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Netzentgelte: Angleichung auf dem Weg

Der Bundesrat hat bei seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) gebilligt. Dieses sieht eine weitgehende Vereinheitlichung der Netzentgelte auf der Übertragungsebene bis 2023 vor. Schrittweise sollen nun die Netzentgelte bundesweit einheitlich auf die Stromkunden verteilt werden. Bislang müssen die Bundesländer, die am meisten zum Ausbau der erneuerbaren Energien beitragen, auch überproportional für die Kosten des Netzausbaus aufkommen. Nun sollen die Stromkunden in Ost- und Norddeutschland ab 2019 schrittweise entlastet werden.

Der Bundesrat stimmte darüber hinaus dem ebenfalls im NeMOG vorgesehenen Erhalt der vermiedenen Netzentgelte für steuerbare dezentrale Anlagen zu sowie der schrittweise Abschaffung selbiger für Wind- und Solarkraftwerke.

Ebenfalls dem Bereich Netze widmet sich das SINTEG-Forschungsprojekt WindNODE, an dem auch die ASEW sich beteiligt. Ziel ist es, Lösungen und Ansätze für die Netze zu erproben, die diese auch bei weiter steigenden Anteilen volatiler Erzeugung stabil halten.

www.bundesrat.de



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Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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