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ASEW-Newsletter
Ausgabe Nr. 08/2015

Mit der Jahresrechnung nicht alleingelassen: Der Rechnungserklärer

Im Oktober ist es erneut so weit: Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) geben die Höhe der verschiedenen Umlagen und Aufschläge bekannt. Bereits jetzt liegen einige wichtige Faktoren vor: Das Umlagenkonto, das von den ÜNB geführt wird – noch im April wies dies einen Kontostand von mehr als fünf Milliarden Euro auf –, ist zum dritten Mal in Folge um mehr als eine halbe Milliarde Euro geschrumpft. Agora Energiewende geht deshalb von einer Erhöhung der EEG-Umlage für 2016 auf etwa 6,5 Cent je Kilowattstunde aus. Parallel zeichnet sich auch die Anhebung des KWKG-Aufschlags ab.

Vermutlich werden die Kundencenter somit wieder mit einer Flut von Anfragen zu kämpfen haben, wenn bald darauf tausende Jahresrechnungen bei Privatkunden eingehen. Die ASEW bietet genau hierfür als Unterstützung ein neues Online-Werkzeug: Den Rechnungserklärer. Unkompliziert auf Ihre Webseite eingebunden, klärt der Rechnungserklärer viele Kundenfragen. Er lässt sich ebenso einfach von den Beratern im Kundenzentrum einsetzen.

Neben der Erklärung der Jahresrechnung beantwortet der Rechnungserklärer Fragen rund um den Zähler, geht in einem Quiz auf Höhe und Zusammensetzung des Strompreises ein, erläutert in einem verschlagworteten Glossar über 100 Begriffe, die sich auf den meisten Stromrechnungen finden, und bietet Kunden die Möglichkeit, Ihre Zählerstände elektronisch zu übermitteln.

Darüber hinaus erstellt der Rechnungserklärer mit wenigen Angaben eine Verbrauchsanalyse, die mit dem durchschnittlichen Verbrauch in Deutschland verglichen wird, gibt Hinweise zu Einsparmöglichkeiten und bietet die Möglichkeit zur Einbindung der ASEW-Erklärfilme zur Strompreiszusammensetzung oder zur Energieberatung. Abrundend kann der Rechungserklärer Kunden auch in anderen Sprachen zugänglich gemacht werden: Neben Englisch, Türkisch und Russisch stehen auf Anfrage auch weitere Sprachen  zur Verfügung.

Testen Sie den ASEW-Rechnungserklärer einfach hier. Zugangsdaten stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.

 

Ansprechpartner
Erdal Tosun
0221.931819-29
tosun@asew.de

Neuer Erklärfilm in der ASEW-Mediathek

Die ASEW baut das Angebot ihrer Mediathek weiter aus. Seit kurzem ist ein neuer Erklärfilm verfügbar. Dieser widmet sich in der gewohnt witzig-ansprechenden Weise dem Thema Energieberatung: Was ist eigentlich eine Energieberatung? Was habe ich als Kunde von der Energieberatung meines Stadtwerkes zu erwarten? Und lohnt sich der Gang zum Kundenzentrum überhaupt? Diese Fragen klärt unser ASEW-Erklärfilm in der gewohnt zurückgenommenen Optik. Für jedes Stadtwerk, das auf seine Energieberatung aufmerksam machen will, ist der ASEW-Erklärfilm ein echter Gewinn. Für Nutzer unseres Virtuellen Beratungszentrums wird der Erklärfilm automatisch in das Programm integriert.

Darüber hinaus finden sich in der ASEW-Mediathek weitere Erklärfilme, die sich etwa der Klimaneutralstellung oder den einzelnen Bestandteilen des Strompreises widmen. Gerade diese sind jedes Jahr aufs Neue aktuell, wenn die Jahresrechnungen versandt werden. Mit den Erklärfilmen zur Strompreiszusammensetzung zeigen Sie Ihren Kunden, wie viele staatlich festgelegte Aufschläge, Steuern und Umlagen den Strompreis verteuern.

Machen Sie sich einfach ein eigenes Bild von den ASEW-Erklärfilmen und schauen Sie vorbei unter www.asew.de/mediathek. Über die Erklärfilme hinaus finden Sie hier weitere ansprechende Medien, die Mitgliedern zumeist kostenlos zur Verfügung stehen.

 

Ansprechpartner
Michael Kreusch
0221.931819-20
kreusch@asew.de

BaFin gibt ASEW-Mustervertrag grünes Licht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem ASEW-Mustervertrag zum PV-Pachtmodell grünes Licht gegeben. Mit dem sogenannten Negativattest bestätigte die BaFin der ASEW nun auch offiziell, dass der gemeinsam mit der Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG entwickelte Vertrag in keinem Konflikt mit dem Kreditwesengesetz (KWG) steht.

Geschäfte, die auf Grundlage des Mustervertrags erfolgen, sind demnach nicht dem KWG unterworfen. „Uns war von Beginn an bewusst, dass ein Vertrag wie unser Mustervertrag zur PV-Pacht besonderer Sorgfalt bedarf“, sagt Sarah Scholz, Kunden- und Produktmanagerin bei der ASEW. „Die sorgfältige, juristische Prüfung unseres Mustervertrags führte zu einer entsprechend risikoorientierten Gestaltung. Insofern waren wir sicher, dass es seitens der BaFin keine Bedenken geben wird.“

Der Vertrag entstand in Kooperation mit den Osterholzer Stadtwerken. „Wir setzen den Vertrag mit großem Erfolg in unserem Netzgebiet ein“, so Klaus Brinkmann, Abteilung Energievertrieb der Osterholzer Stadtwerke. „Unsere Kunden erreichen ein Stück Energieautarkie, die ohne uns so nicht möglich wäre. Durch die richtig gewählte Verteilung und Gewichtung der Risikosphären weist unser Mustervertrag keine rechtlichen Fallstricke auf. Insofern war die Entscheidung der BaFin folgerichtig. Wir freuen uns, dass unsere Kunden so ein weiteres Stück Rechtssicherheit erhalten.“

Die BaFin hob in ihrer Begründung hervor, dass im Mustervertrag „keine vollständige Verlagerung des Investitionsrisikos“ auf eine der beiden Parteien erfolgt. Die Überlassung der Anlage stehe im Vorder-grund, damit sei eine Tätigkeit auf Basis des Vertrages nicht erlaubnispflichtig im Sinne des KWG.

„Stadtwerke, die sich für den Aufbau des Geschäftsfeldes PV-Pacht interessieren, sind mit unserem Mustervertrag auf der sicheren Seite“, so Sarah Scholz. „Das Geschäftsfeld PV-Pacht ist eine Option, die Stadtwerke gründlich prüfen sollten. Der Vorteil liegt eindeutig in der langfristig angelegten Versorger-Kunden-Beziehung. Da eine vollständig autarke Versorgung nur in den seltensten Fällen zu gewährleisten ist, ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für Folgedienstleistungen.

