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Netzstabilität: Belastung durch erneuerbare Energien

Volatile Stromerzeugung belastet die Stromnetze offenbar stärker als bislang angenommen. Das geht aus einer Studie hervor, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist und in „Scientific Reports“ veröffentlicht wurde. Ein Forschungsprojekt unter der Leitung vom Professor für Theoretische Physik Dr. Stefan Kettemann untersuchte, mit welcher Geschwindigkeit und auf welche Weise sich Störungen im Netz ausbreiten. Dabei fanden sie heraus, dass selbst kleinste Schwankungen etwa durch einen kurzzeitigen Anstieg der Stromeinspeisung noch über große Distanzen messbar sind.

Dabei zeigte sich aber auch: Bestimmte Netzstrukturen sind robuster als andere. Laut Projektleiter Prof. Kettemann habe das Team besonders überrascht, dass baumartig aufgebaute Verteilernetze, die vom Generator bis zum Verbraucher führen, stabiler gegenüber solchen Störungen seien als engmaschige Verbundnetze, in denen die Stromleitungen in vielen Schleifen kreisförmig zusammengeschlossen sind. Hier wäre eher das Gegenteil zu erwarten gewesen.

Das Projekt wurde im Rahmen der Forschungsinitiative Stromnetze vom Bundesforschungsministerium finanziert. Die Jacobs University ist über das Verbundprojekt „Collective Nonlinear Dynamics of Complex Electricity Grids“ (CoNDyNet) an der Forschungsinitiative Stromnetze beteiligt.

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

 



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