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ASEW-Newsletter
Ausgabe Nr. 11/2015

ASEW gründet neue Projektgemeinschaften

Die ASEW gründet zwei neue Projektgemeinschaften. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage sowie des großen Informationsbedarfs wird sich im Januar erstmalig die Projektgemeinschaft Mieterstrom treffen. Ziel ist es, ein standardisiertes Musterkonzept zu erarbeiten. Eine aus der Projektgemeinschaft hervorgehende White-Label-Lösung kann von allen beteiligten Stadtwerken kostenlos genutzt werden. Mit der Gründung der Projektgemeinschaft und der in diesem Rahmen erarbeiteten Lösungen unterstützt die ASEW Mitglieder dabei, eine innovative Energiedienstleistung anzubieten, die – egal ob BHKW- oder PV-basiert – auch nach der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) wirtschaftlich attraktiv sowohl für Stadtwerke wie die Wohnungswirtschaft ist.

 

Ansprechpartner
Samy Gasmi
0221.931819-13
gasmi@asew.de

 

Ein weiteres Contractingmodell nimmt die Projektgemeinschaft Beleuchtungs-Contracting in den Fokus. Ziel ist ebenfalls die Erarbeitung einer unkompliziert im Unternehmen implementierbaren Lösung für ein Beleuchtungs-Contracting. Dies richtet sich vor allem an Gewerbe- und Geschäftskunden, bei denen die Realisierung entsprechender Angebote die Hebung der größten Effizienzpotenziale verspricht. Die Projektgemeinschaft trifft sich erstmals am 26. und 27. Januar 2016 in Karlsruhe.

 

Ansprechpartner
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de

Janike Klement
0221.931819-12
klement@asew.de

Neue ASEW-App verfügbar

Die ASEW hat eine neue App im Angebot: Die ASEW-App bietet kompletten Zugriff auf das umfangreiche Weiterbildungsangebot – inklusive unterstützter Recherchefunktion über eine einfache Suchfunktion sowie eine unkomplizierte Möglichkeit zur direkten Anmeldung. Dazu bietet unsere App Neuigkeiten aus den Stadtwerken – mittel Push-Nachrichten halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Die ASEW-App bietet überall Einblick in das ASEW-Angebot an Seminaren, Workshops und Lehrgängen – egal ob zuhause, im Büro oder auf Dienstreise. Jede hier zu findende Veranstaltung bietet selbstverständlich die Möglichkeit, sich direkt anzumelden. Die integrierte google-Map unterstützt Sie zuverlässig bereits im Vorfeld bei der Reiseplanung. Daneben finden Sie in der App aktuelle Presseinformationen sowie unseren monatlichen ASEW-Newsletter, der einen Querschnitt durch alle die Stadtwerke-Welt interessierenden Nachrichten bietet. Sollten Sie weitere Fragen haben: Aus der App vernetzen Sie sich unmittelbar mit dem richtigen ASEW-Ansprechpartner, telefonisch oder per E-Mail. Ein Fingertippen genügt! Die App gibt es selbstverständlich sowohl für iOs wie für Android-Geräte.

Ansprechpartner
Tanja Kriesten 
0221.931819-23
kriesten@asew.de

 

ASEW startet Label KLIMAfreundlich

In Paris ist nach zweiwöchigen Beratungen und einer finalen Marathonsitzung die 21. UN-Klimakonferenz mit der Präsentation eines Weltklimavertrages zu Ende gegangen. Das große Ziel: Treibhausgas-Neutralität in der zweiten Jahrhunderthälfte. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen auf Null sinken. Stadtwerke sind bereits seit Jahren in der Vermeidung von CO2-Emissionen und damit im Klimaschutz aktiv. Nicht nur durch die maßgebliche Ausgestaltung der Energiewende, beispielsweise mittels des Aufbaus regenerativer Erzeugungskapazitäten, sind Stadtwerke einer der wichtigsten Akteure im Kampf gegen den Klimawandel. Durch eine große Vielfalt verschiedener größerer und kleinerer Maßnahmen und Aktivitäten leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Diese Vielfalt an konkreten Maßnahmen zu bündeln, ihre Wirksamkeit zu bewerten und prägnant zu kommunizieren, ist eine Herausforderung. Zugleich birgt dies aber das Potenzial für einen wesentlichen Imagegewinn, denn Kunden stehen dem Thema Klimaschutz sehr positiv gegenüber. Genau zu diesem Zweck bietet die ASEW ein passendes Werkzeug: das Label KLIMAfreundlich. „KLIMAfreundlich ist mehr als bloß ein weiteres Label“, sagt Robert Grossmann, Kunden- und Produktmanager bei der ASEW. „Mit dem Label KLIMAfreundlich lassen sich viele verschiedene Aktivitäten, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, kennzeichnen. Ein Klimazähler führt die Einzelmaßnahmen mit isoliert gesehen überschaubarer Wirkung zentral zusammen und bilanziert diese nachvollziehbar.“

Der Klimazähler visualisiert die Klimawirkung verschiedener Maßnahmen als fortlaufendes Zählwerk. Dabei ruht der Zähler auf den Säulen Vermeidung, etwa die Erhöhung der Energieeffizienz betreffend, Erzeugung, etwa durch Photovoltaik-Anlagen oder Windenergieprojekte, Absatz von Ökoenergie, Mobilität und schließlich (nachträglicher) Ausgleich, also etwa die Klimaneutralstellung von Unternehmen oder Einzelprojekten. Aus den in einer Datenbank hinterlegten Einzelaktivitäten errechnet der Klimazähler – wissenschaftlich fundiert – automatisiert die Klimaschutzwirkung in Tonnen Kohlendioxidäquivalent. Diese abstrakte Größe wird zudem in jedem bekannten Einheiten visualisiert: gepflanzten Bäumen sowie mit dem Auto gefahrenen Kilometern. Dies macht die verschiedensten Maßnahmen untereinander auf einfache Weise vergleichbar. Und gerade kritische Stadtwerke-Kunden lassen sich so wirkungsvoll über die Klimaschutzmaßnahmen der Stadtwerke informieren. 

 

Ansprechpartner
Robert Grossmann
0221.931819-19
grossmann@asew.de

Kunden mit Informationsbedarf zur Jahresrechnung

Kunden bewerten drei Viertel der Energierechnungen mit „befriedigend“ oder schlechter. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Energietransparenz (DIFET) hervor. Im laufenden Jahr wurden dafür mehr als 120 Rechnungen von mehr als 5.000 Kunden und vom DIFET-Expertenteam überprüft. Nur für drei Energieversorger ergab das Gesamturteil „sehr gut“; 27 wurden mit „gut“ und 91 Versorger insgesamt mit „befriedigend“ oder schlechter bewertet. Zu den abgefragten Aspekten zählen neben Kundenfreundlichkeit Transparenz, Darstellung und Verständlichkeit. 78 Prozent der Befragten zeigen sich hiermit nicht zufrieden.