 

Ansprechpartner
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de

ASEW stellt erstes Stadtwerk klimaneutral

Anfang Dezember blickt die Welt nach Frankreich, wenn in Paris die UN-Klimakonferenz eröffnet wird. Europa will dort als weltweiter Vorreiter Impulse für den Klimaschutz und gegen die globale Erwärmung setzen. Stadtwerke sind auch auf diesem Feld schon länger aktiv. Die Stadtwerke Unna GmbH etwa beliefern seit vielen Jahren alle Kunden ausschließlich mit Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.

Die ASEW hat die Stadtwerke nun dabei begleitet, einen weiteren, entscheidenden Schritt zu einer noch nachhaltigeren Unternehmensausrichtung zu tun: Die Stadtwerke Unna sind seit kurzem vollständig klimaneutral. Die Klimaneutralstellung wurde durch die ASEW in Kooperation mit der KlimaManufaktur, gemeinsame Tochter der Stadtwerke Burg und von FutureCamp, durchgeführt. Die ASEW hat die Berechnung der ermittelten Mengen auf Basis von anerkannten Regeln vorgenommen. Die Gesamtemissionen wurden durch den Kauf und die Stilllegung der entsprechenden Emissionsminderungszertifikate durch die KlimaManufaktur kompensiert. Die ASEW kooperiert seit Februar 2015 mit der KlimaManufaktur. Auf der Grundlage der Klimaneutralstellung der ASEW-Geschäftsstelle entstand die Idee, diese Leistung auch mit Fokus auf Stadtwerke anzubieten.

„Das Beispiel der Klimaneutralstellung der Stadtwerke Unna zeigt, welchen Vorteil das ASEW-Netzwerk bietet“, sagt Torsten Brose, Leiter Themen und Produkte bei der ASEW. „Die Erfahrungen eines Mitglieds, der Stadtwerke Burg, und deren Angebote über die KlimaManufaktur nutzt die ASEW zum Vorteil weiterer Mitglieder. So können wir unseren Mitgliedern eine Klimabilanzierung inklusive anschließender Neutralstellung mit überschaubarem finanziellem wie personellem Aufwand anbieten.“

 

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

Augsburg: Netzgesellschaft gegründet

Die swa Netze GmbH wird ab sofort Betreiber der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH. Am 25. August wurde die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen. Die neue Netzgesellschaft tritt an die Stelle der früheren Stadtwerke-Tochter Netze Augsburg GmbH. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Augsburg Energie GmbH.

In der swa Netze GmbH sind künftig mehr als 500 der rund 1.800 Mitarbeiter der Stadtwerke angestellt. Geschäftsführer bleibt der Chef der bisherigen Netze Augsburg GmbH, Dr. Franz Otillinger. Die Neuausrichtung wurde durch veränderte Vorgaben der Bundesnetzagentur notwendig. Auch die Strom-, Gas- und Fernwärmenetze selbst sind künftig Eigentum der swa Netze GmbH. Das Wassernetz ist nicht betroffen und verbleibt weiterhin bei der ebenfalls 100-prozentigen Stadtwerke-Tochter Stadtwerke Augsburg Wasser GmbH.

 

www.sw-augsburg.de

Karlsruhe: Erfolg mit PV-Pachtmodell

Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben mit „Mein Solardach" ein Online-PV-Pachtmodell gestartet. Interessierte können über das Internet eine komplette Solaranlage pachten. Der Vorteil: Sowohl die Investitionskosten, als auch die Planung und das technische Risiko übernehmen die Stadtwerke. Wie Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe, mitteilte, könnten Kunden mit dem gepachteten Solardach eigenen Strom produzieren und zum Großteil auch selbst verbrauchen. Der nicht selbst genutzte Solarstrom werde ins Netz eingespeist und nach dem EEG vergütet.

Ein weiterer Vorteil für Kunden in Baden-Württemberg: Die gepachteten Solaranlagen gelten als Ausgleichsmaßnahme zur Erfüllung des baden-württembergischen EWärmeG. Es schreibt vor, dass Hausbesitzer bei einer Heizungssanierung 15 Prozent der Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen decken oder die Energieeffizienz mit anerkannten Ausgleichsmaßnahmen steigern müssen.

 

www.stadtwerke-karlsruhe.de

Bremen: Schub für Start-ups

Die swb Erzeugung AG & Co. KG startet mit dem „kraftwerk – city accelerator bremen“ ein Startup-Förderprogramm. Dieses setzt seinen Fokus auf die Herausforderungen und Möglichkeiten der Stadt der Zukunft. Startups, die sich mit neuen Prozessen aus den Bereichen Energieversorgung und Abfallwirtschaft beschäftigen, können sich bis zum 30. September 2015 für das Kraftwerk-Förderprogramm bewerben.

Eine mit Energieexperten, Professoren und Vertretern der Wirtschaft besetzte Jury wählt aus den Bereichen „Energie für meine Stadt“ und „Abfallmanagement der Zukunft“ die vielversprechendste Geschäftsidee aus. Inhaltlich sollen sich die Startups mit der nachhaltigen Sicherung des täglichen Energiebedarfs oder der Vermeidung bzw. Verwertung von Abfall beschäftigen.

Die Teilnahme am Förderprogramm ist durchaus attraktiv: Pro Teammitglied fließen für ein Jahr 1.500 Euro. Zudem stellt die swb einen Arbeitsplatz im Kraftwerk im Herzen von Bremen zur Verfügung, Branchenexperten begleiten als Coach. Das ausgewählte Projekt kann zudem auf ein fachlich versiertes Netzwerk zugreifen, das die Gründungsidee zum Unternehmen entwickelt.

 

www.swb-gruppe.de

Osterholz: Positive Bilanz zum fünften Geburtstag

Die Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG haben zum fünften Geburtstag viel Lob der regionalen Wirtschaft erhalten. Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel sagte auf einem Empfang für regionale Vertreter aus Wirtschaft und Politik, das Unternehmen habe sich in einer Zeit mit vielen Herausforderungen immer mehr von einem Stadt- zu einem Kreiswerk entwickelt.

Die Osterholzer Stadtwerke waren 2010 durch Fusion der Gemeindewerke Lilienthal, der Gemeindewerke Ritterhude und der Stadtwerke Osterholz-Scharmbeck entstanden. Neben den drei Kommunen ist auch Bremen über die swb Vertrieb Bremen GmbH Anteilseigner der Osterholzer Stadtwerke.

Mit rund 37 Millionen Euro wurde rund die Hälfte der Bilanzsumme in den letzten fünf Jahren investiert. Neben dem Erwerb von Stromnetzen standen vor allem Investitionen in die Versorgungssicherheit im Mittelpunkt. Die Osterholzer Stadtwerke sind für die Gesellschafter eine ertragreiche Beteiligung: Eine Umsatzsteigerung von etwa 15 Prozent gegenüber den einzelnen Vorgängergesellschaften ist die Bilanz der letzten fünf Jahre.

