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Neuss: Gericht entscheidet gegen RWE-Vertriebstochter

Die Stadtwerke Neuss GmbH haben sich erfolgreich gegen wettbewerbswidriges Verhalten einer RWE-Vertriebstochter gewehrt. Das Landgericht Düsseldorf bestätigte eine bereits im Dezember ergangene einstweilige Verfügung gegen die RWE Vertrieb AG aus Dortmund. Den hiergegen eingelegten Widerspruch erkannte das Gericht nicht an.

In der mündlichen Verhandlung war unter anderem eine Stromkundin der Stadtwerke als Zeugin gehört worden. Sie bestätigte, dass ein für die RWE Vertrieb AG tätiger Vertriebsmitarbeiter unwahre Aussagen gemacht habe. Er habe etwa behauptet, RWE sei der Grundversorger der Stadtwerke Neuss, RWE würde mit den Stadtwerken Neuss zusammenarbeiten und die Stadtwerke Neuss bezögen ihren Strom bei der RWE.

Wie die Stadtwerke mitteilten, seien alle diese Aussagen nachweislich falsch. Das Gericht sei zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Zeugin bestünden. Der RWE Vertrieb AG sei es damit weiterhin untersagt, für den Vertrieb eine Verbindung zu den Stadtwerken zu behaupten.

In Neuss seien in den vergangenen Monaten wiederholt Mitarbeiter im RWE-Auftrag „in der Manier sogenannter Drücker“ von Haustür zu Haustür unterwegs gewesen. Diese Vertriebsmethoden seien wettbewerbsrechtlich unzulässig. Stadtwerke-Geschäftsführer Heinz Runde erklärte, die Stadtwerke fühlten sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt. Man werde nun intensiv beobachten, ob sich das Unternehmen fortan an den richterlichen Erlass halte.

 

www.stadtwerke-neuss.de



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