 Cent je Kilowattstunde weit unterhalb der Erwartungen. Die Ausschreibung habe damit Kostensenkungspotentiale freigesetzt, die den Ausbau der erneuerbaren Energien hierzulande günstiger machen werde. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten hat, liegt bei 6 Cent je Kilowattstunde. Ausgeschrieben war ein Volumen von rund 1.500 Megawatt.

Andere Bieter müssen nun auf die zweite Ausschreibungsrunde für Windkraft auf See hoffen. Sie erfolgt am 1. April 2018. Laut dem BNetzA-Präsidenten stelle die Offshore-Windenergie ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Nachdruck unter Beweis. Ob kommendes Jahr wieder so niedrige Preise erreicht werden können, sei aber offen.

Kritik kam vor allem von Seiten der Windenergieverbände. So reagierte der Bundesverband Windenergie (BWE) in einer Pressemitteilung eher ablehnend. Wenn EnBW die Investitionen für den Offshore-Windpark He Dreiht ohne Beihilfen am normalen Strommarkt refinanzieren wolle, sei dies ein „stark risikoorientiertes Verhalten“, das sich offenbar vor allem „mit den Erwartungen der staatlichen Anteilseigner“ erklären lasse. Womöglich sei der Kostenvoranschlag der siegreichen Konzerne nur deshalb so unschlagbar niedrig ausgefallen, weil die ihre Gebote aus den Erlösen ihres Stromvertriebs praktisch quersubventioniert hätten. Das „hoch spekulative“ Verhalten der Konzerne könne sich am Ende als „nicht belastbar“ erweisen. Würden die Windparks deswegen am Ende doch nicht gebaut, würde dies „energiewirtschaftliche Verwerfungen nach sich ziehen“.

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

 

Woche der Sonne 2017

Auch in diesem Jahr findet erneut die Woche der Sonne statt. Vom 17. bis 25. Juni 2017 können sich bundesweit Menschen in zahlreichen Veranstaltungen über die Vorteile der Nutzung erneuerbarer Energien, speziell der Solarenergie, informieren. Die Woche der Sonne ist die größte Aktionswoche für Solarenergie, Pellets und Wärmepumpen in Deutschland. Mit hunderten lokalen Veranstaltungen ermöglicht sie seit 2007 Interessierten den Austausch mit Fachleuten aus den Bereichen Energie, Wärmeversorgung, Wohnen und Bauen. Unter dem neuen Motto „Strom & Wärme im grünen Bereich“ wird die Woche der Sonne dieses Jahr erstmals gemeinsam vom Bundesverband Solarwirtschaft, vom Bundesverband Wärmepumpe und vom Deutschen Pelletinstitut veranstaltet.

Die Teilnahme an der Woche der Sonne ist kostenlos, eigene Veranstaltungen können ab sofort in den zentralen Veranstaltungskalender auf der Webseite www.woche-der-sonne.de eingetragen werden.

PV: Solarstromspeicher werden wirtschaftlich

PV-Lösungen sind nach wie vor ein attraktives Geschäftsfeld für Stadtwerke. Gerade auch die Entwicklung im Bereich der Speichertechnologie macht PV-Lösungen zunehmend interessant. Stellen die gesunkenen Einspeisevergütungen einen limitierenden Faktor dar, macht die Integration von Speichern Eigenversorgungsmodelle wieder attraktiver. Die Kostenentwicklung ist hier positiv: Innerhalb eines Jahres sind die Speicherkosten deutlich gefallen. Laut Berechnungen des Solar Clusters Baden-Württemberg fielen diese in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich um über zehn Prozent. Im ersten Quartal lagen sie teilweise bei nur noch rund 1.150 Euro pro Kilowatt Speicherkapazität. Laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) sind aktuell etwa 60.000 Speicher in Deutschland installiert; bis Ende 2018 könnte sich diese Zahl auf 100.000 Systeme erhöhen. 

Parallel entwickelt sich auch der PV-Markt zusehends positiv. 2017 ist in dieser Hinsicht sehr vielversprechend gestartet. Allein in den ersten beiden Monaten wurden Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 240 Megawattpeak realisiert. Die Anbieter technischer Ausrüstung verweisen zudem darauf, dass die eigenen Lagerbestände aufgrund guter Auftragseingänge aktuell erheblich schrumpfen.

Vielen Energieversorgern fehlt indes aktuell der passende vertriebliche Aufhänger, um Kunden entsprechende Angebote schmackhaft zu machen. Die ASEW unterstützt Stadtwerke seit letztem Jahr mit einer modularisierten White Label-Lösung. Diese wurde kürzlich um interessante Andockpunkte für weitere Folgedienstleistungen erweitert. Rund um einen eigenen PV-Rechner als Vertriebsinstrument ermöglicht das PV-Paket der ASEW die Nachrüstung von PV-Bestandsanlagen durch Solarstromspeicher, die Einbindung von Wärmepumpen als konstante Verbraucher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs sowie die Einbeziehung der Ladeinfrastruktur von E-Mobilitätsangeboten.

Darüber hinaus erarbeitet die ASEW aktuell auch ein Peer-to-Peer-Modell, das etwa Flatrateangebote für Endkunden ermöglicht. Einblick in Chancen des Geschäftsfelds sowie die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Stadtwerken und Dienstleistern geben wir am 22. Juni in Köln im Rahmen unserer kostenfreien Veranstaltung „Vertrieb von PV-Lösungen – Erfahrungsaustausch im Netzwerk“.

