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Braunkohlekonversion: BMWi startet Ideenwettbewerb

Auch wenn es keinen Kohleausstiegsplan gibt, sammelt der Bund doch Ideen für die Zukunft der Braunkohleregionen nach der Kohlenutzung. Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Ideen- und Projektwettbewerb in den Braunkohlerevieren Lausitz, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier gestartet. Die Grundlage bildet dabei das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ als Teil des Energie- und Klimafonds. Damit wird die Strukturentwicklung in den Braunkohlerevieren mit jährlich 4 Millionen Euro gefördert. Die Regionen haben hierzu sogenannte Regionale Investitionskonzepte (RIK) vorgelegt.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sieht die sozialverträgliche Gestaltung des Strukturwandels wie auch die Reduzierung der Treibhausgasemissionen gleichberechtigt als langfristige Transformation im Rahmen der Energiewende. „Mir ist es wichtig, dass die Betroffenen direkt vor Ort ihre Ideen einbringen können.“ Die Menschen, die Unternehmen und die Initiativen aus den Braunkohlerevieren sollen so unterstützt werden, konkrete Projekte und Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um die Zukunft ihrer Region aktiv zu gestalten. Neben der Regionalförderung und den verschiedenen Innovationsprogrammen sei vor allem auch das Engagement vor Ort ein zentraler Erfolgsfaktor für wirtschaftliche Entwicklung, neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Die Ideen- und Projektwettbewerbe fördern konkrete Projekte mit bis zu 200.000 Euro. Verantwortlich zeichnet hier jedoch nicht das BMWi, sondern die Reviere selbst: Sie machen die Wettbewerbsaufrufe, wählen die zu fördernden Projekte aus und wickeln die Förderung ab.

Das Modellvorhaben „Unternehmen Revier“ ergänzt die bestehende Regionalförderung durch die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wie auch die Innovations- und Technologieförderung des Bundes, die nach den Worten des BMWi „bereits heute insbesondere auch den Braunkohlegebieten zugutekommen“.

www.bmwi.de



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