BG

Erneuerbare schon 2020 günstigste Energieform?

Erneuerbare Energien werden im Jahr 2030 die billigste Form der Stromerzeugung in den G20-Staaten sein. Das zeigt eine Studie, die von der finnischen Lappeenranta Universität im Auftrag von Greenpeace Deutschland durchgeführt wurde. Demnach ist in der Hälfte der untersuchten Länder der Strom aus erneuerbaren Quellen bereits seit zwei Jahren billiger oder gleich teuer wie Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken. So sei in großen Teilen Europas, in Südamerika, den USA und Australien die Windkraft bereits im Jahr 2015 die billigste Energiequelle gewesen. Darüber hinaus werde dank des technischen Fortschritts Solarenergie im Jahr 2030 in vielen G20-Nationen sogar billiger als Windkraft sein.

Die Greenpeace-Studie wird von einer Analyse der US-Investmentbank Morgan Stanley gestützt. Die Morgan Stanley-Analysten gehen sogar von einem weitaus früheren Zeitpunkt aus. Demnach könnten erneuerbare Energien bereits 2020 „die weltweit billigste Form der Energieerzeugung sein“. Der wichtigste Treiber sei nicht die Politik, sondern der wirtschaftliche Rahmen. Mehrere wichtige Märkte hätten in letzter Zeit einen „Wendepunkt“ erreicht. So seien die Preise für Solarmodule in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gesunken. Noch besser sieht es bei der Windenergie aus. In Ländern mit günstigen Windbedingungen koste Windstrom nur die Hälfte oder ein Drittel der Energie, die in Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugt werde. Dieser Vorteil werde sich dank immer effizienterer Windturbinen weiter verstärken.

Ansprechpartner
Christian Esseling 
0221.931819-31
esseling@asew.de

 



zurück

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

 Warenkorb

Mitgliederbereich 

<< Oktober 2017 >>
  Mo Di Mi Do Fr Sa So
39 1
40 2 3 4 5 6 7 8
41 9 10 11 12 13 14 15
42 16 17 18 19 20 21 22
43 23 24 25 26 27 28 29
44 30 31
Heute: 16. Oktober 2017

Newsletter