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EU-Energieeffizienzziel wird angepasst

Beim Treffen der EU-Energieminister Ende Juni haben sich die EU-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, die Energieeffizienz in Europa bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Damit wird das bisherige Ziel einer Energieeinsparung von 20 Prozent bis 2020 erweitert. Mit dieser Festlegung gingen die europäischen Energieminister zwar über das bereits 2014 vom Europäischen Rat angedachte Einsparziel von 27 Prozent hinaus. Sie blieben aber unter der vom Europäischen Parlament geforderten 40-Prozent-Marke. Zudem soll die neue Marke für die Mitgliedstaaten rechtlich unverbindlich bleiben.

Die Energieminister einigten sich auch auf eine Fortschreibung der Vorgabe, die Energieeffizienz jährlich um 1,5 Prozent zu steigern, über das Jahr 2020 hinaus. Diese Marke kann jedoch in den Jahren 2026 bis 2030 auf 1,0 Prozent gesenkt werden, falls die Überprüfung der Zielerreichung im Jahre 2024 keine Verfehlung des Effizienzziels erwarten lässt.

Die Regelungen zur Novellierung umfassen darüber hinaus unter anderem weitere Elemente zur Senkung der Energiekosten für Haushalte und Unternehmen sowie zur Bekämpfung von Energiearmut.

Eine Möglichkeit für Effizienzsteigerungen stellen auch Einsparcontracting-Modelle dar. Im Projekt Energy Performance Contracting Plus (EPC+) beteiligt sich die ASEW an einem von der EU geförderten Projekt, das die Erarbeitung eines standardisierten White Label-Ansatzes sowie die weitere Verbreitung dieser Contractingform zum Ziel hat.

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Markus Edlinger

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