In den kommenden Jahren soll vor allem die Kooperation mit Sparkasse und Volksbank ausgebaut werden. Diese bildet die Grundlage für den Ausbau von Service und Kundennähe in vier weiteren Gemeinden des Landkreises. Aus den ehemaligen Stadt- und Gemeindewerken soll so immer mehr ein Kreiswerk mit starker kommunaler Verankerung entstehen.

 

www.osterholzer-stadtwerke.de

Herten: BHKW zu virtuellem Kraftwerk vernetzt

Die Hertener Stadtwerke GmbH erforschen im Projekt „Die Stadt als Speicher“ in den kommenden Jahren, wie verschiedene Aspekte der Energieversorgung aufeinander einwirken. Im Mittelpunkt stehen Erzeugungsanlagen, die Energie auch dann produzieren, wenn sie möglicherweise nicht vollständig gebraucht wird. Das betrifft insbesondere Solar- und Windkraftanlagen. Durch eine geschickte Vernetzung und die Analyse der Lastenkurve soll dieses Problem behoben werden.

Thorsten Rattmann, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke, verspricht sich von den Ergebnissen des Projektes Schub für die Stadtwerke. „Wenn die Energiewende erfolgreich sein soll, muss die kommunale Energieerzeugung und Verteilung weiter im Fokus bleiben und intelligent eingesetzt werden.“ In der zweijährigen Planungsphase hat unter anderem das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Ideen im Bereich der Speichermöglichkeiten eingebracht.

Ziel des Projektes ist es, durch die Vernetzung von Verbraucher und Erzeuger die Lastenkurve langfristig zu senken. Die in das Projekt eingebundene TU Dortmund analysiert Daten der dezentralen Erzeugungsanlagen und vergleicht diese mit der Lastenkurve. Dies betrifft unter anderem drei Blockheizkraftwerke, eine Photovoltaik-Anlage, einen Windstrom-Elektrolyseur und drei Wärmepumpen. Die Stadtwerke rüsteten Mitte August bereits die BHKW mit einem steuerbaren Speicherelement aus. Dies ermöglicht die Vernetzung der Anlagen zu einem virtuellen Kraftwerk. Die Stadtwerke wollen damit den Energiefluss im Netz optimieren. Stadtwerke-Geschäftsführer Rattman zufolge führe der Erfolg des Feldversuchs dazu, dass die Stadtwerke „Kunden zukünftig attraktive Tarifmodelle anbieten und gleichzeitig die Energiewende weiter nach vorne bringen“ könnten.

 

www.hertener-stadtwerke.de

Soest: Tochter für Energiedienstleistungen

Die Stadtwerke Soest GmbH gründen eine eigene Energiedienstleistungs-GmbH. Nach dem Aufbau einer neuen Vertriebsfirma für Gas und Strom im benachbarten Arnsberg und der Gründung einer neuen Gesellschaft für Windparks und Photovoltaik-Anlagen ist dies die dritte Neugründung in Folge. Die neue Firma soll dazu beitragen, die Kundenbindung bei den Stadtwerken zu stärken. Kunden soll hier die gesamte Bandbreite an Energiedienstleistungen von der Energieberatung bis zu fertigen Produktlösungen angeboten werden.

Die Stadtwerke bieten bereits seit geraumer Zeit verschiedene Energiedienstleistungen an. Allerdings wurde dabei immer wieder die Frage einer möglichen Befangenheit aufgeworfen: Da ein Interesse am Absatz möglichst großer Strom- und Gasmengen bestehe, könne es kaum ernsthaft Interesse an Beratungen zum Energiesparen geben. Auch dieser Kritik begegnen die Stadtwerke mit der Gründung der neuen Gesellschaft.

Bereits jetzt können Kunden aus einem breiten EDL-Portfolio wählen. So planen und betreiben die Stadtwerke etwa auf Wunsch bei Kunden Solarstrom-Anlagen. 60 Verträge hat Soest bereits abgeschlossen. Neben solchen Angeboten soll die neue Gesellschaft weitere Contracting-Modelle anbieten: Zusätzlich zur PV-Pacht auch für die Bereiche Kälte, Licht, Wärme und Druckluft, für Zertifizierungen, für Projektmanagement und für Energieeffizienzanalysen. Bereits im Jahr 2020 soll die neue Gesellschaft über drei Millionen Euro Umsatz erzielen und einen Rohgewinn von 1,6 Millionen Euro einbringen.

 

www.stadtwerke-soest.de

Erster kommunaler Windpark offiziell in Betrieb

Der erste kommunale Windpark Deutschlands, Trianel Windpark Borkum, ist offiziell in Betrieb genommen worden. An dem Offshore-Projekt sind laut Angaben von Trianel 33 Stadtwerke, vor allem aus Nordrhein-Westfalen, beteiligt. Nach den Projektionen der Betreibergesellschaft sollen die 40 Turbinen des Windparks mit einer Leistung von 200 Megawatt mehr als 800 Gigawattstunden Strom produzieren.

Wegen einer mehrfachen Verschiebung der Netzanbindung verzögerten sich die Bauarbeiten. Wie Klaus Horstick, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, mitteilte, hätten die Gesellschafter aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz auch in kritischen Phasen zusammengestanden und das Nordseeprojekt ermöglicht. Geplant ist bereits eine weitere Ausbaustufe mit nochmals 40 Windrädern. Den Baubeschluss erwarte man kommendes Jahr. Die Betreibergesellschaft ist nach eigenen Angaben für die Ausbauphase gut vorbereitet. Man könne dabei von den Erfahrungen der letzten sieben Jahre profitieren.

 

www.trianel.com

BMWi veröffentlicht Referentenentwurf zum KWKG

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen überarbeiteten Entwurf zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) veröffentlicht. Das Ziel: Die Kraft-Wärme-Kopplung soll stärker als bislang gefördert werden. Dazu werden die Zuschläge je Kilowattstunde ebenso erhöht wie der Förderdeckel von 750 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro angehoben wird. Am markantesten ist sicherlich der neue Bezugswert für das KWK-Ausbauziel von 25 Prozent bis 2020. Künftig bezieht sich dieser Zielwert nicht mehr auf die gesamte Stromerzeugung in Deutschland, sondern auf die „regelbare Nettostromerzeugung“, also auf die Erzeugung sämtlicher Energieträger außer der fluktuierenden Erzeugung aus Windkraft und Solaranlagen. Im ersten Entwurf für die KWKG-Novelle sollte sich das Ausbauziel sogar nur auf die Erzeugung thermischer Kraftwerke beziehen. Der KWKG-Aufschlag könnte sich hierdurch allerdings von aktuell 0,254 Cent je Kilowattstunde im Segment der nicht privilegierten Kunden auf bis zu 0,53 Cent je Kilowattstunde mehr als verdoppeln.

