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ASEW Partner im SINTEG-Konsortium WindNODE

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Förderprojekte für das Programm „Schaufenster intelligente Energie“ (SINTEG) bekanntgegeben. Das Konsortium WindNODE hat dabei gemeinsam mit vier anderen Projekten das Rennen gemacht. Auch die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) ist an WindNODE beteiligt. Das Ziel des über vier Jahre mit insgesamt bis zu 230 Millionen Euro geförderten Programms SINTEG ist, einen starken Schub für die Energiewende und den Innovationsstandort Deutschland auszulösen. Die einzelnen Schaufenster sollen dabei laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel „als Blaupause für eine breite Umsetzung intelligenter Energievernetzung in ganz Deutschland dienen.“

WindNODE steht für Wind in Nordostdeutschland. An WindNODE beteiligen sich 50 Konsortialpartner, davon 35 Unternehmen und 15 Forschungsinstitutionen, sowie rund 20 assoziierte Partner. Diese stammen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Polen. Ziel ist die Erprobung eines Konzepts zur Netzintegration von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die ASEW arbeitet seit ihrer Gründung vor mehr als einem Vierteljahrhundert daran, erneuerbare Energien zu fördern und Ener-gieeffizienz voranzubringen. „Für uns stand deshalb nie in Frage, ob sich die ASEW als Partner betei-ligt“, sagt Daniela Wallikewitz, Geschäftsführerin der ASEW. „Besonders für unsere Mitgliedsunter-nehmen in der Region bietet WindNODE eine hervorragende Plattform, sich gemeinsam mit der ASEW noch besser im Bereich der erneuerbaren Energien aufzustellen.“

Die Region, die das Konsortium repräsentiert, umfasst mit Ausnahme von Hamburg die komplette Regelzone des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz – und ist geradezu prädestiniert, neue Ansätze für die Energiewende zu erproben: Mehr als 100.000 Quadratkilometer groß, mit über 9.000 Kilometern Höchstspannungsleitungen, wird mehr als 40 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt. In der Region wechseln dünnbesiedelte Gegenden mit reicher Windenergienutzung mit urbanen Lastzentren wie der deutschen Hauptstadt.

Ein wichtiger Aspekt innerhalb des Konsortiums ist die Einbindung der örtlichen Bevölkerung. Damit will WindNODE die Reaktion auf die Auswirkungen der an Fahrt aufnehmenden Energiewende evalu-ieren. „Zentraler Teil des Konzepts ist eine enge Einbindung der Menschen in der Region. Diese sollen unser Projekt aktiv erleben“, so ASEW-Projektkoordinator Michael Kreusch. „Damit wollen wir nicht nur die Akzeptanz für die Energiewende erhöhen. Für die Menschen soll die abstrakte Bezeichnung Energiewende an ausgewählten Orten wie in einem Schaufenster sicht- und erlebbar werden.“

Die ASEW beteiligt sich neben dem Konsortium WindNODE auch an weiteren Förderprojekten. Ziel des Projekts LivingLab energy & environment ist die Erforschung der Möglichkeiten von Umweltmanagementsystemen. Im Projekt SmartLive stehen Smart Home-Produkte und -Angebote im Fokus. Das Projekt SIDATE hat das Ziel, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vornehmlich aus der Energiewirtschaft bei der Erfüllung der Anforderungen an die IT-Sicherheit zu unterstützen. Mit dem europäischen Forschungsprojekt EPC+ sollen Einsparcontractingangebote stärker im Markt verankert werden, unter anderem durch die Erarbeitung von standardisierten Energiedienstleistungspaketen, die KMU bei der Realisierung von Energieeinsparpotenzialen unterstützen.

 

Ansprechpartner
Michael Kreusch
0221.931819-20
kreusch@asew.de



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Ansprechpartner:

Markus Edlinger

E-Mail edlinger@asew.de
Fon 0221 / 93 18 19 - 21
Fax 0221 / 93 18 19 - 9

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