Die Ergebnisse zeigen, dass Energieversorger viel Potenzial zur Optimierung ihrer Rechnung haben. Die ASEW unterstützt dabei unter anderem mit einem Seminar am 28. April 2016, das sich Spielräumen und Möglichkeiten bei der Rechnungsgestaltung widmet. Unsere Erklärfilme zur Strompreiszusammensetzung erläutern auf kurzweilige und unterhaltsame Weise die einzelnen Strompreisbestandteile. Daneben bieten wir ASEW-Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, mit einem neuen Online-Werkzeug viele Kundenfragen zur Rechnung bereits im Vorfeld zu kanalisieren und zu beantworten. Der ASEW-Rechnungserklärer klärt Stadtwerke-Kunden über die Zusammensetzung der Rechnung auf, erläutert in einem umfangreichen Glossar verständlich viele Begriffe rund um die Jahresrechnung und bietet mit Zusatzmodulen die Möglichkeit weiterer Serviceangebote, etwa der Zählerstandsübermittlung oder alternativer Sprachversionen. Auf Wunsch lassen wir Ihnen gerne Zugangsdaten für die Testversion des Rechnungserklärers zukommen.

 

Ansprechpartner
Erdal Tosun
0221.931819-29
tosun@asew.de

 

 

ASEW Partner im SINTEG-Konsortium WindNODE

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Förderprojekte für das Programm „Schaufenster intelligente Energie“ (SINTEG) bekanntgegeben. Das Konsortium WindNODE hat dabei gemeinsam mit vier anderen Projekten das Rennen gemacht. Auch die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist an WindNODE beteiligt. Das Ziel des über vier Jahre mit insgesamt bis zu 230 Millionen Euro geförderten Programms SINTEG ist, einen starken Schub für die Energiewende und den Innovationsstandort Deutschland auszulösen. Die einzelnen Schaufenster sollen dabei laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel „als Blaupause für eine breite Umsetzung intelligenter Energievernetzung in ganz Deutschland dienen.“

WindNODE steht für Wind in Nordostdeutschland. An WindNODE beteiligen sich 50 Konsortialpartner, davon 35 Unternehmen und 15 Forschungsinstitutionen, sowie rund 20 assoziierte Partner. Diese stammen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Polen. Ziel ist die Erprobung eines Konzepts zur Netzintegration von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die ASEW arbeitet seit ihrer Gründung vor mehr als einem Vierteljahrhundert daran, erneuerbare Energien zu fördern und Ener-gieeffizienz voranzubringen. „Für uns stand deshalb nie in Frage, ob sich die ASEW als Partner betei-ligt“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Besonders für unsere Mitgliedsunter-nehmen in der Region bietet WindNODE eine hervorragende Plattform, sich gemeinsam mit der ASEW noch besser im Bereich der erneuerbaren Energien aufzustellen.“

Die Region, die das Konsortium repräsentiert, umfasst mit Ausnahme von Hamburg die komplette Regelzone des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz – und ist geradezu prädestiniert, neue Ansätze für die Energiewende zu erproben: Mehr als 100.000 Quadratkilometer groß, mit über 9.000 Kilometern Höchstspannungsleitungen, wird mehr als 40 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt. In der Region wechseln dünnbesiedelte Gegenden mit reicher Windenergienutzung mit urbanen Lastzentren wie der deutschen Hauptstadt.

Ein wichtiger Aspekt innerhalb des Konsortiums ist die Einbindung der örtlichen Bevölkerung. Damit will WindNODE die Reaktion auf die Auswirkungen der an Fahrt aufnehmenden Energiewende evalu-ieren. „Zentraler Teil des Konzepts ist eine enge Einbindung der Menschen in der Region. Diese sollen unser Projekt aktiv erleben“, so ASEW-Projektkoordinator Michael Kreusch. „Damit wollen wir nicht nur die Akzeptanz für die Energiewende erhöhen. Für die Menschen soll die abstrakte Bezeichnung Energiewende an ausgewählten Orten wie in einem Schaufenster sicht- und erlebbar werden.“

Die ASEW beteiligt sich neben dem Konsortium WindNODE auch an weiteren Förderprojekten. Ziel des Projekts LivingLab energy & environment ist die Erforschung der Möglichkeiten von Umweltmanagementsystemen. Im Projekt SmartLive stehen Smart Home-Produkte und -Angebote im Fokus. Das Projekt SIDATE hat das Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vornehmlich aus der Energiewirtschaft bei der Erfüllung der Anforderungen an die IT-Sicherheit zu unterstützen. Mit dem europäischen Forschungsprojekt EPC+ sollen Einsparcontractingangebote stärker im Markt verankert werden, unter anderem durch die Erarbeitung von standardisierten Energiedienstleistungspaketen, die KMU bei der Realisierung von Energieeinsparpotenzialen unterstützen.

 

Ansprechpartner
Michael Kreusch
0221.931819-20
kreusch@asew.de

Köln: E-Mobilitätsprojekt colognE-mobil mit positiver Bilanz

Das Kölner Elektromobilitäts-Modellprojekt „colognE-mobil“, an dem unter anderem die RheinEnergie AG beteiligt war, hat nach dreieinhalb Jahren eine positive Schlussbilanz gezogen. Insgesamt legte die Testflotte von 56 PKW rund 715.000 Kilometer zurück. Ebenso umfassend wurde die Ladeinfrastruktur ausgebaut. Die RheinEnergie nahm 120 Ladesäulen mit insgesamt 207 Ladepunkten an 80 Standorten in und um Köln in Betrieb. Vier Solar-Carports bieten mit 14 Stellplätzen Platz, um Sonnenenergie direkt zu laden.

„ColognE-mobil“ wurde im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität des Bundesverkehrsministeriums gefördert. Die Koordinierung erfolgte durch die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. RheinEnergie baute im Rahmen des Projektes eine kundenfreundliche, technisch hochwertige Lade-Infrastruktur auf. Die Stadt Köln war für die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zuständig, die Universität Duisburg-Essen begleitete das gesamte Projekt mit insgesamt acht Lehrstühlen auf wissenschaftlicher Ebene.

 

www.rheinenergie.com 

Augsburg: Power-to-Heat-Anlage in Betrieb genommen

Die Stadtwerke Augsburg Energie GmbH (swa) verfügen über einen weiteren, entscheidenden Baustein für die Energiewende: Eine neue Power-to-Heat-Anlage erlaubt ab sofort, das Stromnetz zu entlasten und überschüssigen Strom für die Fernwärme sinnvoll zu nutzen. Ist durch hohe Anteile an Sonnen- und Windenergie zu viel Strom im Netz vorhanden, kann mit der Anlage kurzfristig heißes Wasser für die Fernwärme erzeugt werden. Laut Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza könne man so flexibel auf Schwankungen im Stromnetz reagieren. „Wir helfen damit das Netz zu stabilisieren und leisten so einen weiteren Beitrag zur Energiewende.“

Das Problem: Da erneuerbare Energien gesetzlichen Einspeise- und Vermarktungsvorrang genießen, entstehen wiederholt Situationen, die problematisch werden, etwa wenn viel Stromproduktion sowohl aus Wind- wie Solarenergie vorhanden ist. Dann gibt es zuweilen ein höheres Stromangebot als Nachfrage vorhanden ist. Die Netzbetreiber benötigen dann schnell Verbraucher, die diese Leistung aus dem Netz nehmen. Etwa 1.000 Mal war das 2014 bundesweit der Fall.

