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Blockchain: Energiewirtschaft zurückhaltend

Bei den Unternehmen im Energiemarkt herrscht weithin Verunsicherung hinsichtlich des Themas Blockchain. Das geht aus einer Befragung des Marktforschungsinstituts Trendresearch hervor. Demnach seien 80 Prozent der angefragten potenziellen Teilnehmer der Studie „Blockchain in der Energiewirtschaft“ nicht zu einem Gespräch bereit gewesen oder fühlten sich nicht in der Lage dazu. Das zeige, wie hoch der Anteil der Unternehmen sei, für die die Blockchain eine noch „rein[...] spekulative und/oder undurchschaubare Thematik darstellt“.

Unter den 36 Unternehmen, die zu einem Interview bereit waren, sieht allerdings ein großer Teil erhebliches Potenzial der Blockchain, den Energiemarkt zu verändern. 49 Prozent gehen von einer disruptiven Entwicklung aus, können sich also vorstellen, dass bestehende Produkte oder Dienstleistungen möglicherweise vollständig verdrängt werden. Weitere 15 Prozent gehen von einer starken Ausbreitung aus. Nur 6 Prozent räumen der neuen Technologie sehr geringes Potenzial ein. Gefragt nach der Anwendung sehen die Unternehmen das größte Potenzial bei der dezentralen Erzeugung (41 Prozent), weiterhin bei der Elektromobilität (34 Prozent) und bei Marketing und Vertrieb (31 Prozent). Auch bei der Bestimmung der Herkunftsnachweise von Ökostrom können sich 31 Prozent eine Blockchain-Anwendung vorstellen.

Die ASEW liefert zwar keinen Königsweg hin zur Einbindung in den Vertrieb. In unserem youtube-Kanal bieten wir aber ein kurzes Interview zum Thema.

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