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Energienetze: Thüringen strebt eigene Regulierungsbehörde an

Das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen will künftig in Eigenregie die regionalen Energienetze regulieren. Wie die „Thüringer Allgemeine“ berichtete, werde der entsprechende Vertrag mit der Bundesnetzagentur laut der thüringischen Energieministerin Anja Siegesmund bis Ende kommenden Jahres gekündigt. Thüringen wäre damit das elfte Bundesland mit einer eigenen Landesregulierungsbehörde. Die restlichen Bundesländer lassen die Aufgabe via Organleihe durch die BNetzA erledigen.

Nach den Planungen des Energieministeriums soll die Regulierung in Thüringen in den Händen von fünf bis sieben Fachleuten liegen. Für die Arbeit der Behörde veranschlagt es Kosten von knapp 950.000 Euro jährlich. Weil dann keine Kostenerstattung mehr an die BNetzA erfolgen müsste und es Gebühreneinnahmen gebe, würde die zusätzliche Belastung für den Landeshaushalt bei jährlich unter 600.000 Euro liegen. Dafür läge die Entscheidungskompetenz dann aber beim Land.

www.thueringen.de/th8/tmuen/index.aspx



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