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Tübingen: Genossenschaften an Bord

Vier Energiegenossenschaften haben 15 Prozent der Anteile an einem Solarpark der Stadtwerke Tübingen GmbH gekauft. Der Bürgerenergie Tübingen eG, ErneuerbareEnergien Neckar-Alb eG, erneuerbare Energien Rottenburg e.G. und Ökumenische Energiegenossenschaft Baden-Württemberg e.G. sind fortan am Solarpark in Engstingen-Haid beteiligt. Wie die Stadtwerke mitteilten, stärkten die beteiligten Bürgergenossenschaften gemeinsam mit den Stadtwerken Tübingen das kommunale Engagement für die Energiewende in Baden-Württemberg.

Mit mehr als 12.400 Solarmodulen und vier Wechselrichtern produziert der Solarpark auf der Schwäbischen Alb rund 3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom. In einer Mitteilung der Stadtwerke heißt es, durch ihre Beteiligung „übernehmen die vier bürgerlichen Energiegenossenschaften Verantwortung für die Energiewende auf kommunaler Ebene“. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, bewertet die Beteiligung als positives Signal: „Blau machen ist wieder erlaubt und das freut mich. Bis vor Kurzem war es wegen der durch die BaFin auferlegten Prüfungspflichten recht schwierig und langwierig, Beteiligungen zwischen Bürgerenergiegenossenschaften an Projekten der erneuerbaren Energien zu initiieren. Umso erfreulicher ist es, dass die gemeinsamen Anstrengungen beim Solarpark-Projekt in Engstingen-Haid nun mit der erfolgreichen Unterzeichnung der Beteiligung Früchte getragen haben.“

Für Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke, zeige die Beteiligung von gleich vier Bürgerenergiegenossenschaften nicht nur, „dass das Interesse an solchen Projekten und Beteiligungen in unserer Region vorhanden ist, sondern auch, dass solche Modelle praxistauglich und zukunftsfähig sind. Auf diese Weise werden Bürgerinnen und Bürger direkt und vor ihrer Haustüre an der Energiewende beteiligt. Das ist gut für die Kommunen und für die Energiewende insgesamt, denn diese kann nur gelingen, wenn breite Akzeptanz und auch konkretes Engagement auf kommunaler Ebene entsteht. […] Wenn wir es schaffen, Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, sei es bei Wasser-, Wind- oder Sonnenkraft, durch Bürgerbeteiligungen kommunal zu stärken und damit in der Bevölkerung zu verankern, haben wir für die Energiewende viel gewonnen.“

 

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