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Mobilität: Europäische Batterieproduktion zentral

Die EU-Kommission sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Autoindustrie in Bezug auf alternative Antriebe. Der Kommissions-Vizepräsident und für das Thema Energie zuständige Kommissar Maroš Šefčovič schlug deshalb die Gründung eines europaweiten Konsortiums zur Fertigung von Batterien vor. Das solle verhindern, dass Europa im weltweiten Wettbewerb zurückfällt. Damit die europäische Autoindustrie gegenüber denen der USA und Chinas wieder in Führung gehe, stünden umfangreiche Fördermittel bereit. Zwei Milliarden Euro könnten abgerufen werden, um unter anderem zu Batterien und alternativen Antrieben zu forschen. „Das Ziel ist, schnell viel mehr Autos mit alternativen Antrieben auf die Straße zu bringen“.

Tatsächlich ist die Industrie auf dem Gebiet äußerst zurückhaltend, weil sich die Zellen am günstigsten aus Fernost beziehen lassen. Zwar gibt es derzeit Überlegungen zur Zellfertigung in Europa, etwa vom Technikkonzern Bosch. Aber zuletzt hat etwa Volkswagen explizit erklärt, nicht selbst in die Produktion einzusteigen.

Die Zahlen der Neuzulassungen im September haben den Trend hin zu alternativen Antrieben unterdessen erneut untermauert. Mit 8.674 neuzugelassenen Hybridfahrzeugen kamen Neuwagen mit alternativen Antrieben auf einen Zuwachs von 76,4 Prozent, davon 3.118 Plug-in-Hybride. Für letzteres Segment bedeutet das deutlich mehr als eine Verdopplung (+119,6 Prozent). Reine Elektrofahrzeuge legten mit 2.247 Fahrzeugen um 36,9 Prozent zu.

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