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Schlechtere Rahmenbedingungen für Stadtwerke

Die wirtschaftliche Situation eines Großteils der deutschen Stadtwerke wird sich bis 2020 verschlechtern. Darauf verweist eine Analyse der Euler Hermes Rating Deutschland GmbH. Bis 2020 erhöht sich demnach die Verschuldungsrate im Schnitt von 53,3 auf 61 Prozent. Das Eigenkapital werde aufgezehrt, die Rendite verringere sich von 8,2 auf 2,5 Prozent.

Um diesen finanziell schwierigen Zeiten entgegenzutreten, sei eine „Welle der Konsolidierung“ bei Stadtwerken zu erwarten. Für eine Verbesserung der Situation könnten Kooperationen und Zusammenschlüsse sorgen. Kleinere Stadtwerke können die notwendigen Anpassungen wohl nicht aus eigener Kraft bewältigen. Und auch für große Versorger stelle diese Entwicklung eine Herausforderung dar. Grund für die sich verschlechternden Finanzen sei die Reform der Energiewende. Investitionen in den dezentralen Netzausbau und erneuerbare Energien führen in diesem Kontext zu einem steigenden Finanzierungsbedarf. Der bei Euler Hermes Rating für die Bewertung kommunaler Unternehmen zuständige Karl Holger Möller sagte dem Handelsblatt, zur Erschließung neuer Erlösquellen und Technologien müssten die Stadtwerke ihre Organisationsstrukturen grundlegend verändern und die Kapitalmarktfähigkeit ihrer Geschäftsmodelle erhöhen.

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