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Atomenergie: Unsichere Reaktoren an der Grenze?

Experten bezweifeln die Sicherheit der beiden Atomkraftwerke Tihange und Cattenom. So sieht ein sicherheitstechnisches Gutachten des Ökoinstituts Mängel im französischen Cattenom vor allem im Falle eines Erdbebens oder eines schweren Flugzeugabsturzes. Für das belgische AKW Tihange kommt die International Nuclear Risk Assessment Group (Inrag) sogar zu dem Schluss, dass das Kraftwerk zumindest vorübergehend stillgelegt werden müsse.

Das Ökoinstitut sieht in seinem Gutachten zahlreiche Defizite vor allem in Cattenom. Insbesondere gegen Erdbeben, den Absturz eines großen Flugzeuges und Sabotageakte sei das Kraftwerk nicht ausreichend gesichert. Zudem sei die Notstromversorgung nicht ausreichend. Außerdem mahnt das Gutachten an, es müsse unterschiedlich konstruierte Systeme zur Wärmeabführung in der Anlage geben. Damit soll verhindert werden, dass ein Konstruktionsfehler zum Ausfall gleich mehrerer redundanter Systeme durch die gleiche Ursache führen kann. Das Atomkraftwerk stelle somit ein hohes Risiko für die gesamte Region dar. Gleichsam stellt das Gutachten aber auch fest, dass das Kraftwerk nicht unsicherer sei als andere französischen Anlagen.

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