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Energiewende: Alle Effizienzziele verfehlt?

Die Bundesregierung hat bei der Energiewende ihre wesentlichen Ziele weit verfehlt. Das macht eine Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft deutlich. So seien etwa demnach trotz Subventionen in dreistelliger Milliardenhöhe für den Ausbau der erneuerbaren Energien die CO2-Emissionen nicht wie geplant kontinuierlich gesunken. Stattdessen stagnieren diese seit 2014. Wie Studienautorin Almut Kirchner sagte, schaffe Deutschland eigentlich alle Effizienzziele nicht. Das Instrumentarium „passe nicht zum Zielsystem.“ Gemeint ist hier vor allem das EEG-Umlagensystem. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) macht allein die EEG-Umlage in diesem Jahr 24,2 Milliarden Euro aus.

So ist etwa der Verbrauch von Strom und Primärenergie seit 2015 wieder angestiegen. Nach den Planungen des Bundes hätte der Energiekonsum aber eigentlich sinken sollen. Dagegen ist die Energieproduktivität – das heißt das Verhältnis von Energieverbrauch zu Bruttoinlandsprodukt – rückläufig.

Beruhigend ist das Studienergebnis indes in Bezug auf den laufenden Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie. Nach Prognos-Einschätzung drohen deswegen keine Engpässe in der Stromversorgung. Es gebe ausreichend gesicherte Kraftwerksleistung.

www.prognos.com



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Markus Edlinger

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