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Konstanz: Erfolgreich mit Mieterstrom

Die Stadtwerke Konstanz GmbH haben das erste auf dem eigenen Mieterstrommodell basierende Projekt umgesetzt. Dieses wurde gemeinsam mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wobak in deren Gebäude auf einem ehemaligen Gärtnereigelände realisiert. In dem Mehrfamilienhaus sind neben 27 Wohnungen auch ein Sparkassen-Kunden-Center sowie eine Polizeistation untergebracht. Das Gebäude wird künftig über ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage versorgt.

Laut Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner sei es mit dem Mieterstrommodell der Stadtwerke gelungen, die zukunftsträchtigen Geschäftsfelder Energieliefer-Contracting, Telekommunikation mit Glasfaser und Smart Metering erfolgreich miteinander zu verknüpfen. Die Umsetzung wurde unter anderem aus Mitteln der Grüner-Strom-Zertifizierung unterstützt.

Durch das Blockheizkraftwerk werden die Wohnungen mit Wärme versorgt. Der zusätzlich anfallende Strom wird zusammen mit der Produktion aus der 23 Kilowattpeak starken PV-Anlage direkt an die Mieter verkauft. Da der vor Ort produzierte Strom nicht in das öffentliche Netz gespeist wird, entfallen hierbei neben der Stromsteuer und den Netznutzungsentgelten auch ein Teil der Abgaben und Umlagen. Somit kann der produzierte Strom Kunden günstiger angeboten werden. Auch Strompreissteigerungen fallen mit der Versorgung über Solarstrom geringer aus als beim Bezug aus dem öffentlichen Netz.

Wie die Stadtwerke betonen, liege die Besonderheit des eigenen Mieterstrommodells in der preislichen Differenzierung nach tatsächlicher Stromnutzung und -erzeugung auf der Basis von 15-Minuten-Taktungen. Dies ermögliche es den Mietern, das Verbrauchsverhalten an die Stromerzeugung anzupassen und so auch finanziell zu profitieren. Derzeit wird das Modell in drei weiteren Neubauprojekten der Wobak mit rund 140 Wohneinheiten umgesetzt. Geplant ist zudem die Ausweitung des Modells auf Bestandsgebäude.

 

www.stadtwerke-konstanz.de

 



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Markus Edlinger

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