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Mieterstrom: Günstiges Förderumfeld nutzen

Mehr als sechs Prozent der deutschen Bruttostromerzeugung entfällt auf Solarenergie. Die angekündigte Gleichbehandlung von PV-basiertem Mieterstrom mit Eigenverbrauchsmodellen könnte diesen Anteil deutlich wachsen lassen. Nach Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft sind mindestens acht Millionen deutsche Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser für die solare Energieerzeugung geeignet. Grund genug für die Energieagentur.NRW, im Rahmen einer Regionalveranstaltung einen intensiven Blick auf Mieterstrommodelle zu werfen. Die Veranstaltung ist auf eine sehr große Resonanz gestoßen: Mit über 230 Teilnehmern war sie binnen kurzer Zeit ausgebucht.

Vor allem die Bundesländer drängen aktuell verstärkt auf Bewegung von Seiten des Bundes in Bezug auf die Implementierung der lange angekündigten Verordnung zur Gleichstellung von PV-Mieterstrom mit Eigenstrommodellen. Kürzlich erst setzten Nordrhein-Westfalen und Thüringen Impulse mit eigenen Förderprogrammen. Das nordrhein-westfälische Förderprogramm im Rahmen von progres.nrw trat zum 1. November in Kraft. Bereits seit Mitte Oktober können Batteriespeicher zur Speicherung von Strom aus größeren Photovoltaik-Anlagen gefördert werden. Landesumweltminister Johannes Remmel sagte, Ziel sei, Mieterstrommodelle und Speicher in NRW stärker zu verbreiten. Die Förderung schließe auch Lücken, die die Bundesregierung, ganz besonders bei der Teilhabe von Mietern im Rahmen der Energiewende bislang nicht ausfüllt habe. Die Förderung umfasst unter anderem Unterstützung für die Umrüstung des Zählerkonzeptes sowie für datenbankbasierte Abrechnungssysteme. Antragsberechtigt sind neben Stadtwerken auch Contractoren und Energiegenossenschaften. Die Förderung bis zur Hälfte der Kosten bei Vorhaben bis maximal 30.000 Euro sind möglich.

In Thüringen erfolgt die Förderung über das Programm „Solar Invest“. Dieses setzt einen Schwerpunkt in die Förderung von Solarstrom für Mieter von Wohn- und Gewerbeflächen. Ziel von „Solar Invest“ ist, den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Thüringen zu unterstützen. Dafür stehen in den Jahren 2016 und 2017 rund 3,4 Millionen Euro bereit. Wie Landesumweltministerin Anja Siegesmund sagte, sei Eigenverbrauch auch bei sinkenden Einnahmen aus der EEG-Einspeisevergütung eine effektive Möglichkeit, die Sonnenenergie vom eigenen Dach wirtschaftlich zu nutzen. In Kombination mit einem stationären Energiespeicher können Investitionen in Solaranlagen mit bis zu 50 Prozent der Kosten gefördert werden.

Die ASEW bietet umfangreiche Unterstützung beim Aufbau sowie der Erschließung des Potenzials in den Geschäftsfeldern Mieterstrom bzw. PV-Lösungen. Neben einem Mustervertrag für ein PV-Pachtmodell können ASEW-Mitgliedsunternehmen insbesondere auf die PV-Lösung von ASEW und BayWa r.e. zurückgreifen, die zeitnah einen kostengünstigen und allumfänglich betreuten Einstieg in das Geschäftsfeld ermöglicht. Neben einem attraktiven PV-Rechner umfasst das Angebot umfangreiche Unterstützung bei der Geschäftsfeldimplementierung und -abwicklung. Der modulare Aufbau erlaubt es, die Lösung individuell zuzuschneiden.

Zudem begleitet die ASEW beim Aufbau des Geschäftsfeldes Mieterstrom, bietet verschiedene Vertriebs- und Produktworkshops für Stadtwerke-Mitarbeiter sowie Kundeninformationsveranstaltungen – auf Wunsch auch in Ihrem Hause. Aus der Projektgemeinschaft Mieterstrom stammen die Grundlagen für ein vertriebsfertiges White-Label-Produkt. Die hier erarbeiteten Unterlagen stehen seitdem allen ASEW-Mitgliedern zur Verfügung. In einem Workshop geben wir eine intensive Einweisung in das umfangreiche Dokumentenpaket.

 

Ansprechpartnerin
Sarah Scholz
0221.931819-28
scholz@asew.de



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Markus Edlinger

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