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Rosenheim: Holzvergaser für Südtirol

Die Stadtwerke Rosenheim GmbH & Co. KG haben einen selbstentwickelten Holzvergaser bei den Stadtwerken Brixen installiert. Die Stadtwerke Brixen setzen das „Rosenheimer Verfahren zur Holzvergasung“ in ihrem Fernheizkraftwerk in Brixen-Pairdorf ein. Die Technologie ergänzt die ganzjährige Fernwärme-Erzeugung. Bisher betreiben die Stadtwerke Brixen reine Heizwerke mit einer Leistung von 3,8 Megawatt. Der neue Holzvergaser mit einer thermischen Leistung von 100 Kilowatt sichert die Grundlast des Fernwärmenetzes. Gleichzeitig erzeugt er elektrischen Strom mit einer Leistung von 50 Kilowatt.

Wie Wolfgang Plank, Generaldirektor der Stadtwerke Brixen AG, betonte, arbeite die KWK-Anlage mit einem Effizienzgrad von mehr als 75 Prozent. „Weil wir bei Holz kein Speicherproblem haben, ergänzt der Holzvergaser im Brixener Versorgungsgebiet außerdem den schwankenden Ertrag aus anderen erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel Solarstrom. Der Rosenheimer Holzvergaser passt sehr gut in unseren kommunalen Energiemix.“

Die Stadtwerke Brixen sind der erste Kunde, dem die Stadtwerke Rosenheim das neue Produkt zur Verfügung stellen. Beide Versorger haben eine Partnerschaft vereinbart, um den Holzvergaser im Dauerbetrieb zu optimieren. Als Referenzprojekt der Stadtwerke Rosenheim wird die Holzvergasungsanlage in Pairdorf künftig auch als Schauanlage für Interessierte fungieren. 

 

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