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Ausbau Erneuerbarer Energien in der EU schreitet zügig voran

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in der EU kommt gut voran. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission zum Fortschritt der EU-weiten Klimaschutzziele hervor. Nur drei der insgesamt 28 Mitgliedsstaaten haben laut dem Bericht das aktuelle Zwischenziel verfehlt. So konnten Großbritannien, Luxemburg und die Niederlande den Anteil regenerativer Energien nicht auf das angepeilte Niveau erhöhen. Frankreich und Malta, die das gesetzte Etappenziel nur knapp erreichten, müssten laut EU-Kommission ihre bisherige Energiepolitik überarbeiten. Für Ungarn und Polen sei ein Erfolg beim Ausbau erneuerbarer Energien nur bei „optimistischen Annahmen zur weiteren Entwicklung“ wahrscheinlich.

Auch in Deutschland geht der Ökoenergie-Ausbau voran, sogar zügiger als von der EU gefordert. Demnach wurden 2013 in Deutschland 12,4 Prozent der verbrauchten Energie in Solar- oder Windkraftanlagen erzeugt. Als Etappenziel waren bis zu diesem Zeitpunkt lediglich 9,5 Prozent angepeilt. Allerdings landet Deutschland mit diesem Wert im EU-Vergleich lediglich auf Platz 19 von 28. Auf den ersten drei Plätzen finden sich Schweden mit einem Anteil von 52,1 Prozent – damit hat Schweden das Ziel für 2020 (49 Prozent) bereits heute übertroffen –, Lettland (37,1 Prozent) und Finnland (36,8 Prozent).

Insgesamt fällt die EU-Bilanz positiv aus. Die EU nehme im internationalen Vergleich eine führende Position ein, wovon auch die Industrie profitiere. So hätten europäische Firmen mittlerweile einen weltweiten Marktanteil von 40 Prozent an der Herstellung von Windturbinen. EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete sagte, der Bericht zeige erneut, dass Europa bei den erneuerbaren Energien gut abschneide und dass diese gut für Europa sind. Die Pro-Kopf-Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen sei in Europa dreimal so hoch wie in der restlichen Welt. Mehr als eine Million Menschen arbeiteten im Erneuerbare-Energien-Sektor. Pro Jahr werde ein Umsatz von über 130 Milliarden Euro erwirtschaftet, Erneuerbare Energien im Wert von 35 Milliarden Euro exportiert.

Vor sechs Jahren hatten sich die EU-Mitglieder darauf geeinigt, den Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch bis 2020 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen. In Deutschland soll der Ökoenergie-Anteil auf dann 18 Prozent wachsen. Ziel ist es, konventionelle Energieträger nach und nach aus dem Markt zu drängen und so den CO2-Ausstoß zu senken.

 

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