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Osnabrück: Rollout startet

Die Stadtwerke Osnabrück AG haben mit dem Rollout intelligenter Messsysteme begonnen. Bis 2032 sollen dabei 100.000 analoge durch digitale Stromzähler ersetzt werden. Kunden soll das trotz der gesetzlichen Möglichkeiten hierzu nichts kosten. Stadtwerke-Vorstand Christoph Hüls zufolge wolle man den Kunden nichts aufoktroyieren, aber das Unternehmen sei nun einmal gesetzlich verpflichtet, die digitale Messtechnik flächendeckend in die Haushalte und Betriebe zu bringen.

Begeisterung klingt anders, das ist aber erklärbar. Denn die Vorteile der smarten Zähler, sprich Stromfresser zu identifizieren, Schwachlastzeiten auszuschöpfen und Geld zu sparen, können vorläufig aufgrund des dafür fehlenden Gesetzesrahmens nicht genutzt werden. Der Grund: Mit jedem kleinen Schritt zur Digitalisierung müssten viele große Schritte für den wirksamen Datenschutz eingeplant werden.

In Osnabrück haben sich die Stadtwerke für einen raschen Komplettrollout entschieden. Das heißt, dass Kunden ab 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch ein intelligentes Messsystem, Kunden mit geringerem Verbrauch eine moderne Messeinrichtung erhalten. Die Zähler werden immer dann umgerüstet, wenn für das Altgerät nach acht Jahren eine turnusmäßige Eichung fällig ist. 10.000 Zähler sollen laut dem zuständigen Projektleiter David Randel von der SWO Netz GmbH so in den kommenden drei Jahren eingebaut werden.

www.stadtwerke-osnabrueck.de



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Markus Edlinger

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