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Netzstabilität: Neuer Kostengipfel

Die Kosten zur Stabilisierung des Stromnetzes sind auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Übertragungsnetzbetreibers Tennet hervor. Demnach belaufen sich die entsprechenden Kosten zur Netzstabilisierung für das vergangene Jahr auf vermutlich mehr als eine Milliarde Euro. 2016 lagen die Kosten bei 660 Millionen Euro nach dem Rekordjahr 2015 mit 710 Millionen Euro. Tennet ist aufgrund einer Vielzahl an regenerativen Erzeugern in der Regelzone am stärksten von Engpassmanagement-Kosten betroffen.

Tennet-Geschäftsführer Lex Hartmann zufolge habe das Unternehmen mehr denn je damit zu tun, das Netz zu stabilisieren. Grund sei dabei vor allem der unzureichende Netzausbau, der mit dem Zubau erneuerbarer Energien in keiner Weise Schritt halte. „Bis das Energiewende-Netz gebaut ist, werden wir das Stromnetz weiter mit teuren Notmaßnahmen stabilisieren müssen“. Besserung sei nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. „Bevor es besser wird, wird es erst einmal schlechter.“

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