Die Power-to-Heat-Anlage in Augsburg ist eine Lösung für dieses Problem. „Die swa verstehen sich als Manager der Energiewende vor Ort und wollen Lösungen für diese Probleme anbieten“, so Casazza. „Deshalb ist es unser Ziel, diesen überschüssigen Strom nicht nur zu verbrauchen, sondern sinnvoll einzusetzen.“ Die Anlage speist je nach Bedarf heißes Wasser entweder direkt in das rund 150 Kilometer lange Fernwärmenetz der swa ein oder lagert dieses für einen späteren Verbrauch im Wärmespeicher auf dem Gelände des Kraftwerks „zwischen“. Die Anlage hat eine Leistung von 10 Megawatt. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Strom in heißes Wasser liegt bei nahezu 100 Prozent. Rund 1,5 Millionen Euro hat die Anlage gekostet. In vier bis fünf Jahren soll sie refinanziert sein.

 

www.sw-augsburg.de

Bonn: SWB bauen Fernwärmenetz aus

Die Stadt Bonn setzt im eigenen Klimaschutzkonzept auf einen verstärkten Einsatz von Fernwärme. Die SWB Energie und Wasser bauen deshalb das Netz weiter aus: Immer mehr Bonner sollen in Neubauten oder im Bestand die Vorteile der Fernwärme nutzen können. Auch im Bonner Norden werden daher aktuell neue Gebiete mit Fernwärmeleitungen erschlossen.

Robert Landen, Projektleiter „Fernwärme 2020“ der SWB, zufolge ist Fernwärme die günstigste Methode, Wärme nachhaltig und aus eigenen klimaschonenden Quellen zu gewinnen. Da Fernwärme gleich als fertige Wärme ins Haus kommt, entfallen weitere Einrichtungen wie Heizkessel, Öltank oder Pelletlager sowie Schornstein- und Abgaskontrollen. Die Wärmeübergabe erfolgt bequem mit Hilfe einer entsprechenden kleinen Station. Das Bonner Fernwärmenetz ist aktuell rund 85 Kilometer lang. Durch das Rohrsystem gelangt bis zu 135 Grad heißes Wasser vom SWB-Heizkraftwerk Nord in die Gebäude und erwärmt dort Heizkörper und Trinkwasser. Angeschlossen sind mehr als 2.000 Kunden: vom Einfamilienhaus, über das Bonner Münster und die Häuser der Museumsmeile, die Deutsche Post und die Telekom bis hin zum World Conference Center (WCCB).

Bereits seit den Anfangstagen der „Bundeshauptstadt Bonn“ erzeugt die SWB Fernwärme, seit den 1990er Jahren sind die Stadtwerke Bonn zudem auf die Ziele Energiewende und Klimaschutz ausgerichtet. SWB-Geschäftsführer Peter Weckenbrock betont, dass sich der Erfolg zum Beispiel im sehr hohen Anteil an Erneuerbaren Energien im Bonner Strommix zeige, der bei 57 Prozent liege. „Der Ausbau der Fernwärmeversorgung Bonns ist unser nächstes großes Klimaschutzprojekt.“ Als heimischer Energieversorger habe die SWB zudem die Verantwortung, den Klimaschutz auf lokaler Ebene voranzutreiben. „Wenn das wie bei der Fernwärme unseren Kunden gleich in vielfacher Hinsicht nutzt, dann ist es natürlich umso besser.“

 

www.stadtwerke-bonn.de

Wiesbaden: ESWE verkauft Solaranlagen

Die ESWE Versorgungs AG hat das eigene Smart-Home-Produkt um eine Solartechnik-Komponente erweitert. Die ESWE bietet das Smart-Home-Produkt „daheim“ nun wahlweise auch in Kombination mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher an. Die ESWE verspricht Kunden damit einen Autarkiegrad von über 60 Prozent. Nutzer müssten dann nur noch etwa 35 Prozent Strom dazukaufen. Die Wiesbadener führen das System derzeit in vier unterschiedlichen Ausführungen, angefangen bei einem Verbrauch zwischen 1.900 und 3.500 Kilowattstunden (Paket S) bis hin zum XL-Paket mit einem Verbrauch von 6.200 bis 7.600 Kilowattstunden. Die ESWE garantiert zudem eine lückenlose Versorgungssicherheit. Bei einem höheren Verbrauch liefert die ESWE den Kunden Ökostrom. Darüber hinaus gibt es seit 2002 einen eigenen „Innovations- und Klimaschutzfonds“. Daraus zahle die ESWE Kunden Zuschüsse für den Kauf einer Solaranlage von 2.000 Euro.

 

www.eswe.com

Solingen: Stadtwerke und Energiegenossenschaft mit eigenem Produkt

Die Stadtwerke Solingen GmbH und die Bürgerenergie Solingen eG (BESG) haben ihr erstes gemeinsames Produkt „BESG Bürgerstrom“ gestartet. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke Solingen, Andreas Schwarberg, sagte, erstmals könnten Solinger Bürger ihre Anforderungen an eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung direkt mit einbringen. Der „BESG Bürgerstrom“ besitzt das OK-Power-Gütesiegel und stammt zu 100 Prozent aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen. Hinzu kommt als Alleinstellungsmerkmal, dass die Finanzierung neuer bürgereigener Photovoltaik-Anlagen in Solingen mit dem „Sonnencent“, der im Strompreis mit 0,5 Cent je Kilowattstunde enthalten ist, garantiert wird.

Der BESG-Vorsitzenden Ingeborg Friege zufolge habe der Strom somit eine besonders hohe Qualität. „Damit schlagen wir einen transparenten und für den Verbraucher nachvollziehbaren Weg ein.“ Als Lieferstart für das neue Produkt ist der 1. Januar 2016 geplant. „BESG Bürgerstrom“ beziehen können vorerst nur Solinger Bürger. Die erzielten Erlöse aus der Vermarktung fließen zu einem Teil in die Errichtung von regenerativen Erzeugungsanlagen nach Solingen zurück. Diese grüne Energie wollen die Partner dann wiederum für die Versorgung ihrer Kunden nutzen. Laut Uwe Asbach von der BESG solle damit die Energieversorgung demokratischer gemacht werden, indem Bürger sich selbst mit Energie aus eigenen, regionalen Erneuerbaren-Energien-Anlagen versorgen können.

