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RWE legt Block D von Black Gekko still

Der zerstörte Block D des RWE-Steinkohlekraftwerks in Hamm (Black Gekko) wird stillgelegt. Dies haben die Vorstände der RWE AG und der Erzeugungstochter RWE Generation entschieden. Die Fertigstellung der Anlage sei ökonomisch nicht zu vertreten. Der Block mit einer geplanten Leistung von 800 Megawatt wird nun wie erwartet nie in den kommerziellen Betrieb gehen. Während der Inbetriebnahme hatte es eine schwerwiegende Panne gegeben. In den Kessel der Anlage war ein Chemikaliengemisch zur Reinigung eingeleitet worden. Der Kessel wurde dann erhitzt, obwohl diese Reinigungslösung noch nicht entfernt war. So wurden Kessel und Turbine beschädigt. Bei der Errichtung des Dampferzeugers war es zudem zu technischen Problemen gekommen, die zu „gravierenden Schäden und Verzögerungen“ führten. Dies habe die Investitionskosten erhöht und die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerksblocks deutlich verschlechtert. Die Halbierung der Stromhandelspreise übten zusätzlichen Druck auf das Projekt aus.

Das Kraftwerk in Hamm war als Doppelblockanlage mit einer Gesamtleistung von 1.600 Megawatt konzipiert. RWE ist Mehrheitseigner, insgesamt 23 Stadtwerke beteiligten sich an dem Kraftwerk, das ursprünglich im Jahr 2012 ans Netz gehen sollte. Nach Problemen beim Bau ging der Block E des Kraftwerks im Juli 2014 in den kommerziellen Betrieb. Zuletzt hatten alle 23 Stadtwerke beschlossen, ihre Beteiligungen an dem Kraftwerk abzustoßen. RWE ist damit seit dem 1. Januar 2016 Alleineigner.

 

www.rwe.de

 



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