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Sinkender Endenergieverbrauch?

Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass der Endenergieverbrauch in Zukunft sinken wird. Im Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan 2017 (NEEAP) heißt es, der Endenergieverbrauch habe im Jahr 2015 stagniert beziehungsweise sei gestiegen. Nach den an die EU übermittelten Daten erhöhte sich der Gesamtendenergieverbrauch von fast 8.698,8 Petajoule 2014 auf 8.876,6 Petajoule im Jahr 2015. „Gründe sind vor allem der kräftige Anstieg der Wirtschaftsleistung, ein Bevölkerungszuwachs sowie die im Vergleich zum Vorjahr ungünstigere Witterung.“

Insbesondere im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und des Klimaschutzprogramms 2020 werde jedoch mit einem zukünftigen Rückgang des Endenergieverbrauchs gerechnet. Schätzungen deuteten darauf hin, dass der Gesamtprimärenergieverbrauch in Deutschland zwischen 2008 und 2020 voraussichtlich um gut zwölf Prozent zurückgehen werde.

Der NEEAP geht auch auf den Umsetzungsstand des NAPE ein. Es seien Sofortmaßnahmen ins Leben gerufen worden, welche der Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Maßnahmen dienten. „Dazu zählen beispielsweise die Qualitätssicherung und Optimierung der bestehenden Energieberatungsprogramme des Bundes, die Weiterentwicklung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Weiterentwicklung der KfW-Energieeffizienzprogramme zur Förderung von Investitionen in energieeffiziente Technologien durch Unternehmen.“ Ergänzend habe die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen eingeführt, etwa das wettbewerbliche Ausschreibungsmodell für Energieeffizienz (STEP up!) oder eine Verpflichtung zur Durchführung eines Energieaudits für Nicht-KMU.

Eine Möglichkeit für entsprechende Einsparungen stellen auch Einsparcontracting-Modelle dar. Im Projekt Energy Performance Contracting Plus (EPC+) beteiligt sich die ASEW an einem von der EU geförderten Projekt, das die Erarbeitung eines standardisierten White Label-Ansatzes sowie die weitere Verbreitung dieser Contractingform zum Ziel hat.

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

 



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