 

www.stadtwerke-solingen.de

 

Walldorf: Intelligentes Stromnetz im Test

Die baden-württembergische Stadt Walldorf wird zum Schaufenster der Energiewende. Im Laufe des dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Living Lab Walldorf“, an dem die Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG beteiligt sind, sollen etwa 40 Haushalte und Gewerbebetriebe intelligent vernetzt werden. Das Ziel ist, dezentrale Energieanlagen möglichst optimal aufeinander abgestimmt zu betreiben. Zu den Projektpartnern gehören unter anderem das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), BEEGY sowie die MVV Energie.

Beegy-Geschäftsführer Christian Feißt zufolge soll die Zukunft einer dezentralen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien in der Praxis pilothaft umgesetzt werden. Die Pilotgebäude in Walldorf bilden dabei eine Energie-Community: eine Gemeinschaft von Stromproduzenten und Stromkonsumenten, deren Rolle dynamisch wechselt. Basierend auf selbstlernender Software steuert intelligentes Energiemanagement den effizienten Austausch von Strom innerhalb der Pilotcommunity und darüber hinaus. So entsteht ein dezentrales Netzwerk, das regenerative Energien optimal einbindet und vorzugsweise vor Ort nutzbar macht. Unterstützend wird ein neuer Stromspeicher mit 100 Kilowattstunden Kapazität in das Energiesystem des Quartiers eingebunden.

Eine wichtige Rolle kommt dem Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP) am KIT zu, das die Beobachtungs- und Messergebnisse aus dem Feldtest direkt in die energiewirtschaftliche Modellierung einfließen lässt. KIT-Projektleiter Professor Wolf Fichtner zufolge werden „im Rahmen der Simulation im Pilotgebiet einige Regeln des Strommarkts, wie Netzgebühren, außer Kraft gesetzt und neue Ansätze zur Abrechnung und Marktregulation ausprobiert.“ Fichtners Vorstellung nach könnte sich die Höhe von Strompreisen künftig unter anderem an der maximal bezogenen Leistung eines Haushalts orientieren statt an der verbrauchten Strommenge.

 

www.stadtwerke-walldorf.de

UN-Klimakonferenz endet mit Klimavertrag

Die Delegierten auf der UN-Klimakonferenz in Paris haben sich einen Tag später als geplant auf das erste weltweite Klimaabkommen verständigt. Erstmals verpflichten sich damit sowohl Industrie- als auch Schwellen und Entwicklungsländer zum Klimaschutz und zu konkreten Strategien, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Das Abkommen ist verbindlich, die Ziele werden alle fünf Jahre nachjustiert. Christiana Figueres, Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC, kommentierte das ERgebnis mit den Worten: „Ein Planet, eine Chance, es richtig zu machen und das haben wir in Paris geschafft. Wir haben zusammen Geschichte geschrieben.“ Das Abkommen sei ein Abkommen der Solidarität mit den verwundbarsten Ländern und eines der Langzeit-Visionen, denn jetzt gelte, es dieses Abkommen in den Motor eines sicheren Wachstums zu verwandeln.

Das Abkommen enthält eine konkrete Handlungsanweisung: globales Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und -Absorption in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen auf Null sinken. Allerdings wurden keine quantitativen Minderungsziele verbindlich festgelegt. Diese sollen weiterhin über die Selbstverpflichtungen der Länder konkretisiert werden. Bis zu diesem Ziel ist es noch ein weiter Weg. Bisher laufen die nationalen Klimaschutzpläne, die vor dem Klimagipfel eingereicht wurden, auf eine Erwärmung von rund 2,7 Grad hinaus.

Der im Vorfeld vor allem von der EU geforderte Mechanismus zur Nachjustierung der Klimaschutzziele wurde ebenfalls in das Abkommen aufgenommen: Ab 2023 sollen die Staaten alle fünf Jahre neue Klimaschutzpläne vorlegen. Für diese Pläne gilt das verbindliche Prinzip, dass sie nicht abgeschwächt werden dürfen, sondern immer ehrgeiziger werden müssen. Kontrolliert werden sollen die Fortschritte auch: Jedes Land muss über seine Treibhausgasemissionen berichten, damit die Fortschritte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch der Realität entsprechen. Überprüft werden sollen die Ergebnisse von einem Expertenkomitee. Wie Regine Günther vom WWF Deutschland sagte, werde erstmals eine Architektur aufgesetzt bei der sich alle Staaten gemeinsamen, transparenten Zielen und Regeln unterwerfen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Der internationale Klimaschutz habe einen großen Sprung nach vorn gemacht. Konkrete Strafen für Verstöße soll es allerdings nicht geben.

Als nächster Schritt wird das Abkommen nun in New York bei der UNO aufbewahrt und steht dort bis zum 16. April 2016 zum Unterzeichnen bereit. In Kraft tritt das Abkommen im Jahr 2020 – wenn mindestens 55 Länder, die zusammen für mindestens 55 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind, es unterzeichnet haben.

 

http://www.unric.org/de/uno-schlagzeilen/27682-cop21-neues-klimaschutzabkommen-ist-ein-historischer-triumph

Bundestag verabschiedet KWKG-Novelle & Erdverkabelungsvorrang

Der Bundestag hat der KWKG-Novelle zugestimmt. Dabei fanden verschiedene Änderungsvorschläge aus den mit dem Entwurf befassten Ausschüssen Berücksichtigung. Die Änderungen betreffen unter anderem das Ausbauziel. Dieses wird nicht mehr als Anteil an der regelbaren Nettostromerzeugung definiert. Vielmehr soll der KWK-Anteil an der Nettostromerzeugung bis 2020 auf 110 Terawattstunden, bis 2025 auf 120 Terawattstunden steigen. Zu den weiteren wichtigen Änderungen gehört die Anpassung des Förderrahmens, der bis Ende 2022 verlängert wird. Damit soll den Anlagenbetreibern ein höheres Maß an Planungssicherheit gegeben werden. Demnach wird die Förderung für Anlagen gewährt, die bis zum 31.12. 2022 den Dauerbetrieb aufgenommen haben. Weiterhin wird die Förderdauer für Kleinanlagen und Brennstoffzellen mit einer Leistung unter 50 Kilowatt von 45.000 auf 60.000 Betriebsstunden erhöht.

Anders als erwartet wurde die bisher im Gesetzentwurf enthaltene Regelung, dass Kohle-KWK nicht mehr gefördert werden soll, vorerst nicht geändert. Allerdings sollen sich Abgeordnete der Regierungskoalition skeptisch über das Ende der „Brennstoffneutralität“ geäußert haben. Die Möglichkeit einer nachträglichen Änderung auf dem Verordnungsweg wurde explizit diskutiert. Das Fördervolumen für KWK-Anlagen wird insgesamt auf 1,5 Milliarden Euro verdoppelt. Die Kosten, die einem Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch dadurch entstehen, sollen von neun auf 19 Euro jährlich steigen.