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de

Mieterstrom: Schub durch direkte Förderung?

Mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Förderung von PV-basiertem Mieterstrom hat die Bundesregierung eine wichtige Positionierung vorgenommen: Mieterstrommodelle, die sich auf die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen stützen, werden künftig besonders gefördert. Auch wenn die Rahmenbedingungen einige Einschränkungen enthalten, von der Vertragslaufzeit über die örtliche Begrenzung bis zur Preisgestaltung, könnte das Gesetz dem Vertrieb von Photovoltaik-Lösungen und PV-Mieterstromangeboten Schub geben.

Die ASEW bietet eine große Bandbreite an Unterstützung für die Implementierung eines Mieterstromangebots bei kommunalen Energieversorgern. In der Projektgemeinschaft Mieterstrom wurden Grundlagen für ein individuell anpassbares Mieterstromangebot gelegt. Die hier erarbeiteten Mustervertragsunterlagen und Umsetzungshilfen überlassen wir interessierten Stadtwerken im Rahmen eines Workshops vor Ort. Die Projektgemeinschaft setzt ihre Arbeit fort und erarbeitet aktuell ein Angebot, das unter anderem PV-basierte Mieterstrommodelle unter Einbindung von intelligenten Messsystemen ermöglicht.

Ansprechpartner
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de

Beleuchtungs-Contracting: Das eigene Portfolio ausbauen

Viele Stadtwerke setzen immer mehr auf Beleuchtungs-Contracting! Und die sich hier bietenden Rahmenbedingungen sind auch durchaus attraktiv: Überschaubare Konkurrenz, hohes Einsparpotenzial und kurze Amortisationszeiten erlauben die Konzeption eines interessanten Angebots und stärken die Kundenbindung. Allein die Ausschöpfung aller Effizienzpotenziale im Bereich Beleuchntung könnte europaweit bis 2026 rund 105 Terawattstunden Strom einsparen.

Gerade Unternehmen können von der Umrüstung auf LED siginifikant profitieren; längere Lebensdauer und höhere Effizienz sprechen für sich. Bis zur Hälfte der Stromkosten lassen sich einsparen.

Die ASEW unterstützt beim Auf- und Ausbau des Geschäftsfeldes – dank umfassender Expertise unserer Stadtwerke-Beratung:

  • Ein Inhouse-Seminar erschließt Kundenpotenziale über unsere White Label-Lösung zur Lichtberatung. Diese dient als Einstiegsprodukt in das Geschäftsfeld – passgenau, unkompliziert und kostengünstig.
  • In einem intensiven Workshop, der alle Arbeitsebenen versammelt, legen wir Grundlagen zum Geschäftsfeldausbau – Best Practices und BaFin-geprüfte Vertragswerke inklusive.
  • Dank Kooperationen mit Vertriebspartnern entstehen zukunftsfähige Konzepte, mit denen wir das Geschäftsfeld gemeinsam mit Ihnen praxisnah und gezielt fortentwickeln.

Ansprechpartner
Christoph Landeck
0221.931819-14
landeck@asew.de

Nächste ASEW-Veranstaltungen

13. und 14. Juni 2017, Hannover:
ASEW-Seminar „Beschwerde- & Konfliktmanagement“ >>

20. Juni 2017, Frankfurt am Main:
ASEW-Seminar „Mieterstrom weitergedacht“ >>

21. und 22. Juni 2017, Hannover:
ASEW-Seminar „Marketing & Werbung“ >>

27. bis 29. Juni 2017, Köln:
ASEW-Lehrgang „Energieeffizienzmanager“ >>

 

Partnerveranstaltungen

Woche der Sonne
17. bis 25. Juni 2017 >>

 

Inhouse-Seminare

Die Inhouse-Schulungen der ASEW sind eine gute Form, möglichst kostengünstig und flexibel viele Mitarbeiter zu schulen. Denn die Schulungen werden auf je spezifische Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten.

Ihnen schwebt beispielsweise ein konkretes Thema vor oder Sie möchten Ihren Vertrieb oder Ihre Mitarbeiter aus dem Kundenzentrum zu wichtigen Themen fit machen? Dann sprechen Sie uns an. Wir stimmen mit Ihnen die Inhalte ab, suchen die passenden Referenten und begeben uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach weiteren Stadtwerken in Ihrer Region. Somit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – sie schaffen es auf effiziente Weise, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden.

 

Ansprechpartnerin
Sabrina Pieruschka 
0221.931819-17
veranstaltungen@asew.de

Nächste ASEW-Arbeitskreise

31. Mai und 01. Juni 2017, Essen: 
Treffen aller Arbeitskreise im Rahmen von ASEW im Dialog 2017 >> 

Die Arbeitskreise der ASEW stehen allen ASEW-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Sitzungen teilzunehmen.

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

 Warenkorb

Mitgliederbereich 

<< September 2017 >>
  Mo Di Mi Do Fr Sa So
35 1 2 3
36 4 5 6 7 8 9 10
37 11 12 13 14 15 16 17
38 18 19 20 21 22 23 24
39 25 26 27 28 29 30
Heute: 21. September 2017

Newsletter