Der Entwurf stieß auf ein geteiltes Echo. Während VKU-Präsident Ivo Gönner von einem „guten Signal“ durch die höhere KWK-Förderung sprach, nannte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) den Vorschlag „unverständlich“ und nicht ausreichend. Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) kritisiert den weitgehenden Ausschluss der industriellen KWK aus der Förderung. Der Biogasrat sprach gar von einer „vertanen Chance“.

Die ASEW sieht vor allem das fast völlige Ignorieren der Rolle innovativer Energiedienstleistungen kritisch. ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz sagte, insbesondere die Benachteiligung von KWK-Strom, der nicht in das öffentliche Netz eingespeist werde, sei eine schwerwiegende Festlegung. „Hierdurch werden Geschäftsmodelle, die auf solche Lösungen abgestimmt sind, beschränkt. Viele Stadtwerke haben in den letzten Jahren entsprechende Angebote, etwa Mieterstrommodelle, entwickelt. Diese sehen sich nun veränderten Rahmenbedingungen gegenüber, die sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit auswirken.“

 

www.bmwi.de

Strommarktdesign: Stufenweiser Aufbau einer Kapazitätsreserve

Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich auf die Ausgestaltung des Strommarktes 2.0 festgelegt. Das geht aus dem Anfang des Monats bekanntgewordenen Entwurf für ein Strommarktgesetz hervor. Dieses soll das Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ in gesetzliche Regelungen überführen.

In dem Entwurf heißt es, Kapazitätsmärkte führten sehr häufig zu Überkapazitäten, wiesen eine hohe Komplexität auf und seien eine erhebliche Gefahr von Regulierungsversagen. Die Bundesregierung setzt stattdessen auf eine Strompreisbildung möglichst ohne staatliche Eingriffe.

Hierzu soll das Ziel verankert werden, „die Preisbildung für Elektrizität durch wettbewerbliche Marktmechanismen zu gewährleisten und die Marktpreissignale für Erzeuger und Verbraucher zu stärken“. Netzbetreiber sollen zudem die Möglichkeit einer Spitzenkappung von EEG-Strom erhalten, das heißt sie dürfen für die „Netzplanung [...] die prognostizierte jährliche Stromerzeugung“ je Wind- oder Solaranlage „um bis zu drei Prozent“ reduzieren. Dies soll helfen, die Netzausbaukosten zu minimieren und eine bessere Netzplanung zu ermöglichen.

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit soll eine Kapazitäts- und Klimareserve eingeführt werden. Diese „dient einerseits der Absicherung des Strommarktes, andererseits der Erreichung des nationalen Klimaschutzzieles für 2020.“ Das Instrument soll dann greifen, wenn „trotz freier Preisbildung an der Strombörse kein ausreichendes Angebot existiert, um einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage zu ermöglichen.“ Die länger diskutierte Kapazitätsreserve wird um ein Klimasegment erweitert. Dieses soll ausschließlich aus Braunkohlekraftwerken bestehen und schrittweise auf eine Kapazität von 2,7 Gigawatt ausgebaut werden. Die in der Reserve zusammengeführten Kraftwerke sollen nach vier Jahren komplett vom Netz gehen: „Durch den Reservebetrieb und die anschließende Stilllegung werden die Kohlendioxidemissionen im deutschen Stromsektor substantiell verringert.“

Kritisch könnte indes die Einschätzung des Instruments der Kapazitäts- und Klimareserve durch die EU werden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, sieht die Europäische Kommission die Struktur „eindeutig“ als Beihilfe. Die Kommission erkenne demnach bislang keine Notwendigkeit für Reservekraftwerke. Die Energienetze der Staaten müssten nur besser vernetzt sein und die Nachfrage flexibler gesteuert werden. Übergangsweise akzeptiere die Kommission mittlerweile Subventionen für die Bereitstellung von Erzeugungskapazitäten. Dafür bestünden aber klare Regeln: So müssten die Subventionen technologieneutral ausgestaltet sein und CO2-arme Kraftwerke bevorzugen. Beide Kriterien werden aber nicht von der Kapazitätsreserve erfüllt.

Der Entwurf des Strommarktgesetzes soll bis Herbst 2016 in eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes münden.

 

www.bmwi.de

EU-Kommission erwägt regionale Vorgaben für EE-Ausbau

Die Europäische Kommission will die EU-Staaten offenbar doch noch auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Senkung ihres Energieverbrauchs bis zum Jahr 2030 verpflichten. Zwar will die Kommission nicht am Beschluss der Staats- und Regierungschefs rütteln, keine verpflichtenden nationalen Vorgaben für die Klimaziele zu machen. Sie prüft stattdessen aber die Einführung verpflichtender regionaler Vorgaben. Das geht aus einem internen Diskussionspapier der Kommission hervor. Eine Gruppe von Ländern – das könnten Deutschland, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Österreich sein – müsste dann etwa den Anteil der Wind- oder Solarenergie am Gesamtverbrauch gemeinsam auf ein von der EU vorgegebenes Durchschnittsniveau steigern.

Die EU hat bisher nur bindende Ziele für die Senkung des Kohlendioxidausstoßes verabschiedet. Die Staats- und Regierungschefs haben sich vergangenen Herbst darauf geeinigt, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu senken. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch soll bis dahin auf 27 Prozent steigen, die Energieeffizienz sich um 27 Prozent verbessern.

 

http://ec.europa.eu/index_de.htm

Zweite PV-Ausschreibungsrunde erfolgreich beendet

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die zweite Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beendet. Dabei erhielten 33 Gebote mit einem Gebotsumfang von fast 160 Megawatt den Zuschlag. Ein Unternehmen leistete im Anschluss keine Zweitsicherheit an die BNetzA und kann somit das bezuschlagte Projekt nicht realisieren. Laut BNetzA-Vizepräsident Peter Franke hat sich der „positive Eindruck der ersten Ausschreibungsrunde“ verfestigt. Die hohe Beteiligung sei ein gutes Signal für die Energiewende. Zudem zeige sich in der zweiten Runde, dass auch vermeintlich weniger professionelle Anlagenbetreiber günstig anbieten und Zuschläge erhalten könnten.

Bei der BNetzA gingen insgesamt 136 Gebote für Projekte mit einem Volumen von 558 Megawatt ein; das Ausschreibungsvolumen von 150 Megawatt war also erneut deutlich überzeichnet. Die Zahl der Unternehmen, die letztlich einen Zuschlag erhielten, ist insgesamt gestiegen. Erfolgreich waren insbesondere Multiprojektbieter, aber unter anderem auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Die Ermittlung des Zuschlagswertes erfolgte in der zweiten Ausschreibungsrunde im Einheitspreisverfahren (uniform pricing). Der Gebotswert des letzten Gebots, das einen Zuschlag erhält, ist der Zuschlagswert aller anderen erfolgreichen Gebote. Der Zuschlagswert liegt bei 8,49 Cent je Kilowattstunde. Damit ist er deutlich geringer als der bis zum 1. September geltende Wert von 8,93 Cent je Kilowattstunde.

