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EU-Parlament stimmt Reform des CO2-Handelssystems zu

Das EU-Parlament hat eine Reform des CO2-Handels beschlossen. Die Abgeordneten billigten einen mit der EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten ausgehandelten Kompromiss. Damit können nun 900 Millionen zurückgehaltene CO2-Zertifikate in eine Marktstabilitätsreserve überführt werden. Ursprünglich sollten diese 2019 wieder in das CO2-Handelssystem (ETS) eingespeist werden. Die endgültige Entscheidung trifft hier im September der EU-Umweltministerrat. Mit der Reserve soll zudem ein Teil der zwei Milliarden überschüssigen Emissionszertifikate wenigstens partiell aus dem Markt genommen werden. Die Reform des ETS soll ab 2019 greifen, Deutschland und einige andere Staaten hatten auf 2017 gedrungen, konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Während die Branche der energieintensiven Industrien eine falsche Weichenstellung ausmachte, sprachen die Grünen von einer guten Nachricht.

 

www.europarl.europa.eu/portal/de 



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