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PV: Guter Jahresschluss, viel Luft nach oben

Das vergangene Jahr lief recht erfreulich für den PV-Bereich. Allerdings ist 2017 erneut weit davon entfernt, ein Spitzenjahr genannt zu werden. Nach den Daten der Bundesnetzagentur wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1,75 Gigawatt Leistung aus Neuanlagen installiert. Damit wurde der Zielwert von 2,5 Gigawatt erneut deutlich unterschritten. Dennoch ist das mit rund 16 Prozent Zuwachs im Vergleich zu 2016 ein deutlich besserer Wert. Insgesamt sind in Deutschland damit rund 43 Gigawatt PV-Leistung installiert. Der jährliche Zubau nimmt sich indes trotz der erneuten Verteidigung einer internationalen Spitzenposition angesichts eines Solarzubaus von mehr als 50 Gigawatt in China allein 2017 eher bescheiden aus.

Aus den Zubauzahlen resultiert eine Stabilisierung der Fördersätze. Der aus dem Zubau der vergangenen sechs Monate hochgerechnete Jahres-Solarzubau liegt mit 1.704 Megawatt gerade noch so hoch, dass es keinen Anstieg des anzulegenden Werts gemäß §49 EEG 2017 gibt. Konkret erhalten neue Kleinanlagen bis 10 Kilowattpeak einen anzulegenden Wert von 12,6 Cent je Kilowattstunde, Anlagen im Leistungsbereich von 40 bis 750 Kilowattpeak 11,01 Cent je Kilowattstunde.

Die erhöhte Nachfrage liegt laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) insbesondere an den stark gesunkenen Photovoltaik-Preisen. Sie bleibe aber weiterhin hinter dem klimapolitisch Notwendigen zurück. Die Bundesregierung müsse deshalb bestehende Marktbarrieren und Photovoltaik-Ausbaudeckel beseitigen und die Ausbauziele deutlich heraufsetzen.

Vielen Energieversorgern fehlt aktuell der passende vertriebliche Aufhänger, um Kunden PV-Angebote näherzubringen. Die ASEW unterstützt Stadtwerke dabei mit einer modularisierten White Label-Lösung. Diese wurde 2017 um weitere Peripherieangebote erweitert. Rund um einen eigenen PV-Rechner als Vertriebsinstrument ermöglicht das PV-Paket der ASEW die Nachrüstung von PV-Bestandsanlagen durch Solarstromspeicher sowie die Einbindung von Wärmepumpen als konstante Verbraucher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs.

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de



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Ansprechpartner:

Markus Edlinger

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