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Preissprung bei Herkunftsnachweisen im Auge behalten

Der europäische Ökostrommarkt ist im Wandel. Aktuell ist dort ein erheblicher Preissprung bei Herkunftsnachweisen (HKN) zu beobachten. Diese Entwicklung wird vor allem von zwei Faktoren maßgeblich bestimmt. Zum einen ist die Nachfrage in den letzten beiden Jahren erheblich gestiegen, während zugleich die verfügbare Menge an Herkunftsnachweisen relativ konstant geblieben ist. Setzt sich diese Entwicklung fort, wird spätestens 2017 eine anhaltend hohe Nachfrage auf weiterhin begrenzte Produktion treffen. Zudem befeuert eine Regelung im Vereinigten Königreich den Preisanstieg. Unternehmen, die den eigenen Energieverbrauch mit Herkunftsnachweisen nachträglich grün färben, profitieren von Steuererleichterungen. Die Spekulation von einigen Produzenten auf weitere Preisanstiege in der Folge hat die Situation zusätzlich verschärft. Die britische Regierung will bald entscheiden, ob diese Form der Steuererleichterung fortgeschrieben oder nur von begrenzter Dauer sein wird.

Damit wird eine effizient organisierte Beschaffungsstrategie für Herkunftsnachweise für 2017 bedeutender. Die kommenden Wochen stellen hierfür, zumindest aber für eine Teilbeschaffung, einen möglichen günstigen Zeitpunkt dar. Um die Periode 2015 und 2016 abzudecken und sich vor weiteren Preisanstiegen abzusichern, bietet sich das Beschaffen nötiger Volumina jetzt an. Die ASEW führt im März erneut eine Sammelausschreibung zur HKN-Beschaffung durch. Aufgrund der dabei zusammenkommenden größeren Volumina ist eine Beteiligung für viele Stadtwerke interessant.

 

Ansprechpartner
René Dittrich
0221.931819-31
dittrich@asew.de



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