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Springe: Aus örtlichem Holz wird Fernwärme

Die Stadtwerke Springe GmbH beziehen für das Fernwärmenetz der Stadt künftig einen Anteil Holz aus dem Stadtforst. Rund 50 Prozent des Holzbedarfs, knapp 2.000 Tonnen, soll der Forst künftig decken. Bei dem Holz handelt es sich weitgehend um bislang für die Spanplattenproduktion genutzte Stämme sowie einige Festmeter an zusätzlichem Holz. Laut Stadtförster Bernd Gallas helfen die Stadtwerke so dabei, die Überdüngung des Waldes mit Stickstoff zu reduzieren. Das zusätzlich von den Stadtwerken aus dem Stadtforst bezogene Holz ist weitgehend eine bislang ungenutzte Ressource. Es handelt sich um Äste und Baumkronen, die nach dem Einschlag liegen bleiben.

Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Diekmann ausführte, werde das Holz vor Ort zu Hackschnitzeln verarbeitet und dann per LKW zum Heizwerk nahe der Industriestraße gebracht. „Das sorgt für eine gute Klima-Bilanz“. Lediglich die Hälfte des benötigten Holzes werde dann künftig nach den Plänen noch von außerhalb zugekauft. Sorgen um Kahlschlag muss man sich hier nicht machen: Das von den Stadtwerken bezogene Holz ist etwa die Hälfte derjenigen Biomasse, die Jahr für Jahr dort auch nachwächst.

Das künftig so befeuerte Heizwerk liefert zwei Drittel des Energiebedarfs des Fernwärmenetzes. Gut ein Fünftel stammt aus einer Biogasanlage, weitere 15 Prozent aus einer Power-To-Heat-Anlage sowie einem Erdgas-Brenner.

www.stadtwerke-springe.de



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Markus Edlinger

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