Laut BNetzA-Präsident Jochen Homann hätten die Bieter auf den hohen Wettbewerbsdruck in der ersten Ausschreibungsrunde mit durchgehend niedrigeren Gebotswerten reagiert. Nun beobachte man gespannt, wie die Realisierung der Projekte vorangehe.

 

www.bundesnetzagentur.de

 

EEG 2014 bremst Biomasse aus

Ein geändertes Förderregime, insbesondere aber die zurückliegende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes haben den Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse gebremst. Das bestätigte der Monitoring-Zwischenbericht zur „Stromerzeugung aus Biomasse“, den das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt. Danach verlangsamte bereits die im Jahr 2012 geänderte Fördersystematik für Strom aus Biomasse im Rahmen des EEG den Ausbau von Biogasanlagen. Die erneute Novellierung des EEG zum 1. August 2014 verstärkte diesen Trend.

Nach Angaben des DBFZ wurden in der zweiten Jahreshälfte 2014 und seit Anfang 2015 hauptsächlich Güllekleinanlagen gebaut, die weiterhin eine gesonderte Vergütungsklasse haben. Die Stromerzeugung aus Biomasse legte zwischen 2013 und 2014 nur noch um 1,84 Terawattstunden auf 38,17 Terawattstunden zu; sie fiel damit deutlich hinter die Ausbauraten früherer Jahre zurück. Dabei produzierten Biogasanlagen zur Vor-Ort-Verstromung im vergangenen Kalenderjahr 27,58 Terawattstunden Strom, Biomethan-BHKW rund 1,54 Terawattstunden, Anlagen zur energetischen Nutzung fester Biomasse etwa 8,7 Terawattstunden und Pflanzenöl-BHKW 0,34 Terawattstunden.

 

www.dbfz.de

Europäischer Strommarkt ohne deutschen Strom?

Die Energiewende sorgt – insbesondere im zurückliegenden Sommer – in den Nachbarländern für Unmut. Der Grund: Der Umstieg von Atom- und Kohlestrom auf Wind- und Solarenergie stößt auf ein hierfür nicht ausgelegtes Übertragungsnetz. Die Auswirkungen spürten im Sommer vor allem Tschechien, Polen, die Niederlande, Belgien und Frankreich. In Phasen hoher PV- und Windstromproduktion leitet Deutschland seine Stromüberschüsse verstärkt über die Netze seiner Nachbarstaaten – diese Ring- oder Parallelflüsse, sogenannte Loop Flows, belasten dort die Stromnetze. Durch die ungeplanten Stromeinspeisungen steigt die Gefahr eines Blackouts. Zudem wird die heimische Energiewirtschaft geschwächt, die ihre Produktion drosseln muss, um einen Stromausfall abzuwenden. Martin Povejšil, ständiger Vertreter Tschechiens bei der EU, sagte: „Wenn im Norden ein starker Wind weht, bekommen wir ihn ab, dann haben wir den Blackout.“

Um den häufig unerwarteten Stromüberschüssen ein Ende zu bereiten, gehen die betroffenen Länder das Problem nun selbst an. Tschechien beispielsweise installiert derzeit Blockadevorrichtungen, die 2016 in Betrieb gehen sollen. Auch Polen arbeitet an sogenannten Phasenschiebern mit dem Ziel, sie noch in diesem Jahr nutzen zu können. Im Westen haben sowohl die Niederlande als auch Belgien und Frankreich unabhängig voneinander solche Leistungstransformatoren installiert. Das US-Magazin „Politico“ zitiert einen EU-Diplomaten mit den Worten: „Wir haben den Deutschen gesagt, entweder ihr baut euer Stromnetz aus, oder wir sperren euch aus.“

Die Diskussionen zeigen, welche Konsequenzen der Ausbau Erneuerbarer Energien haben kann. Joanna Mackowiak Pandera von Agora Energiewende führt die Entwicklung auf den Zustand der deutschen Übertragungsnetze zurück: „Als es nur Kohle- und Kernkraftwerke gab, war das Energiesystem sehr berechenbar. Nun wird es immer weniger berechenbar, da mehr und mehr alternative Energiequellen ans Netz gehen.“ Auch Walter Boltz, Vizepräsident des Regulierungsgremiums bei der Agentur zur Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER), fordert einen weiteren Netzausbau, „wenn wir mehr erneuerbare Energie nutzen wollen.“ Die einfachste Lösung für Deutschland sei es, die Leitungen einfach zu bauen. Alternativ könnten Betreiber die Windenergieproduktion an sehr windreichen Tagen herunterfahren.

Deutschland hat das Problem bereits vor längerer Zeit erkannt und für bilaterale Abhilfe gesorgt. Mit Tschechien besteht ein Abkommen, um grenzüberschreitende Energieströme zu regulieren und das tschechische System vor Überladung zu schützen. Ein ähnliches Abkommen wurde zwischen Polen und Deutschland vereinbart. Außerdem hat Deutschland im Juni einen Vertrag mit elf Nachbarn geschlossen, darunter auch Frankreich, Polen und Tschechien. Dadurch soll die Integration der jeweiligen Energiemärkte vorangebracht und Überproduktion vorgebeugt werden, sodass am Ende der Markt über die Preise entscheidet.

 

www.politico.de

E-world 2016 auf neuem Rekordkurs - erstmals Preis für Energie-App des Jahres

Am 16. Februar 2016 ist es wieder so weit: Die E-world energy & water 2016 öffnet Ihre Tore. Gut fünf Monate vergehen bis dahin noch – viel Zeit auf den ersten Blick. Doch die Leitmesse für die Energiewirtschaft wirft bereits Schatten voraus. Wie die E-world GmbH mitteilte, sind bereits über 70 Prozent der Ausstellungsfläche vergeben. Dabei zeige sich, dass vermehrt auch junge innovative Unternehmen auf der E-world Präsenz zeigen. Im Fokus der E-world 2016 stehen innovative Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft.

Bereits jetzt ist absehbar, dass vor allem die Bereiche Speicher, dezentrale Anlagen und Energiedienstleistungen wachsen. E-world-Geschäftsführerin Stefanie Hamm sieht hierin „eine eindeutige Bestätigung unseres Anspruchs, die herausragende Stellung der E-world zu festigen.“ Um dem Bereich Smart Energy einen noch besseren Messeauftritt zu ermöglichen, stehen 2016 Ausstellern aus der Branche die Hallen 4 und 7 sowie die Galeria zur Verfügung.

