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Energieverbrauch: Mehr Primärenergie für Deutschland

In Deutschland ist der Primärenergieverbrauch wieder leicht angestiegen. Die AG Energiebilanzen schätzt für das Jahr 2017 einen Energieverbrauch von etwa 13.600 Petajoule, ein Anstieg von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist auf die positive Konjunkturentwicklung und das kalte Wetter zu Jahresbeginn zurückzuführen. Die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien hat sich dank guter Windverhältnisse und einer leicht höheren Zahl von Sonnenstunden erhöht. In den ersten neuen Monaten legte der Anteil der erneuerbaren Energien um insgesamt 5,3 Prozent zu, am gesamten Primärenergieverbrauch waren sie mit 13,1 Prozent beteiligt.

Den größten Anteil hat jedoch nach wie vor Mineralöl mit 35 Prozent, gefolgt von Erdgas mit 23 Prozent. Beide legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu – um 2,6 bzw. 9 Prozent. Beim Erdgas ist der Grund für den Mehrverbrauch ein gestiegener Einsatz zur Strom- und Wärmeversorgung sowie in der Industrie. Mineralöl wurde in nahezu allen Bereichen mehr verbraucht. Braun- und Steinkohle kommen auf zusammen 22,5 Prozent, wobei der Verbrauch von Steinkohle um 7,6 Prozent zurückging. Dies ist vor allem auf eine stärkere Einspeisung von Strom aus regenerativen Quellen zurückzuführen. Die Braunkohle hingegen legte um 2,1 Prozent zu, was mit einer verbesserten Kraftwerksverfügbarkeit zusammenhängt. Die Atomenergie hatte in den ersten drei Quartalen einen Anteil von 5,9 Prozent, ein Rückgang von 13,5 Prozent.

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