Eine Übergangsbestimmung betrifft KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 100 Kilowatt, die bis Ende diesen Jahres verbindlich bestellt wurden. Für diese gelten die KWK-Zuschläge des Paragraphen 7 nach dem KWKG in der Fassung vom 19. März 2002. Eine Besonderheit ist hier, dass im Falle einer verbindlichen Bestellung noch in diesem Jahr die KWK-Anlage dennoch erst bis 31. Dezember 2016 in Betrieb gehen muss. Die Bestellung wird dabei der vorliegenden Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) gleichgestellt. Dies ist insofern von Bedeutung, als in der noch verbleibenden Zeit bis Jahresende eine entsprechende BImSchG-Genehmigung nicht mehr zu realisieren ist.

Die Reaktionen auf den Beschluss fielen gemischt aus. Ivo Gönner, Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), begrüßte die Entscheidung. Es sei erfreulich, „dass Deutschland der Klimaschutztechnologie KWK [...] auch über 2020 hinaus eine klare Perspektive gegeben hat.“ Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) begrüßt, dass jetzt auch Contractoren, die mit der vollen EEG-Umlage belastet sind, einen KWK-Zuschlag erhalten sollen. Dagegen sieht man das konkrete Ausbauziel eher kritisch, da sich damit der Ausbau gegenüber dem bisher im KWKG verankerten Ziel verlangsame.

Der Bundestag hat ebenfalls den Vorrang der Erdverkabelung für neue Gleichstromtrassen beschlossen. Laut dem verabschiedeten Gesetzentwurf sollen Freileitungen nun nur noch ausnahmsweise aus Naturschutzgründen, bei der Nutzung von Bestandstrassen und zum Beispiel auf Verlangen betroffener Kommunen in Betracht kommen. Bei Siedlungsannäherung sind Freileitungen jedoch komplett verboten. Für Wechselstromleitungen bleibt es aus technischen Gründen beim Freileitungsvorrang. Mit zusätzlichen Pilotprojekten für Erdkabel sollen jedoch auch in diesem Bereich Erfahrungen mit der Erdverkabelung gesammelt und deren technische Entwicklung vorangetrieben werden. Neben den Regelungen zur Erdverkabelung enthält der verabschiedete Gesetzentwurf den auf Basis des aktuellen Netzentwicklungsplans fortgeschriebenen Bundesbedarfsplan, der die Anfangs- und Endpunkte der energiewirtschaftlich notwendigen Leitungen verbindlich festlegt.

www.bmwi.de

Energieunion und Effizienzrichtlinie im Fokus der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat den ersten Bericht zum Stand der Energieunion vorgelegt. Darin zieht die Kommission Bilanz, wie sich die Energiepolitik in der EU seit der Kommissions-Mitteilung zur Energieunion entwickelt hat. Dabei werden alle fünf Dimensionen der Energieunion betrachtet: Dekarbonisierung der Wirtschaft, Energieeffizienz, Energiebinnenmarkt, Energiesicherheit und Energieforschung.

Laut Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake habe die europäische Energiepolitik für die kommenden Jahre eine strategische Richtung erhalten. Dies werde dabei helfen, die europäischen 2030-Klima- und Energieziele umzusetzen. Der EU empfahl Baake die guten Erfahrungen mit dem deutschen Monitoring-Bericht zur Energiewende. Auch die EU werde von einem transparenten Monitoringprozess profitieren.

Alle zwei Jahre sollen künftig die Mitgliedstaaten Fortschrittsberichte vorlegen. Die Kommission will zudem jährlich zum Stand der Energieunion berichten. Mit ihrem Bericht hat die Kommission auch ihre Vorstellungen dargelegt, wie die Energie- und Klimapläne ausgestaltet werden sollen und welche Indikatoren die Mitgliedstaaten für ihre Fortschrittsberichte nutzen können.

Die Europäische Kommission hat darüber hinaus die öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der Energieeffizienzrichtlinie (EED) gestartet. Bis Ende Januar 2016 werden Meinungen und Erfahrungswerte über die Richtlinie eingeholt. Voraussichtlich im Herbst soll dann ein Reformvorschlag vorgelegt werden. Die überarbeitete Richtlinie ist eine zentrale Umsetzungsmaßnahme für das unverbindliche 2030-Energieeffizienzziel von aktuell mindestens 27 Prozent.

Da die Mitgliedstaaten die EED erst vor kurzem umgesetzt haben, konzentriert sich die Evaluation auf bestimmte Artikel. So fragt die Kommission nach einer Überarbeitung des Ziels (Artikel 3) sowie zur Rolle von öffentlicher Beschaffung zur Förderung von Energieeffizienz (Artikel 6). Zentrales Thema der Konsultation ist außerdem Artikel sieben: Hier geht es um die Ausgestaltung der Effizienzverpflichtungssysteme mit Fragen zum jährlichen Sparvolumen und Flexibilitätsmechanismen. Außerdem soll die künftige Rolle alternative Maßnahmen in den Fokus genommen werden.

 

http://ec.europa.eu/index_de.htm

 

 

Ausschreibungen als EEG-Standard?

Die deutsche Energiepolitik steht offenbar vor einem grundlegenden Wandel. Wie SPIEGEL-ONLINE berichtete, plant die Bundesregierung eine Bepreisung der Ökostromförderung ab 2017 weitgehend über Ausschreibungen. Feste Fördersätze für erneuerbare Energien sollen fast vollständig abgeschafft werden. Das geht aus einem Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums für das kommende Erneuerbare-Energien-Gesetz hervor. Projektierer von neuen Windparks sowie von Solaranlagen müssen demnach ab 2017 an Ausschreibungen teilnehmen. Das entspricht gut 80 Prozent der Strommenge neu gebauter Ökostromanlagen.

Das Ausschreibungsvolumen für Windräder an Land soll dem Eckpunktepapier zufolge gut 2,9 Gigawatt pro Jahr betragen, für Solaranlagen soll es bei 500 Megawatt liegen. Die Ausschreibungen für Wind auf See sind aufgrund der Größe der Parks nicht klar festgelegt. Sie sollen sich an den definierten Ausbauzielen orientieren. Bis 2020 sollen Offshore-Windparks mit einer Leistung von 6,5 Gigawatt am Netz sein, bis 2030 sollen es 15 Gigawatt sein. Neu hinzugekommen ist in dem Eckpunktepapier ein Zwischenziel von höchstens 11 Gigawatt im Jahr 2025. Mit der geplanten Regelung soll der Kostenanstieg für den Ausbau der erneuerbaren Energien begrenzt werden, der derzeit von Stromkunden mit mehr als 20 Milliarden Euro subventioniert wird.

Allerdings gelten Auktionen für die Förderung von Ökostromanlagen als schwierig umzusetzen. In der Vergangenheit wurden in anderen Ländern die angestrebten Ausbaumengen teils nicht erreicht. Die Opposition zeigte sich entsprechend besorgt. Der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sagte, es bestehe die Gefahr, dass „der Windenergie an Land der Saft abgedreht werde.“ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bezeichnete Krischer als „Energiewende-Abrissbirne“.