Erstmals wird in Essen im Februar auch die Energie-App des Jahres prämiert. Von Seiten der Messeverantwortlichen heißt es, dass Apps eine immer größere Bedeutung im Alltag zukomme. Immer mehr Menschen bevorzugten Apps gegenüber dem Internet, um sich zu informieren, einzukaufen oder für die tägliche Arbeit. Aus diesem Grund wird nun erstmals die Energie-App des Jahres gesucht – ein „hilfreiches, innovatives und spannendes Werkzeug rund um das Thema Energie“.

 

Ansprechpartner
Tanja Kriesten
0221.931819-23
kriesten@asew.de

Deutsche sehen Energiewende und Ökostrom positiv

Im Jahr 2014 haben mehr als acht Millionen Stromkunden einen Ökostrom-Tarif genutzt. Im Vergleich zu 2013 ist dies eine Steigerung um 11,7 Prozent. 17 Prozent aller Stromkunden beziehen Ökostrom von ihrem Versorger. Diese Entwicklung harmoniert mit den Ergebnissen einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Demzufolge findet die Energiewende trotz vieler Kritiker in der deutschen Bevölkerung weiterhin sehr hohe Zustimmung: 93 Prozent der Befragten halten den Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig bis außerordentlich wichtig.

AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer zufolge zeigten die Ergebnisse, dass die Bevölkerung in Deutschland einen weiteren entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Energien befürworte. Die Politik solle diese starke Unterstützung nutzen, um den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranzubringen.

68 Prozent bewerten auch den Bau von Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien am eigenen Wohnort positiv. Dabei steigt diese Zustimmungsrate sogar, wenn die Menschen mit Erzeugungsanlagen wie Solarparks, Windrädern oder Biomasseanlagen vertraut sind. So erklären 59 Prozent, ein Windrad in der Nachbarschaft fänden sie gut oder sehr gut. Haben die Befragten bereits Windenergieanlagen in ihrem Wohnumfeld, klettert die Zustimmung auf 72 Prozent.

 

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

Heizungs-Effizienzlabel kommt 2016

Die Bundesregierung will 2016 ein Effizienzlabel für Heizungsanlagen einführen. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, alte Heizungsanlagen auszutauschen. Das Label soll schrittweise ab 2016 eingeführt werden. Betroffen sind Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind. In der Gestaltung lehnt sich das Label an die bekannten Effizienzlabel etwa für Elektrogeräte an. Zusammen mit dem Heizungslabel sollen Verbraucher kostenfrei Informationen über den individuellen Effizienzstatus ihrer Heizkessel erhalten.

Das Potenzial möglicher Effizienzgewinne gerade im Wärmesektor ist enorm. Rund dreizehn Millionen Heizungen in Deutschland sind älter als 15 Jahre. Mehr als 70 Prozent der installierten Heizgeräte erreichen höchstens Effizienzklasse C. Die Austauschrate von aktuell drei Prozent pro Jahr soll durch das Heizungslabel um jährlich 20 Prozent steigen. Es geht also um einen jährlichen Markt von aktuell fast 460.000 Geräten.

Unterdessen nimmt die Zahl von Heizungen, die auf Erneuerbare Energien zurückgreifen, immer weiter zu. Vor allem Solarthermie erfreut sich hierbei großer Beliebtheit. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mitteilte, wurden im Juni und Juli mehr als 5.400 Anträge auf Zuschüsse für Solarwärmeanlagen gestellt – eine Steigerung um knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Inzwischen nutzten bereits über zwei Millionen Haushalte und Betriebe in Deutschland Solarenergie für die Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung. BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig zufolge war der Umstieg auf Solarwärme noch nie so attraktiv wie aktuell.

Bei Neubauten gehört Solarthermie inzwischen zu den beliebtesten Techniken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nutzte 2014 jeder zweite Neubau die Kraft der Sonne. Von den rund 216.000 neuerrichteten Wohnungen griffen knapp 70.000 auf Solarenergie für die Wassererwärmung und rund 38.000 für die Heizungsunterstützung zurück.

 

Ansprechpartner
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de

Verstärkter Windenergieausbau reduziert Windenergieausbeute

Rund 25.000 Windturbinen produzierten Ende 2014 Energie in Deutschland. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands WindEnergie (BWE) hervor. Aber was passiert, wenn immer mehr Turbinen dem Wind immer mehr Energie entziehen? Eine Studie einer internationalen Forschergruppe unter Führung des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biogeochemie in Jena hat hierauf eine Antwort gefunden. Die Studie, die Ende August im Fachjournal der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, zeigt einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduziert.

Die Forscher arbeiteten mit einem hochkomplexen Simulationsmodell, welches regelmäßig in der Wettervorhersage benutzt wird. In dieses bauten sie erstmalig Windparks und deren Auswirkungen ein. Dieses Modell wendeten sie dann für den mittleren Westen der USA an, eine der windigsten Regionen an Land. Dr. Lee Miller, Erstautor und Wissenschaftler am MPI, schreibt: „Wenn wir nur ein paar Windturbinen berücksichtigen, finden wir, was wir erwarten: mehr Turbinen erzeugen mehr Strom. Sobald wir sehr viel mehr Turbinen einführen, zeigt sich aber, dass die Windgeschwindigkeit zunehmend reduziert wird und jede Turbine weniger Energie erzeugt.” Dieses Ausbremsen des Windes führt dazu, dass nach Berechnungen der Forscher maximal etwa 1 Watt pro Quadratmeter in dieser Region erzeugt werden kann. Diese Energieausbeute liegt deutlich unter früheren Abschätzungen, die diesen Bremseffekt nicht berücksichtigten.

Dr. Axel Kleidon, Leiter der Forschungsgruppe am MPI, erklärt diese Begrenzung der Erzeugung von Windenergie durch physikalische Betrachtungen. Die Atmosphäre treibe die Winde nahe der Oberfläche mit erstaunlich wenig Energie an. Je mehr Windturbinen diese Energie entzögen, umso mehr werde der Wind daher gebremst. Die Kombination dieser beiden Effekte führe dazu, dass Windturbinen in großen Windparks erheblich weniger Energie erzeugen könnten als eine isoliert stehende Turbine. Allerdings operierten die bisher errichteten Windparks wahrscheinlich deutlich unter dieser Grenze. Beim weiteren Ausbau der Windenergie im Zuge der Energiewende könne die Grenze in Zukunft aber durchaus erreicht werden.

 

Ansprechpartner
René Dittrich
0221.931819-31
dittrich@asew.de

 

Power-to-Gas könnte Energiewendekosten erheblich senken

Die Umwandlung von Überschussstrom aus Wind- oder Solarenergie in Wasserstoff oder Methan (Power-to-Gas) senkt die Kosten für die Energiewende um mehrere Milliarden Euro. Zudem sorgt Power-to-Gas dafür, dass sich der Strom günstig über mehrere Monate speichern lässt. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Bedeutung und Notwendigkeit von Windgas für die Energiewende in Deutschland“. Diese wurde von der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt.

