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Trier, Schwedt & Konstanz: Erfolg beim VKU-Innovationspreis 2017

Der VKU-Innovationspreis 2017 geht in diesem Jahr an gleich drei ASEW-Mitgliedsunternehmen. Die Jury wählte sie aus den über 40 eingegangenen Bewerbungen als Preisträger aus. Die ausgezeichneten Projekte reichen vom Breitbandausbau auf dem Land bis zur energieautarken Kläranlage. VKU-Präsident Michael Ebling betonte bei der Verleihung anlässlich der diesjährigen VKU-Verbandstagung, „dass die enorme Bandbreite aller Bewerbungen zeigt, wie vielfältig und modern kommunale Unternehmen sind. Alle Prämierten sind wichtige Ideengeber für die Branche.“

In der Kategorie Kommunale Wasser-/Abwasserwirtschaft waren die Stadtwerke Trier AöR mit dem Projekt „Energieautarkes Hauptklärwerk“ erfolgeich. Den Stadtwerken gelang es, das Klärwerk vom Stromfresser zum „intelligenten Vorzeigebetrieb“ zu entwickeln. Die Energie, die die Anlage benötigt, erzeugt sie völlig autark aus Klärgas, Solar- und Windenergie – inzwischen sogar mehr als benötigt. Eine weitere Besonderheit: Der Abgleich von Energiebedarf und -erzeugung gelingt dank eines künstlichen neuronalen Netzes in Echtzeit – also nicht nur bilanziell.

Preisträger Breitband/Telekommunikation sind die Stadtwerke Schwedt GmbH mit dem Projekt „Digitalisierung des ländlichen Raumes und Schaffung von smarten Anwendungsfällen“: Seit 1998 betrachten die Stadtwerke Telekommunikation als Teil der Daseinsvorsorge. 2012 haben die Stadtwerke als erster kommunaler Energieversorger in Deutschland das eigene Breitbandnetz rückkanalfähig gemacht – zur Übertragung weiterer Dienste wie Telefonie und Internet. Die Stadtwerke Schwedt arbeiteten konsequent daran, die letzten „weißen Flecken“ bei der Breitbandversorgung im Umland auszumerzen und Energie- und Telekommunikationsdienstleistungen zu kombinieren. So wurden etwa früh die Grundlagen für Demand-Side-Management und Smart-City-Anwendungen gelegt.

Den Sonderpreis „Regionale Energiewende“ errangen die Stadtwerke Konstanz GmbH. Ihr Projekt „Mieterstrommodell mit variablen Tarifen auf Basis intelligenter Messsysteme“ überzeugte die Jury, weil es dezentral organisiertes Energieliefer-Contracting mit Telekommunikation und Smart Metering zukunftsträchtig verknüpft. Ziel der Stadtwerke war es, alternative wie intelligente Vermarktungsmöglichkeiten für dezentral erzeugten Strom zu finden. Weil die Erzeugung regional erfolgt, bleibt die Wertschöpfung vor Ort und Kundenbindung wird gefördert. Von Anfang an haben die Stadtwerke dabei geplant, auch Produkte von anderen Unternehmen zu adaptieren.

www.swt.de
www.stadtwerke-schwedt.de
www.stadtwerke-konstanz.de



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Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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