 

www.bmwi.de

Monitoringbericht Energie 2015 veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Bundeskartellamt (BKartA) haben ihren gemeinsamen Monitoringbericht 2015 über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten veröffentlicht. Laut dem BKartA-Präsidenten Andreas Mundt profitierten Stromverbraucher von der großen Anbietervielfalt auf den Endkundenmärkten. Auch im Heizstrombereich habe der Wettbewerb endlich Fahrt aufgenommen. Die Stromgroßhandelsmärkte seien von hoher Liquidität gekennzeichnet. Die Marktmacht der größten Stromerzeugungsunternehmen habe in den letzten Jahren deutlich abgenommen. BNetzA-Präsident Jochen Homann betonte, dass die Stromerzeugung durch einen Rückgang der Erzeugung aus konventionellen Energieträgern bei einem gleichzeitigen Anstieg der Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern geprägt sei. Der Netzausbau könne damit immer noch nicht Schritt halten. „Als Folge mussten die Netzbetreiber 2014 verstärkt Maßnahmen zur Wahrung der Netz- und Systemstabilität ergreifen.“

Die Eingriffe der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) in Form von Redispatchmaßnahmen sind im Vergleich zum Jahr 2013 um 6 Prozent auf 8.453 Stunden gestiegen. Die veranschlagten Kosten für diese Eingriffe wurden von den ÜNB mit 186,7 Millionen Euro angegeben. Auch bei der Abregelung der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien hat sich die abgeregelte Last von 555 Gigawattstunden im Jahr 2013 auf 1.581 Gigawattstunden fast verdreifacht. Die entsprechenden Entschädigungszahlungen haben sich mit ca. 83 Millionen Euro um etwa 89 Prozent erhöht.

Auch für das Jahr 2015 zeichnet sich bereits im ersten Quartal eine abermalige Erhöhung der Abregelung und somit der Entschädigungszahlungen ab. Wie aus vorläufigen Zahlen der BNetzA hervorgeht, summierten sich die Kosten zur Aufrechterhaltung einer sicheren Stromversorgung allein im ersten Halbjahr 2015 auf rund 500 Millionen Euro. Allein für Abreglungen seien in den ersten beiden Quartalen 2015 knapp 150 Millionen Euro angefallen.

 

www.bundesnetzagentur.de/berichte

Verbraucher befürworten Energiewende

Obwohl die Energiewende als wichtiges Thema wahrgenommen wird, kennt nur etwa ein Drittel aller Haushalte die eigenen Stromkosten. Das geht aus einer aktuellen, bundeweit durchgeführten dena-Umfrage im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz (IEE) unter 2.000 Bürgern hervor. Demnach stufen rund 85 Prozent die Ziele der Energiewende als wichtig ein. Das heißt: Ausstieg aus der Atomenergie, Steigerung der Energieeffizienz sowie langfristige Energieversorgung durch erneuerbare Energien. Lediglich 10 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Ziele der Energiewende „eher falsch“ seien. Auch wenn es darum geht, im eigenen Haushalt Strom zu sparen, zeigen die Befragten großes (44 Prozent) bis sehr großes (26 Prozent) Interesse. Zudem sind 74 Prozent davon überzeugt, dass sie mit ihrem eigenen Verhalten aktiv die Energiewende vorantreiben können – etwa indem sie den Stromverbrauch im eigenen Haushalt senken. Dennoch hat gerade einmal ein gutes Drittel (38 Prozent) der Bevölkerung seine Stromkosten im Blick. Etwa 29 Prozent der Befragten sagten, sie hätten „keine Vorstellung“ von deren Höhe.

 

Ansprechpartner
René Dittrich
0221.931819-31
dittrich@asew.de

Deutsche wollen mehr grüne Energie

Die Bundesbürger haben sich in einer Umfrage im Vorfeld der UN-Weltklimakonferenz in Paris für eine weiterhin verstärkte Nutzung grüner Energien ausgesprochen. Das geht aus dem Stiebel Eltron Energie-Trendmonitor 2015 hervor. Demnach plädieren 65 Prozent dafür, Wind- und Sonnenstrom von Energiewendekosten zu entlasten – dafür dürfen die Preise für Öl, Kohle und Gas ruhig steigen. Die deutsche Bevölkerung nimmt zudem die eigene Rolle für den Klimaschutz ernst: Drei Viertel der Verbraucher wünschen sich für grüne Strom- und Energiesysteme künftig verbesserte staatliche Förderung, um so auf fossile Energien im eigenen Zuhause zu verzichten. Die aktuellen finanziellen Anreize für einen Wechsel auf Wind- und Sonnenenergie bewertet jedoch knapp jeder Dritte noch als mangelhaft. Gleichzeitig sollte die Bundesregierung die selbst gesteckten CO2-Einsparziele konsequenter verfolgen.

Aufgeschlüsselt nach Schulnoten attestieren der Politik drei Viertel der Befragten bei der Drosselung fossiler Energien nur die Schulnote befriedigend oder schlechter. Das Finanzierungsmodell der Energiewende sieht die Mehrheit der Verbraucher ebenfalls kritisch. Nicht einmal jeder fünfte Befragte hält die Kostenlast auf dem Strompreis einerseits und den Öl- und Gaspreisen andererseits für ausgewogen verteilt. Für Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Stiebel Eltron, zeigt der Trendmonitor, dass die großen Mehrheit der Bundesbürger auf eine politische Neujustierung der Politik hoffe. CO2-neutraler Strom aus Wind- und Sonnenenergie stehe dafür bei den Verbrauchern hoch im Kurs. 62 Prozent der privaten Haushalte wollten in Zukunft eine komplett grüne Stromversorgung. Zusammen mit den schon seit Jahrzehnten ausgereiften Wärmepumpen ließen sich die Heizungskeller heute schon auf klimafreundliche Wärmeerzeugung umstellen

 

Ansprechpartner
Torsten Brose
0221.931819-26
brose@asew.de

 

Mehr als 100 Versorger kündigen für 2016 Strompreiserhöhung an

Für viele Stromkunden ist die kurze Verschnaufpause bei den Strompreisen schon wieder vorbei. Örtlich steigen die Kosten um bis zu 7,5 Prozent. Das hat eine Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. Verantwortlich sind die zum Teil stark gestiegenen Netzkosten sowie die Anhebung mehrerer staatlicher Umlagen. Aufgrund sinkender Großhandelspreise wird Strom bei manchen Anbietern aber auch billiger. Während die Strompreise auf Jahressicht zuletzt leicht um 2 Prozent gefallen sind, kehren einige Anbieter zum Jahreswechsel 2016 diesen Trend wieder um. Bislang haben 103 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich rund 2,8 Prozent angekündigt. Damit geben die Versorger meisten indes weniger als die Hälfte des gestiegenen Volumens an Umlagen und Aufschläge an die Kunden weiter; insgesamt betragen die Kostensteigerungen hier fast sieben Prozent.

Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox, sagte, die Versorger läuteten nach den gesunkenen Preisen in diesem Jahr nun die Kehrtwende ein. „Da sich vor allem die Kosten der Stromnetze regional unterschiedlich entwickeln, sehen wir auch bei den Strompreisen kein einheitliches Bild. Von dort, wo die Netzentgelte 2016 besonders stark steigen, kommen nun auch die ersten Preiserhöhungen.“ Zugleich wollen aber auch 35 Versorger ihre Preise um durchschnittlich 2,3 Prozent senken.

Die Strompreiserhöhungen sind dem Anstieg der staatlichen Umlagen geschuldet. So klettert die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien im kommenden Jahr um 0,184 Cent auf das Rekordhoch von 6,354 Cent je Kilowattstunde. Auch die Offshore-Haftungsumlage steigt auf 0,040 Cent (+178 Prozent). Die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung wird voraussichtlich um 0,191 Cent auf 0,445 Cent je Kilowattstunde (+75 Prozent) erhöht. Die §19-NEV-Umlage, mit der große Stromverbraucher bei den Netzentgelten entlastet werden, steigt um 0,141 Cent auf 0,378 Cent je Kilowattstunde (+59 Prozent). Noch nicht klar ist die Höhe der AbLaV-Umlage, da die zugrundeliegende Verordnung, die eigentlich Anfang 2016 auslaufen sollte, derzeit durch den Bundestag um ein halbes Jahr verlängert werden soll. Hinzu kommen die steigenden Netzkosten für Strom. Sie verteuern sich im Bundesdurchschnitt um rund 4 Prozent. In einigen Regionen fällt die Erhöhung mit rund 15 Prozent jedoch auch deutlich stärker aus. 

 

Ansprechpartner
René Dittrich
0221.931819-31
dittrich@asew.de

E-world Kongress 2016

Die Zukunft der Energiewirtschaft vor dem Hintergrund aktueller Umbrüche: Das ist das zentrale Thema auf dem E-world Kongress 2016. Parallel zur europäischen Leitmesse E-world energy & water werden auch im kommenden Jahr namhafte Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft die derzeitigen Herausforderungen und Chancen der Branche diskutieren und analysieren.

Mit rund 25 Konferenzen, Seminaren und Workshops bietet der E-world Kongress vom 16. bis 18. Februar 2016 wieder eine lebhafte Austauschplattform. Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft informieren und diskutieren internationale und europäische Marktentwicklungen, neue Geschäftsmodelle und Energiedienstleistungen, Vertrieb, Handel und Energierecht. Zudem werden sich weitere Veranstaltungen den Themen Energieeffizienz, Smart Meter, Digitalisierung und neuen Entwicklungen im Wärmemarkt widmen.

Die vielfältigen Themen werden gemeinsam mit etablierten Partnern präsentiert: darunter der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), die European Federation of Energy Traders (EFET), die Universität Duisburg-Essen, der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) sowie Kanzleien, Unternehmens- und Strategieberatungen sowie Industrieunternehmen. Neue Kooperationspartner sind im kommenden Jahr der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), der Digitalverband Bitkom und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF).

Weitere Informationen unter: www.e-world-essen.com.

Auch die ASEW wird natürlich auf der E-world vertreten sein. Wie gewohnt finden Sie uns an Stand 143 in Halle 3. Gerne vereinbaren wir bereits jetzt einen Termin mit Ihnen, um Sie über die ASEW sowie unser vielfältiges Produktportfolio aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu informieren. Sie erreichen uns unter 0221.931819-0 oder info@asew.de.

Hausbesitzer kaufen wieder mehr Ölheizungen


Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich aktuell für eine Ölheizung. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor. Die Verkaufszahlen legten in den ersten neun Monaten dieses Jahres um rund 30 Prozent zu. Dagegen waren die Biomassekessel und Wärmepumpen weniger beliebt. Wie BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke kommentierte, hänge der Boom damit zusammen, dass viele Ölkessel in die Jahre gekommen sind und eine Modernisierung hier ohnehin anstand. „Andererseits spielt aber auch der derzeit niedrige Ölpreis eine große Rolle.“

In den vergangenen Jahren war der Verkauf von Ölkesseln stetig zurückgegangen. Von gut einem Viertel vor zehn Jahren schrumpfte der Marktanteil auf knapp ein Zehntel im vergangenen Jahr. Wichtigste Wärmeerzeuger sind nach wie vor Gas-Heizungen, von denen im ersten Dreivierteljahr 387.000 Stück verkauft wurden. Ölkessel wurden 62.000 verkauft. Bei Biomasse-Anlagen gab es unterdessen ein Minus von durchschnittlich 18 Prozent. Wärmepumpen verloren im Schnitt 4 Prozent.

Umweltschützer sehen das mit Sorge. Zwar seien moderne Ölheizungen mit ihren hohen Wirkungsgraden effizienter. Laut Caroline Gebauer, Energieeffizienz-Expertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (NABU), brauche es mehr erneuerbare Energien. „Wenn jetzt Ölheizungen in die Häuser kommen, sind diese Häuser für Erneuerbare für weitere 30 Jahre verloren.“ Es sei ohnehin nicht zu erwarten, dass der Ölpreis so lange günstig bleibe.

 

Ansprechpartner
René Dittrich
0221.931819-31
dittrich@asew.de

IT-Sicherheit: ASEW unterstützt Stadtwerke

Die Vernetzung vieler Bereiche unserer modernen Gesellschaft nimmt immer mehr an Fahrt auf. Damit nimmt aber zugleich die Angreifbarkeit der Netzwerke zu. Vor allem kritische Infrastrukturen, also auch Strom- und Gasnetze, bedürfen dabei einer besonderen Wachsamkeit. Mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes und der Veröffentlichung des IT-Sicherheitskatalogs liegen die Anforderungen für die Sicherheit kritischer Infrastrukturen vor.

Betreiber von Gas- und Stromnetzen sind betroffen. Bis Ende November mussten sie einen Ansprechpartner IT-Sicherheit inklusive Kontaktdaten benennen. „Das Thema ist für Stadtwerke also hochaktuell“, sagt David Schymczyk, Kunden- und Produktmanager der ASEW. „Viele Fragen stellen sich derzeit. Um ein Forum für Diskussionen zu schaffen und eine Plattform zum Austausch zu bieten, gründet die ASEW den Arbeitskreis IT-Sicherheit. Dieser steht Interessierten offen, um Fragen zu klären und Lösungen zu erarbeiten.“

Die ASEW beteiligt sich am IT-Sicherheitsforschungsprojekt SIDATE. Als Diskussions- und Arbeitsplattform hat sich zudem der Arbeitskreis IT-Sicherheit konstituiert. Hier erhalten die beteiligten Stadtwerke Unterstützung bei der Umsetzung der Anforderungen zur IT-Sicherheit. Gemeinsam werden in diesem Rahmen verschiedene Arbeitsunterlagen, zum Beispiel zur Analyse des bestehenden IT-Sicherheitsniveaus, entwickelt. Die Auftaktveranstaltung fand Anfang November statt, das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für den 3. und 4. März 2016 geplant. Interessenten, die im Arbeitskreis sowie im Forschungsprojekt mitwirken wollen, sind herzlich zur Teilnahme wie Mitarbeit eingeladen.