Nach den Berechnungen der Wissenschaftler wird ein Stromsystem mit Power-to-Gas-Anlagen ab etwa 2035 günstiger sein als eines ohne. Bereits 2040 ließen sich damit zwischen zwei und sechs Milliarden Euro, bis 2050 sogar zwölf bis gut 18 Milliarden Euro sparen. Ohne die entsprechenden Anlagen, die Strom etwa per Elektrolyse in Wasserstoff umwandeln und damit speicherbar machen, wäre eine Stromerzeugung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien nicht machbar – und dies unabhängig davon, wie viele Kraftwerke zugebaut werden. Wie die berechneten Szenarien zeigten, erhöhten die Anfangsinvestitionen in den Ausbau von Power-to-Gas-Anlagen zwar die Kosten des Stromsystems. Aber diese Ausgaben würden bis 2050 deutlich überkompensiert.

Laut der Studie müssten dafür allerdings im Strombereich bis zum Jahr 2050 maximal 134 Gigawatt an Power-to-Gas-Anlagen gebaut werden. Dieser Bedarf sinke, wenn ergänzend andere und vielleicht günstigere Möglichkeiten zum Ausgleich der schwankenden Produktion erneuerbarer Energien erschlossen werden. Gedacht ist hierbei an Batteriespeicher, Verbrauchsanpassung der Kunden oder steuerbare erneuerbare Energien.

 

Ansprechpartner
David Schymczyk
0221.931819-14
schymczyk@asew.de

Paralleler Ausstieg aus Kohle und Atom möglich

Deutschland will spätestens 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz nehmen. Parallel genießt auch die Kohleverstromung keinen allzu guten, geschweige denn ökologischen Ruf. Doch kann man gleichzeitig aus zwei Hauptsäulen der Energieversorgung aussteigen? Eine Studie im Auftrag der rheinland-pfälzischen Landesregierung kommt zu einem eindeutigen Befund: Demnach können die entsprechenden Kraftwerke bis 2040 abgeschaltet werden, ohne die Stromversorgung zu gefährden. Allerdings müssten dafür zusätzlich zum bereits geplanten Ausbau Erneuerbarer Energien neue Gaskraftwerke gebaut werden.

Wie die rheinland-pfälzische Energieministerin Eveline Lemke bei der Vorstellung der Studie sagte, seien die hiermit verbundenen Strompreissteigerungen moderat. Je nach Entwicklung der Kosten für CO2-Emissionen würde der Strompreis bis 2030 lediglich um 0,7 bis 2,7 Cent pro Kilowattstunde steigen. Ab 2035 rechnen Experten sogar mit Kostenvorteilen.

Die Studie wurde von Professor Uwe Leprich vom Institut für Zukunftsenergiesysteme in Saarbrücken und von Professor Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin erstellt. Derzeit betreiben die Energiekonzerne in Deutschland noch acht Atomkraftwerke.

 

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

GUTcert-Workshop: Herkunftsnachweisregister & Strom aus MHKW

Seit mehr als zwei Jahren arbeitet das Herkunftsnachweisregister (HkNR) für Strom aus Erneuerbaren Energien. Besonders für Betreiber von Müllheizkraftwerken (MHKW) ist die Anwendung des HkNR jedoch kompliziert. Aus dieser Erfahrung heraus wurden hier abweichende Regelungen getroffen, welche nun auch teilweise direkt in der reformierten Herkunftsnachweis-Durchführungsverordnung (HkNDV) zu finden sein werden. Diese wird vermutlich Ende des Jahres bekanntgegeben.

Die GUTcert-Akademie richtet zur Vorbereitung auf die Veränderungen den Workshop „Das Herkunftsnachweisregister für Strom aus EE: Zweiter interdisziplinärer Erfahrungsaustausch für MHKW“ aus. Im Dialog mit verschiedenen Akteuren des HkNR werden Empfehlungen und Hinweise zur Nutzung des HkNR gegeben, über relevante Änderungen durch die Verordnungsreform informiert und die Möglichkeit gegeben, sich anhand von Best-Practice Beispielen über alternative Möglichkeiten der Vermarktung auszutauschen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.gut-cert.de/herkunftsnachweise-seminar.html.

ASEW unterstützt Stadtwerke bei IT-Sicherheit

Kaum einen Bereich in modernen Industriestaaten gibt es, der heute nicht vernetzt ist. Das Internet der Dinge wächst nahezu atemberaubend schnell. Damit nimmt aber zugleich die Angreifbarkeit der modernen Gesellschaft zu. Vor allem kritische Infrastrukturen, wozu auch Strom- und Gasnetze zählen, bedürfen dabei einer besonderen Wachsamkeit. Mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes und der Veröffentlichung des IT-Sicherheitskatalogs durch die Bundesnetzagentur liegen die Anforderungen für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen vor.

Betreiber von Gas- und Stromnetzen sind betroffen. Sie müssen bis 30. November 2015 einen Ansprechpartner IT-Sicherheit inklusive Kontaktdaten benennen. „Das Thema ist für Stadtwerke also hochaktuell“, sagt David Schymczyk, Kunden- und Produktmanager der ASEW. „Viele Fragen stellen sich derzeit. Um ein Forum für Diskussionen zu schaffen und eine Plattform zum Austausch zu bieten, gründet die ASEW den Arbeitskreis IT-Sicherheit. Dieser steht Interessierten offen, um Fragen zu klären und Lösungen zu erarbeiten.“

Energieversorger sollten sich bereits jetzt auf die Anforderungen der angedachten Informationssicherheitsmanagementsyteme (ISMS) vorbereiten. Ein erster Schritt ist die Benennung des geforderten Ansprechpartners IT-Sicherheit. Die ASEW unterstützt beim Aufbau der entsprechenden Kompetenzen etwa durch einen dreitägigen Lehrgang, der das Rüstzeug vermittelt, das man als IT-Sicherheitsbeauftragter benötigt. Zudem erarbeitet die ASEW aktuell Angebote, um den Stand der IT-Sicherheit im Unternehmen zu evaluieren und die ISMS-Implementierung zu begleiten.

Darüber hinaus findet im November die Auftaktveranstaltung des ASEW-Arbeitskreises IT-Sicherheit statt. Der Arbeitskreis wird im Rahmen des Forschungsprojektes SIDATE konstituiert und dient als Plattform zur Unterstützung bei der Umsetzung der gesetzlichen IT-Sicherheitsanforderungen. Gemeinsam werden verschiedene Arbeitsunterlagen, etwa zur Analyse des bestehenden IT-Sicherheitsniveaus, entwickelt. Die Projektergebnisse kommen so dem gesamten Netzwerk zugute.

