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Osnabrück: Gekko-Beteiligung ad acta

Die Stadtwerke Osnabrück AG beenden zum Ende des Jahres ihren Strombezug aus dem Gemeinschafts-Kraftwerk Steinkohle (Gekko) in Hamm. Bereits 2015 waren die Stadtwerke aus dem Projekt von 23 Stadtwerken mit RWE ausgestiegen. An den Anteil gebunden war ein 20jähriger Abnahmevertrag für den in Hamm produzierten Strom. Ausschlaggebend für die nun vorzeitig erfolgte Kündigung war laut „Neue Osnabrücker Zeitung“ die Berufung auf eine dreijährige Ausstiegsoption. Damit verbunden: 20 Millionen Euro Verlust.

Geplant war das Stadtwerke-Projekt Gekko ursprünglich als Doppelblock am Standort des Kohlekraftwerks Westfalen. Während ein Block erst mit zwei Jahren Verzögerung ans Netz ging, wurde der zweite Block nie fertiggestellt. Der Kraftwerksstandort fügt damit seiner Liste von gescheiterten Projekten ein weiteres hinzu: Bis 1989 betrieben die später mit RWE fusionierten Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) hier mit dem THTR-300 das Modell eines heliumgekühlten Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktors.

www.stadtwerke-osnabrueck.de



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Markus Edlinger

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