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Augsburg: Deutliches Nein für Fusionspläne

Die Augsburger haben entschieden: Es wird keine Fusion zwischen der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg GmbH und Erdgas Schwaben geben. Insgesamt 72,2 Prozent der Wähler stimmten gegen die Fusionspläne. Allerdings gingen nur knapp ein Fünftel (21,7 Prozent) der Stimmberechtigten zur Wahlurne, so dass sich bereinigt lediglich 15,7 Prozent der Augsburger gegen, knapp 6 Prozent für die Fusionspläne aussprachen.

Oberbürgermeister Kurt Gribl, der von Beginn an für die Fusion eingetreten ist, räumte früh die Wahlniederlage ein: „Ich bin überrascht und enttäuscht, das ist ganz sicher die heftigste Niederlage meiner Amtszeit.“ Nach Ansicht Gribls werde die Stadtwerke Energie GmbH künftig in einem schwieriger werdenden Markt mehr Probleme haben als mit der Fusion. Er werde aber weiterhin für die Zukunft der Energiesparte der Stadtwerke kämpfen. Der Initiator des Bürgerbegehrens, Bruno Marcon, forderte nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses den Rücktritt von Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus-Peter Dietmayer sowie von Grünen-Umweltreferent Reiner Erben, der die Fusion anders als große Teile der Partei befürwortet hatte.

Geschäftsführer Klaus-Peter Dietmayer wird die Stadtwerke tatsächlich verlassen und wieder ausschließlich als Geschäftsführer von Erdgas Schwaben arbeiten. Wie die Stadtwerke mitteilten, werde Dietmayer die Stadtwerke „wie vereinbart zum 31. Juli verlassen“. Dietmayer ist seit 2003 Geschäftsführer von Erdgas Schwaben. Im August war er als Vorbereitung auf die Fusion zudem zum Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg ernannt worden. Aufgabe: Die Fusion voranzutreiben. Aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke geht hervor, dass von Beginn an vereinbart worden sei, die Funktion als Geschäftsführer bei den Stadtwerken zum 31. Juli zu beenden, sollte es nicht zur Fusion kommen. Dr. Walter Casazza wird die Stadtwerke Augsburg nun als alleiniger Geschäftsführer leiten.

Die mit großem Aufwand betriebene Werbekampagne der Fusionsbefürworter ist damit weitgehend verpufft. Für die Stadtwerke Augsburg ändert sich mit dem Ausgang des Bürgerentscheids erst einmal nichts. Die wirtschaftliche Lage ist gut.

 

www.sw-augsburg.de



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Markus Edlinger

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