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Energiearmut: EU-Kommission richtet Beobachtungsstelle ein

Die EU hat eine neue Beobachtungs-Plattform zum Thema Energiearmut gestartet. Das „Energy Poverty Observatory“ (EPOV) ist eine Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, die einzelnen Mitgliedsstaaten in der Bekämpfung von Energiearmut zu unterstützen. Das „Energy Poverty Observatory“ (EPOV) ist dabei bewusst als Online-Plattform angelegt. Hierdurch sowie durch die Überwachungsstelle soll die Messung und Beobachtung von Energiearmut verbessert werden. Weiterhin soll der Austausch von Best Practices unterstützt werden.

Das EPOV wurde von einem Konsortium bestehend aus 13 Organisationen entwickelt. Die Führung liegt bei der Universität Manchester. Beteiligt sind auch das Wuppertal Institut und ecofys.

Unter anderem definiert die Plattform vier Hauptindikatoren zur Messung von Energiearmut: Ausstehende Zahlungen bei Energierechnungen, versteckte Energiearmut (Anteil Bevölkerung mit absoluten Energieausgaben unter der Hälfte des Median-Wertes), mangelnde Fähigkeit zur ausreichenden Wärmebereitstellung in Haushalten sowie ein hoher Anteil der Ausgaben für den Bereich Energie.

So soll eine zentrale Datenbasis und Vergleichbarkeit erreicht werden. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission für die Energieunion, Maroš Šefčovič, betonte die Bedeutung der Bekämpfung von Energiearmut für ein gerechtes und solidarisches Europa. Neben den Arbeiten zur EPOV-Plattform verwies er zudem auf die laufenden Verhandlungen zum Winterpaket. Im Rahmen des Winterpakets spiele das Thema Energiearmut an zahlreichen Stellen eine wichtige Rolle.

https://ec.europa.eu/commission/commissioners/2014-2019_de



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Markus Edlinger

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Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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