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E-Mobilität: China prescht voran

China fährt in Sachen E-Mobilität weiter vorweg: In Shanghai gibt es nun ein Solar-Ladecenter, das bis zu 400 Elektroautos täglich laden kann. Mit dem „Mega-Ladecenter“ geht in Shanghai nach zweijähriger Bauzeit die nach Unternehmensangaben größte Solar-Stromtankstelle der Welt in Betrieb.

Die chinesische Firma Tellus Power verwendet dabei Photovoltaik-Module, die von Asola aus Erfurt stammen. Auf rund 2.500 Quadratmeter Fläche befinden sich nun 44 Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die gebäudeintegrierten 90 Kilowatt-Solarmodule liefern für die direkte Fahrzeugladung bis zu 400 Kilowattstunde Strom pro Tag. Insgesamt kann die Solaranlage maximal 80.000 Kilowattstunden jährlich erzeugen. Der Strom wird teils für den Nachtbetrieb gespeichert und teils ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Auch betreffend der Förderung der E-Mobilität geht die chinesische Regierung anderen Wege als in Deutschland. Ab 2019 gilt hier eine Mindestquote für Elektroautos von zehn Prozent. Die Folge: Bald schon werden allein auf chinesischen Straßen mehr Batterie-elektrische Autos und Plug-In-Hybride rollen als in der restlichen Welt zusammen. Das dient nicht nur einer besseren Luft.

In Deutschland ist das Hauptinstrument der E-Mobilitätsförderung nach wie vor der sognenante Umweltbonus. Dieser scheint jetzt nach einer gewissen Zurückhaltung zu greifen. Die Zahl der Anträge hat sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfacht. Bis Ende November 2017 gab es bislang 42.251 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge wurde die Prämie bislang 24.547 Mal beantragt, 17.700 Mal für Hybridfahrzeuge und vier Mal, für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Aufsehen gab es dabei um den Hersteller Tesla, dessen Fahrzeug „Model S“ vom BAFA aus der Liste der förderfähigen Fahrzeuge gestrichen wurde. Um die Förderung zu erhalten, darf die Basisversion eines Fahrzeugs nicht mehr als 60.000 Euro kosten. Da besagtes Modell von Tesla deutlich über diesem Preis lag, entschloss sich der Hersteller, sämtliche Extras etwa ein Navigationssystem in ein „Komfortpaket“ auszulagern – damit sank der Grundpreis knapp unter die 60.000-Euro-Marke. Anonyme Testkäufer versuchten daraufhin eine Modell S-Basisversion zu kaufen. Von Tesla erhielten sie daraufhin jedoch den Hinweis, dass es das Modell S nicht ohne die Extras gebe.

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