Energieversorger sollten sich zudem bereits jetzt auf die Anforderungen der angedachten Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) vorbereiten. Ein erster Schritt war die Benennung des geforderten Ansprechpartners IT-Sicherheit. Die ASEW unterstützt beim Aufbau der entsprechenden Kompetenzen. Ein dreitägiger Lehrgang vom 24. bis 26. Februar 2016 vermittelt das Rüstzeug, das man als IT-Sicherheitsbeauftragter benötigt. Zudem bietet die ASEW Unterstützung, um den Stand der IT-Sicherheit im Unternehmen zu evaluieren und die ISMS-Implementierung zu begleiten. Dazu ist ein dreistufiges Vorgehen anzuraten: Mit einem Workshop wird das Thema IT-Sicherheit im Stadtwerk erschlossen. Die hier gesammelten Daten bilden die Basis für anstehende Entscheidungen und Maßnahmen. Es folgt die konkrete Bestandsanalyse des IT-Sicherheitsniveaus und schließlich die ISMS-Implementierung. 

 

Ansprechpartner:
Michael Kreusch 
0221.931819-20
kreusch@asew.de

Beleuchtung: Einsparpotenziale mit Contracting heben

Auch wenn einige der guten, alten Glühlampe noch immer nachtrauern: Das beliebteste Leuchtmittel in Europa ist die LED. Eine aktuelle Studie der NGOs CLASP und eceee zeigt, das der Umsatz von LED zwischen 2007 und 2013 um 477 Prozent gewachsen ist. LED haben bei Neuanschaffungen für den Außenbereich einen Marktanteil von 60 Prozent, bei der Innenbeleuchtung von 45 Prozent. Berechnungen zufolge könnten bei konsequentem LED-Einsatz in Europa bis 2026 rund 105 Terawattstunden Strom gespart werden.

Warum gewinnt der Markt eingedenk dieser beeindruckenden Zahlen nicht noch stärker an Schub? Gerade Unternehmen sind angesichts der mit einer Umrüstung verbundenen Kosten zurückhaltend. Dabei sprechen längere Lebensdauer und höhere Effizienz für sich. Bis zur Hälfte der Stromkosten lassen sich einsparen. Und für die Investitionskosten gibt es ebenfalls eine einfache Lösung. „Mit einem Beleuchtungscontracting können Unternehmen nur gewinnen“, sagt Sarah Scholz, Kunden- und Produktmanagerin der ASEW. „Moderaten monatlichen Zahlungen stehen mannigfaltige Vorteile gegenüber – angefangen bei der Planung über die Durchführung bis zur Instandhaltung decken Contractingverträge ein breites Spektrum an Leistungen ab.“

Mit einem Beleuchtungscontracting ist eine Umrüstung auf LED ohne Kapitaleinsatz in der Regel innerhalb kurzer Frist möglich. Die ASEW bietet Mitgliedern ein kostenloses Mustervertragswerk zum Beleuchtungs-Contracting für die Innenbeleuchtung. Dieses hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein sogenanntes Negativattest erhalten. Das heißt, Geschäfte, die auf Grundlage dieses Mustervertrages erfolgen, sind nicht dem Kreditwesengesetz (KWG) unterworfen. Die BaFin hob in ihrer Begründung hervor, dass im Mustervertrag keine „umfassende Verlagerung des Investitionsrisikos auf den Leasingnehmer“ erfolgt. Durch die Übernahme sowohl der Instandhaltung wie der Instandsetzung verbleibe „ein nicht unwesentlicher Teil des Investitionsrisikos bei dem Contractor.“ Die Finanzierungsfunktion stehe gegenüber der Gebrauchsüberlassung nicht im Vordergrund – damit ist eine Tätigkeit auf Basis des Vertrages nicht erlaubnispflichtig im Sinne des KWG. 

 

Ansprechpartner:
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de

Nächste ASEW-Veranstaltungen

19. Januar 2016, Dortmund:
03. März 2016, Hannover:
ASEW-Seminar „Mieterstromlösung für Stadtwerke“ >>

23. bis 25. Februar 2016, Köln:
ASEW-Lehrgang „IT-Sicherheitsbeauftragter“ >>

01. und 02. März 2016, Würzburg:
ASEW-Seminar „Vermarktung erneuerbarer Energien“ >>

01. März 2016, Köln:
ASEW-Seminar „Geschäftsfeld Energieeffizienz 2016“ >>

09. und 10. März 2016, Köln:
ASEW-Seminar „Energieeffizienz & Digitalisierung“ >>

15. und 16. März 2016, Dortmund:
ASEW-Seminar „Grundwissen Energiewirtschaft“ >>

17. März 2016, Kassel:
ASEW-Seminar „Persönliches Zeitmanagement“ >>

 

Partnerveranstaltungen


26. Symposium Thermische Solarenergie
20. bis 22. April 2016, Bad Staffelstein >>

 

Inhouse-Seminare

Die Inhouse-Schulungen der ASEW sind eine gute Form, möglichst kostengünstig und flexibel viele Mitarbeiter zu schulen. Denn die Schulungen werden auf die je spezifischen Bedürfnisse und Wünsche des Stadtwerks zugeschnitten.

Ihnen schwebt beispielsweise ein konkretes Thema vor oder Sie möchten Ihren Vertrieb oder Ihre Mitarbeiter aus dem Kundenzentrum zu wichtigen Themen fit machen? Möchten Sie Ihre Key Account-Manager zum Beispiel zum Thema „Energiesteuern/-abgaben/-umlagen“ schulen und Ihrem Geschäftskundenvertrieb ein neues Werkzeug an die Hand geben?

Dann sprechen Sie uns an. Wir stimmen mit Ihnen die Inhalte ab, suchen die passenden Referenten und begeben uns gemeinsam mit Ihnen auf die Suche nach weiteren Stadtwerken in Ihrer Region.
Somit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld – sie schaffen es auf effiziente Weise, Ihre Mitarbeiter weiterzubilden.

Ansprechpartner:
Matthias Laufenberg 
0221.931819-17
veranstaltungen@asew.de

Nächste ASEW-Arbeitskreise

13. und 14. Januar 2016, Osterholz:
Arbeitskreis Gewerbekunden >>

26. und 27. Januar 2016, Karlsruhe:
Projektgemeinschaft Beleuchtungs-Contracting >>

03. und 04. Februar 2016, Köln:
Arbeitskreis Vertrieb und Marketing >>

24. und 25. Februar 2016, Bamberg:
Arbeitskreis Wohnungswirtschaft >>

03. und 04. März 2016, Köln:
Arbeitskreis IT-Sicherheit >>


Die Arbeitskreise der ASEW stehen allen ASEW-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, an unseren Sitzungen teilzunehmen. Eine Übersicht zu allen Arbeitskreisen finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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