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Photovoltaik: Potenzial systematisch unterschätzt

Das verfügbare PV-Potenzial wird seit Jahren unterschätzt. Darauf weisen Ergebnisse einer Metastudie hin, die unter Federführung von Felix Creutzig vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change erstellt wurde. Der Befund wurde im Magazin „Nature Energy“ veröffentlicht. Demnach hätten vor allem die schnelle Weiterentwicklung der Technologie und erheblich gefallene Kosten dazu beigetragen, dass die tatsächliche PV-Stromerzeugung höher ausfalle als von vielen Studien prognostiziert. Photovoltaik könnte bis 2050 zwischen 30 und 50 Prozent der weltweit benötigten Energie liefern.

Die Forscher verweisen unter anderem darauf, dass die global installierte PV-Leistung von 1998 bis 2015 jährlich durchschnittlich um 38 Prozent zugenommen habe. Demgegenüber habe etwa die Internationale Energieagentur (IEA) für die Jahre 1998 bis 2010 lediglich ein Wachstum von zwischen 16 und 30 Prozent vorhergesagt. Auch der Weltklimarat IPCC, der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderung (WBGU) sowie Greenpeace gingen von zu geringen Zuwachsraten aus.

Dafür sei unter anderem wesentlich, dass viele Studienautoren die Wirkung staatlicher Fördermaßnahmen sowie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung auf die PV-Nutzung unterschätzten. Auch die rasante technologische Weiterentwicklung sowie parallel fallende Kosten seien so nicht einberechnet worden.

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