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COP23: Ein Stück Südsee um den Langen Eugen

Bonn ist als Gastgeberstadt der zweiten Folgekonferenz der Teilnehmerstaaten des Klimaabkommens von Paris sowie der 23. internationalen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (Conference of the Parties, COP23) gut gerüstet. Diese Überzeugung brachte zumindest der Koordinator der COP23 für die Stadt, Stefan Wagner, im Interview mit der Deutschen Welle zum Ausdruck. Wagner sagte, etwas in dieser Größenordnung habe es noch nicht in Bonn gegeben. Momentan sei „aber noch wahnsinnig viel Arbeit. Wir arbeiten hart daran, dass die Konferenz gut über die Bühne geht, so dass sich alle Gäste während der Konferenz wohlfühlen.“ Für Bonn sei die COP23 eine einmalige Chance, sich als junger UN- und Nachhaltigkeitsstandort zu präsentieren.

Gastgeber der Konferenz ist die Republik Fidschi. Da es vor Ort für die erwarteten 25.000 Teilnehmer jedoch nicht genügend Platz gibt, springt Bonn als Sitz des UN-Klimasekretariats in die Bresche; die Bundesrepublik leistet zudem technische Unterstützung. Der Konferenzort ist in zwei Zonen aufgeteilt. Zur sogenanten Bula-Zone rund um das World Conference Center und den ehemaligen Abgeordneten-Büroturm Langer Eugen haben lediglich Mitglieder der Länderdelegationen Zutritt. Der Name stammt aus dem Fidschi und bedeutet „Hallo!“ oder „Willkommen!“.

Die Veranstalter wollen jedoch auch nicht-staatlichen Akteuren Raum geben, um die Bedeutung dieser Initiativen hervorzuheben. Nicht-staatliche Organisationen können ihre Klimaaktivitäten in der Bonn-Zone vorstellen und die Verhandlungen mit ihren Ideen ergänzen. Hier finden auch Veranstaltungen der Global Climate Action Agenda statt, es gibt weitere Side Events und Ausstellungen sowie Länderpavillons. Deutschland präsentiert dabei eigene Initiativen im deutschen Pavillon.

Unterdessen fordert das EU-Parlament mit Blick auf die nächste Runde der UN-Klimagespräche die EU auf, eine Strategie zur Umsetzung der Emissionsfreiheit bis 2050 vorzulegen. In einer Entschließung einigten sich die Abgeordneten auf Empfehlungen an die EU-Institutionen und Mitgliedstaaten. Sie appellieren an die EU-Staats- und -Regierungschefs, das Übereinkommen von Paris in EU-Recht umzusetzen, die Klimaschutzziele der EU zu stärken und ihre umweltpolitischen Instrumente zu verbessern.

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Markus Edlinger

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