 

Ansprechpartner:
David Schymczyk
0221.931819-14
schymczyk@asew.de

Energieaudits: ASEW-Bilanz und Folgedienstleistungen

In weniger als drei Monaten läuft die Frist aus, um ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Die ASEW hat kürzlich eine Bilanz der eigenen Aktivitäten im Bereich Energieeffizienzsysteme gezogen: Seit Anfang des Jahres hat die ASEW knapp 30 Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Fragen rund um die Energieauditpflicht durchgeführt. Die teilnehmenden Mitarbeiter von verschiedenen, nicht nur kommunalen Unternehmen wurden dabei unter anderem in der Durchführung eines Energieaudits geschult. „Viele Stadtwerke-Mitarbeiter verfügen über die passenden Fertigkeiten, um als Energieauditor zu agieren“, sagt Janike Klement, Kunden- und Produktmanagerin bei der ASEW. „Da der Energieauditprozess für die meisten Neuland ist, war das Interesse an belastbaren Informationen zum Ablauf natürlich groß.“

Mehr als 100 Vertreter von rund 60 Stadtwerken und anderen Unternehmen nahmen an den ASEW-Seminaren und -Workshops teil. Gut 30 Stadtwerke führten im Anschluss gemeinsam mit der ASEW eine Auditierung durch bzw. prüfen aktuell noch die Begleitung des Auditprozesses.

In weniger als einem Vierteljahr endet die Frist, bis zu der die Energieaudits durchgeführt sein müssen. Lediglich, wenn ein höherwertiges Energie- oder Umweltmanagementsystem im Unternehmen implementiert werden soll, bleibt noch ein weiteres Jahr, um dieses abzuschließen. „Alle, die zu einem Energieaudit verpflichtet sind, den Prozess jedoch noch nicht eingeleitet haben, sollten sich nun beeilen“, so ASEW-Geschäftsführerin Daniela Wallikewitz. „Die noch verbleibende Zeit ist knapp bemessen. Die ASEW unterstützt gerne dabei, die Auditpflicht innerhalb der Frist zu erfüllen. Auf Wunsch informieren wir auch zu den Alternativen und begleiten die Einführung eines EnMS.“ Die Potenziale von Energie- und Umweltmanagement untersucht unter anderem das Projekt Living Lab Energy & Environment, in das sich die ASEW einbringt.

Aufbauend auf den beim Energieaudit erhobenen Daten lassen sich eine ganze Reihe von Folgedienstleistungen entwickeln. „Angefangen bei Mess-Dienstleistungen über Full-Service-Contracting bis zum Aufbau eines Energie- oder Umweltmanagementsystems – es ergeben sich hier vielfältige Anknüpfungspunkte", so Janike Klement. „Die ASEW berät bei Interesse gerne zu den interessanten Ansätzen." Vielversprechend sind unter anderem auch verschiedene Contracting-Modelle, so etwa Einspar-Contractinglösungen. Hierfür ist der Markt noch weitgehend unerschlossen. Die ASEW erarbeitet zusammen mit Partnern im Anfang des Jahres gestarteten europäischen Forschungsprojekt EPC+ Angebote, die bei der Erschließung des Marktes helfen.

 

Ansprechpartner:
Janike Klement
0221.931819-12
klement@asew.de

Nächste ASEW-Veranstaltungen

29. und 30. September 2015, Köln:
Contracting verstehen & erfolgreich verkaufen >>

01. Oktober 2015, Bonn:
Beleuchtung – Technisches Know-how für Kundenberater >>

07. und 08. Oktober 2015, Köln:
Beratertag „Vorbereitung der Jahresrechnung: Hinweise zur Rechnungserklärung & Kundengesprächstraining“  >>

13. & 14. Oktober 2015, Kassel:
Gewerbekundentag „Kundenrückgewinnung erfolgreich gestalten“ >>

20. und 21. Oktober 2015, Köln:
Kundenberater Energie & Umwelt >>

03. bis 05. November 2015, Wuppertal:
Vertriebstraining – Erweiterte Grundlagen und praktische Anwendung >>

18. November 2015, Dortmund:
Mieterstromlösung für Stadtwerke >>

25. November 2015, Mannheim:
Datenschutz im Vertrieb & neue Medien >>

01. bis 05. Dezember 2015, Wuppertal:
Qualifizierungslehrgang Gewerbekundenbetreuung >>

 

Partnerveranstaltungen

StadtwerkeForum 2016
09. und 10. November 2015, Köln >>

Das Herkunftsnachweisregister für Strom aus EE: Zweiter interdisziplinärer Erfahrungsaustausch für MHKW
02. Dezember 2015, Berlin >>

Veranstaltungen des Bundesverbands WindEnergie (BWE)
>>

 

Inhouse-Seminare

Die Inhouse-Schulungen der ASEW sind eine gute Form, möglichst kostengünstig und flexibel viele Mitarbeiter zu schulen. Denn die Schulungen werden auf die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche des Mitgliedsstadtwerks zugeschnitten. Die ASEW verweist gezielt darauf, dieses Angebot zu nutzen.

Ihnen schwebt beispielsweise ein konkretes Thema vor oder Sie möchten Ihren Vertrieb oder Ihre Mitarbeiter aus dem Kundenzentrum zu wichtigen Themen fit machen? Möchten Sie Ihre Key Account-Manager zum Beispiel zum Thema „Energiesteuern/-abgaben/-umlagen“ schulen und Ihrem Geschäftskundenvertrieb ein neues Werkzeug an die Hand geben?

Dann sprechen Sie uns an. Wir stimmen mit Ihnen die Inhalte ab, suchen die passenden Referenten und begeben uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach weiteren Stadtwerken in Ihrer Region.
Somit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – sie schaffen es auf effiziente Weise, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden.


Ansprechpartner:
Matthias Laufenberg 
0221.931819-17
veranstaltungen@asew.de

Nächste ASEW-Arbeitskreise

23. und 24. September 2015, Tübingen:
Arbeitskreis Gewerbekunden >>

29. und 30. September 2015, Hanau:
Arbeitskreis Energiedienstleistungen >>

08. und 09. Oktober, Dessau: 
Arbeitskreis Vertrieb & Marketing >>

21. und 22. Oktober, Witten:
Arbeitskreis Kundenbeziehungsmanagement >>
Arbeitskreis Wohnungswirtschaft >>

04. und 05. November 2015, Schneeberg:
Arbeitskreis Energiemanagementsysteme >>

05. und 06. November 2015, Köln:
Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises IT-Sicherheit >>

10. und 11. November 2015, Troisdorf:
Arbeitskreis Innovative Technologien >>


Die Arbeitskreise der ASEW stehen allen ASEW-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Sitzungen teilzunehmen. Eine Übersicht zu allen Arbeitskreisen finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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