BG

Mieterstrom: Förderung wenig gefragt

Die Nachfrage nach geförderten Mieterstrommodellen bleibt auch über ein Jahr nach Einführung überschaubar. Laut Zahlen der Bundesnetzagentur wurden zwischen Ende Juli 2017 und dem 31. Juli 2018 insgesamt 162 PV-Mieterstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund vier Megawatt erfasst. Das Mieterstromgesetz erlaubt die Förderung von maximal 500 Megawatt pro Jahr. Damit sind im ersten Jahr nur 0,81 Prozent des möglichen Gesamtvolumens ausgeschöpft worden.

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es dazu, man beobachte die Wirkung des Gesetzes, „aber zunächst muss das Gesetz auch im Markt wirken können“. Vom Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer, heißt es, das Modell, über Privilegierung bei Netzentgelten Mieterstrommodelle zu fördern, sei kompliziert und berge soziale Risiken. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nannten das Mieterstromgesetz deutlich kürzer einen „Rohrkrepierer“. Laut dem Vize-Fraktionschef Oliver Krischer sei das Gesetz schon vor einem Jahr als viel zu bürokratisch und ineffizient kritisiert worden. „Wieder einmal haben Union und SPD unter Beweis gestellt, dass sie nicht willens oder in der Lage sind, die notwendigen nächsten Schritte in der Energiewende zu gehen.“

Ansprechpartner
Christoph Landeck
0221.931819-18
landeck@asew.de



zurück

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

 Warenkorb

Mitgliederbereich 

<< Oktober 2018 >>
  Mo Di Mi Do Fr Sa So
40 1 2 3 4 5 6 7
41 8 9 10 11 12 13 14
42 15 16 17 18 19 20 21
43 22 23 24 25 26 27 28
44 29 30 31
Heute: 19. Oktober 2018

Newsletter