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ASEW startet Label KLIMAfreundlich

In Paris ist nach zweiwöchigen Beratungen und einer finalen Marathonsitzung die 21. UN-Klimakonferenz mit der Präsentation eines Weltklimavertrages zu Ende gegangen. Das große Ziel: Treibhausgas-Neutralität in der zweiten Jahrhunderthälfte. Bis dahin sollen die CO2-Emissionen auf Null sinken. Stadtwerke sind bereits seit Jahren in der Vermeidung von CO2-Emissionen und damit im Klimaschutz aktiv. Nicht nur durch die maßgebliche Ausgestaltung der Energiewende, beispielsweise mittels des Aufbaus regenerativer Erzeugungskapazitäten, sind Stadtwerke einer der wichtigsten Akteure im Kampf gegen den Klimawandel. Durch eine große Vielfalt verschiedener größerer und kleinerer Maßnahmen und Aktivitäten leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Diese Vielfalt an konkreten Maßnahmen zu bündeln, ihre Wirksamkeit zu bewerten und prägnant zu kommunizieren, ist eine Herausforderung. Zugleich birgt dies aber das Potenzial für einen wesentlichen Imagegewinn, denn Kunden stehen dem Thema Klimaschutz sehr positiv gegenüber. Genau zu diesem Zweck bietet die ASEW ein passendes Werkzeug: das Label KLIMAfreundlich. „KLIMAfreundlich ist mehr als bloß ein weiteres Label“, sagt Robert Grossmann, Kunden- und Produktmanager bei der ASEW. „Mit dem Label KLIMAfreundlich lassen sich viele verschiedene Aktivitäten, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, kennzeichnen. Ein Klimazähler führt die Einzelmaßnahmen mit isoliert gesehen überschaubarer Wirkung zentral zusammen und bilanziert diese nachvollziehbar.“

Der Klimazähler visualisiert die Klimawirkung verschiedener Maßnahmen als fortlaufendes Zählwerk. Dabei ruht der Zähler auf den Säulen Vermeidung, etwa die Erhöhung der Energieeffizienz betreffend, Erzeugung, etwa durch Photovoltaik-Anlagen oder Windenergieprojekte, Absatz von Ökoenergie, Mobilität und schließlich (nachträglicher) Ausgleich, also etwa die Klimaneutralstellung von Unternehmen oder Einzelprojekten. Aus den in einer Datenbank hinterlegten Einzelaktivitäten errechnet der Klimazähler – wissenschaftlich fundiert – automatisiert die Klimaschutzwirkung in Tonnen Kohlendioxidäquivalent. Diese abstrakte Größe wird zudem in jedem bekannten Einheiten visualisiert: gepflanzten Bäumen sowie mit dem Auto gefahrenen Kilometern. Dies macht die verschiedensten Maßnahmen untereinander auf einfache Weise vergleichbar. Und gerade kritische Stadtwerke-Kunden lassen sich so wirkungsvoll über die Klimaschutzmaßnahmen der Stadtwerke informieren. 

 

Ansprechpartner
Robert Grossmann
0221.931819-19
grossmann@asew.de



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Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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