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Einspeisevorrang: Nicht in Stein gemeißelt?

Der Einspeisevorrang für erneuerbare Energien hat die Energiewende vermutlich wie kein zweites Instrumentarium befeuert. Nun denkt die Bundesregierung über eine „Relativierung“ nach. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema „Netzengpässe und Netzausbau“ hervor.

Hatte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) noch Ende Mai dementiert, den Einspeisevorrang für erneuerbare Energien aufgeben zu wollen, heißt es in der Antwort nun, man denke über eine mögliche „Relativierung“ nach.

Das BMWi verweist in der Antwort auf die Studie „Entwicklung von Maßnahmen zur effizienten Gewährleistung der Systemsicherheit im deutschen Stromnetz“. „Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich durch eine moderate Relativierung des Einspeisevorrangs für Erneuerbare Energien und KWK-Anlagen im Netzengpassmanagement nennenswerte Netzengpasskosten einsparen lassen“. Die Bundesregierung prüfe derzeit, ob und gegebenenfalls wie die Vorschläge aus der Studie umgesetzt werden könnten.

www.bundesregierung.de



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