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Krefeld: Kundenservice als Dienstleistung

Die SWK Stadtwerke Krefeld AG wollen gemeinsam mit einem Outsourcing-Spezialisten den Kundenservice für andere Energieversorger übernehmen. Die SWK haben dazu ein Joint Venture mit der britischen Capita Group gegründet. An „Capita Energie Service“ sind die SWK über ein Tochterunternehmen mit 25,1 Prozent beteiligt. Die Mehrheit hält die Capita Group.

Wie Henning Trupke, Leiter SWK-Kundenservice, betont, stelle die Gründung des Joint Ventures eine Reaktion auf die neuen Herausforderungen im Dienstleistungssektor dar. Wachsende Kundenanforderungen stellten die Stadtwerke vor große Herausforderungen. Dazu zählten auch sinkende Margen im Endkundengeschäft. Diese Herausforderung sei im Alleingang kaum zu meistern. Die Auslagerung einiger Aufgaben wie Mehr- und Mindermengenabrechnung oder Messstellenbetrieb führe bei den Stadtwerken zu einer „signifikanten Kostenreduktion“.

Die SWK arbeiten bereits seit 2007 mit der Capita Group zusammen. In die neue Gesellschaft, die aktuell rund 70 Mitarbeiter zählt, bringt Capita seine bisherigen Kunden aus der Energiewirtschaft ein. Die Stadtwerke betonen, dass die Gesellschaft „grundsätzlich für Beteiligungen weiterer Versorger offen“ stehe. Auch andere Formen der Zusammenarbeit seien möglich. Den Kundenservice wollen die SWK indes nicht komplett auslagern, um bestimmte Kernkompetenzen nicht aufzugeben. Ein ähnliches Geschäftsmodell gibt es nach SWK-Angaben in Deutschland bislang noch nicht.

 

www.swk.de 



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